Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Smart City Innovationswettbewerb


    Bild mit einem Banner und der Aufschrift "Technologie neu denken", davor das Modell eines Lichtmasts, das im Stadtteillabor ausgestellt ist.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Modell des Intelligenten Lichtmasts
    © LHM/L. Kiesel

    Gesucht: Tech-Lösungen für Intelligente Lichtmasten

    Was braucht die Stadt von morgen?
    Bewerben Sie sich bis 03. November 2017!

    Start-ups, Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen aus den Bereichen Sensorik und Aktorik können sich ab sofort beim „Open Call“ der Landeshauptstadt München bewerben.

    (26.9.2017) Gesucht werden innovative Ideen und Technologien für sensorbasierte Dienste. Sie sollen speziell ausgerüstete Münchner Lichtmasten zu zentralen Elementen der „Smart City“ machen. Denn: München entwickelt und erprobt seit 2016 als Leuchtturm-Stadt im EU-Projekt „Smarter Together“ Maßnahmen für die lebenswerten Städte der Zukunft. Die Sieger sollen in den Lichtmast-Gerüsten 2018 Sensoren und Aktoren verbauen.

    Der Schwerpunkt des Innovationswettbewerbs liegt in einer ersten Stufe bei der Nutzung von Umgebungsdaten für drei ausgewählte Themenbereiche:

    • Umwelt und Klimadaten
    • Schadstoffe
    • Reizstoffe

    Die Bewerbungen sollen mit Lösungsvorschlägen zum Beispiel bei folgenden Fragen überzeugen: Wie können die Lichtmasten welche Daten aus der Umgebung zielführend und sicher sammeln? Welches Nutzungspotenzial haben die Daten für das Quartier? Und welche Zusatzfunktionen können die Lichtmasten selbst den Passanten in ihrer Nähe bieten?

    Bewerbungsschluss ist der 03. November 2017.

    Zeichnung der Funktionen und Module des Intelligenten Lichtmast.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Graphik zum Intelligenten Lichtmast
    © LHM

    Smarte Lösungen für Umwelt und Verkehr

    Für die Bewerber – und im gesamten EU-Projekt Smarter Together – ist Experimentieren ausdrücklich erwünscht. Die Grundlage des Innovationswettbewerbs sind sogenannte „Reallabore: Konventionelle Münchner Lichtmasten im Projektgebiet, die das Baureferat um Betriebsräume und eine zusätzliche Spannungsversorgung erweitert hat. Zur Kommunikation der Systeme steht M-WLAN als Verbindung zum Internet zur Verfügung. Zusätzliche Dienste sollen exemplarische Themen wie sensorbasierte Umweltlösungen zu Wetterdaten, Geräuschpegel und Pollenflug abdecken. Aber Bewerbungen können auch ganz neue Ideen und Kombinationen in den adressierten Themenbereichen ins Spiel bringen.

    Eine zentrale Anwendung, die auf die gesammelten Daten zugreifen wird, ist die SmartCity App München. Diese Plattform integriert neue Smart City-Anwendungen aus dem Projektgebiet mit bestehenden digitalen Diensten der Landeshauptstadt München. Außerdem wichtig zu wissen: „Smart Data“ statt „Big Data“ ist die Devise. Das heißt, die Lösungen stehen im Zentrum und Daten werden nur erhoben sofern erforderlich. Dabei unterliegen alle Maßnahmen strengen Datenschutz-Bestimmungen, die von der EU, der Landeshauptstadt und auch durch Bürgerbeteiligung festgelegt wurden.

    Lichtmasten in der Bodenseestraße  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Lichtmasten in der Bodenseestraße.
    © LHM/Wolfgang Glock

    Smart City Vorreiter München

    Der Innovationswettbewerb gehört zum EU-Projekt Smarter Together München. Das große Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe neuester Technologie und intelligent genutzter Daten Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu finden. Das soll langfristig Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Europas Städten erhöhen. Die zentralen Bereiche des Projekts sind IT-Technologien, Mobilität, Energie sowie Bürgerbeteiligung. Die EU-Kommission hat 2015 München zusammen mit Lyon und Wien ausgewählt, um solche Smart City Lösungen bis 2021 zu entwickeln und zu erproben. Das Münchner Projektgebiet dafür ist Neuaubing-Westkreuz/Freiham.

    Alles für die Bewerbung

    Gesucht: Innovative Dienste auf der Basis von Sensoren und Aktoren für den Einsatz in Intelligenten Lichtmasten.

    • Bewerbungszeitraum: Vom 26. September bis 03. November 2017.
    • Planungshorizont für Bieter: Start im November 2017, Ende der Aufbauphase im Januar 2019, anschließend Monitoring und weitere Erprobung bis Anfang 2021

    Kolloquium zum Open Call - Bieterfragen

    Am 05. Oktober 2017 bot die LHM im Stadtteillabor Neuaubing/ Westkreuz eine Informationsveranstaltung zum Open Call an, um Fragen der Bewerber zu klären.