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Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Leuchtturm Smarter Together


Logo des Projekts Smarter Together München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Projektlogo München
© LHM

Smarter Together – Gemeinsam an der Zukunft bauen

Intelligente und nachhaltige Lösungen für ein besseres Leben in städtischen Quartieren

Die EU-Kommission hat München zusammen mit Lyon und Wien ausgewählt, um richtungsweisende Smart City Lösungen zu erproben. In das Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz/Freiham mit seinen rund 30.000 Einwohnern werden bis Anfang 2021 insgesamt rund 20 Millionen Euro investiert. Der flächenmäßig größte und gleichzeitig am dünnsten besiedelte Stadtteil Münchens ist das größte Stadtteil-Entwicklungsgebiet Deutschlands. Im Rahmen des Projekts Smarter Together arbeitet die Landeshauptstadt München gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an Lösungen für die lebenswerte Stadt der Zukunft.

Das Ziel ist, mit Hilfe neuester Technologie und intelligent genutzter Daten Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu finden. Dabei soll die Lebensqualität der Bewohner verbessert, die Energieeffizienz von Wohnraum gesteigert und vernetzte Mobilitätsangebote geschaffen werden. Die magische Zahl für München lautet „20“: Die Maßnahmen des Münchner Smarter Together Projektes sollen mehr als 20 Prozent CO2 einsparen, mehr als 20 Prozent erneuerbare Energien sollen genutzt und die Energieeffizienz um mehr als 20 Prozent gesteigert werden. Bis 2050 will München in Neuaubing-Westkreuz sogar CO2-Neutraliät erreichen.

Labor für die Zukunft der europäischen Stadt

Die Bewohnerinnen und Bewohner nehmen in einem breit aufgestellten Ko-Gestaltungsprozess unmittelbar Einfluss auf die Maßnahmen. In Workshops sollen alltagstaugliche Anwendungen entstehen, die sich am Bedarf der Bürger orientieren und ihre Lebensqualität verbessern. Dabei hat sich die Stadt die richtige Balance zwischen smarten Technologien und praktikablen Lösungen für den Alltag der Menschen auf die Fahne geschrieben.

Drei Handlungsfelder: Energie, Mobilität, Technologie

Neben der energetischen Sanierung von Wohnanlagen sind im Rahmen von Smarter Together unter anderem intelligente Lichtmasten, multimodale Mobilitätsangebote und multifunktionale Quartiersboxen geplant sowie eine eigene Smarte Quartiers-App, die alle Dienste im Quartier intelligent verknüpft. Dabei baut Smarter Together in München auf das spezielle Know-how von elf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

In den drei Handlungsfeldern Energie, Mobilität und Technologie ist experimentieren ausdrücklich erlaubt, ja sogar gewünscht: Die EU-Fördergelder in Höhe von rund 6,85 Millionen Euro werden zur Verfügung gestellt, um Neues auszuprobieren und diejenigen Ideen weiter auszubauen, die sich in der Praxis bewähren (Motto „Stadt neu denken“). Diese sollen anschließend sowohl in weiteren Stadtteilen Münchens als auch in anderen europäischen Städten umgesetzt werden. Durch das Projekt Smarter Together ist München gemeinsam mit Wien und Lyon europäischer Vorreiter und Versuchslabor für die Smart City von morgen.