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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Apps4Muc - Open Call für innovative Apps


Handydisplay vor der Stadtsilhouette Münchens  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Philipp von Derschau/IT-Referat

Neuer Open Call für innovative Apps

Wer eine innovative App-Idee hat, die München auf dem Weg zur digitalen Stadt weiterbringt und in der Lage ist, diese auch praktisch umzusetzen, hat jetzt die Chance auf bis zu 20.000 Euro für die Realisierung einer Lösung.

Ab sofort bis zum 20. September startet der Innovationswettbewerb „Apps4Muc“ der Landeshauptstadt München. Alle Informationen zum neuen OpenCall des IT-Referates (eGovernment) gibt es im Portal muenchen.digital, einschließlich eines Links zum Download der Ausschreibungsunterlagen.

Das Smart City Team ist schon gespannt auf die neuen Ideen für das „Smart-City-App-Biotop“ der Landeshauptstadt München.

Ausschreibung light - So funktionieren Open Calls

Open Calls haben sich in den vergangenen Jahren als erfolgreiches Format für die Suche nach neuen einsatzfähigen Lösungen für die Smart City bewährt. Die ersten beiden Wettbewerbe gab es im Projekt „Smarter Together“. Nun folgt der dritte OpenCall „Apps4Muc“, der auf einem Stadtratsbeschluss zur Förderung innovativer Apps basiert. NeoGovernment und NeoQuartier sind die Themenfelder. Pro App ist ein Zuschuss von bis zu 20.000 Euro möglich.

Auch Förderprojekte für coole innovative Ideen sind formell betrachtet letztendlich eine Vergabe von Leistungen. Und dafür hat eine Stadt wie München eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen sowie interne Vorschriften, Vergabegrundsätze und Bestimmungen zu beachten. Keine einfache Aufgabe also, eine handhabbare leichtgewichtige Form der Ausschreibung zu finden, mit der am Markt ergebnisoffen nach Innovationen gesucht werden kann.

Im Projekt Smarter Together galt es innovative sensorbasierte Technologien und Dienste für die „Smart City München“ zu finden. Sie sollten die speziell ausgerüsteten intelligenten Münchner Lichtmasten zu zentralen Elementen der „Smart City“ machen. Wie das konkret aussehen sollte, war nicht definiert. Auch unerwartete Ideen waren erwünscht. Deshalb entwickelte das Team kompakte OpenCalls als formell korrektes, aber sehr offenes Format.  Angesprochen waren Start-ups und gestandene Unternehmen ebenso wie Forscherinnen und Forscher.

Die Resonanz auf die  bisherigen OpenCalls zeigte, dass nicht nur Unternehmen mit dieser Art von Innovationswettbewerb umgehen können. Zahlreiche Start-ups beteiligten sich, setzten sich erfolgreich durch und bauten ihre Lösungen auf.  
Tatsächlich führten sowohl der erste OpenCall  2017 zu den Themen „Umwelt und Klimadaten, Schadstoffe, Reizstoffe“ wie auch der zweite Wettbewerb 2018 zu Verkehrszählung und Parkraumdetektion zu spannenden Lösungen. Sie wurden erfolgreich aufgebaut und werden aktuell getestet.
Diese Ergebnisse sind wichtig, denn das von der EU geförderte Projekt will gezielt Services fördern, die später von anderen Städten und Kommunen schnell übernommen und eingesetzt werden können. Fachleute sprechen deshalb von „Replikationsprojekten“.