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Ko-Gestaltungspozess Smarter Together München


Workshop im Stadtteillabor   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© TUM/H. Varga

Ko-Gestaltung: Bürger gestalten Gegenwart

Mobilitätsstationen, Quartiersboxen, intelligente Lichtmasten – diese Maßnahmen und mehr tragen zur Smart City bei.

Wo sollen Mobilitätsstationen aufgebaut werden? Wie müssen die Quartiersboxen gestaltet sein, um den Liefer-, Einkaufs- und Tauschservice zu ermöglichen? Und was sollen die intelligenten Lichtmasten können, die im Viertel erprobt werden: WLAN anbieten? Das Verkehrsaufkommen messen?

Solche Fragen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit Fachleuten der Stadt und Partnern aus der Industrie während der Planungsphase diskutieren und konkrete Lösungen für ihr unmittelbares Wohnumfeld entwickeln. Dieser Ko-Gestaltungsprozess, eine Form der Bürgerbeteiligung, ist gekennzeichnet durch gemeinsames Erforschen und Ausprobieren. Direkt vor Ort oder auch anhand von Szenarien sollen Situationen überprüft, Probleme erkannt, Prototypen gestaltet und getestet sowie Alternativen erarbeitet werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Projektgebiets hatten so Möglichkeiten, tatsächlichen Einfluss auf Konzept und Design der geplanten Maßnahmen zu nehmen.

Die Ko-Gestaltung gab Impulse für eine positive gesellschaftliche Dynamik und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die Ko-Gestaltungs-Workshops im Stadtteillabor wurden von Professor Ignacio Farias und seinen Mitarbeitern vom „Munich Center for Technology in Society“ der TU München gemeinsam mit der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (mbH) MGS betreut. Hier wurden mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten und Industrie- und Forschungspartnern die bestehenden Konzepte geprüft und getestet.
Das eigens dafür eingerichtete Stadtteillabor bot regelmäßig Workshops zur Entwicklung konkreter Lösungen an. Gleichzeitig bot es Raum, um Meinungen, Interessen, Wissen und Erfahrungen auszutauschen.