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Ins rechte Licht gerückt:


Veranstaltung bei OSRAM zum Digital Community Exchange mit einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmern von Smarter Together.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Smarter Together München bei OSRAM
© OSRAM

Smarter Together stellt sich vor bei OSRAM Digital Community Exchange

Im Rahmen einer internen Veranstaltung, der OSRAM Digital Community Exchange, stellte die Landeshauptstadt München interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die technologischen Lösungen von Smarter Together vor. Bernhard Klassen, Projektleiter von Smarter Together in München, erläuterte in der „Lichtwelt“ im OSRAM Lighthouse den 60 Teilnehmern die Grundzüge des von der EU geförderten Projekts.

Bernhard Klassen zeigte, wie im Zusammenhang mit Smarter Together die drei Städte München, Lyon und Wien zu Laboren für die Zukunft der europäischen Stadt werden. Sie sollen mustergültige Maßnahmen entwickeln, die als Vorbild für andere Städte in Europa dienen. Auf großes Interesse unter den Teilnehmern stieß der von der EU ausdrücklich gewünschte „Forschergeist“: Um mit Hilfe neuester Technologie und intelligent genutzter Daten Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu finden, sind die Städte eingeladen, zu experimentieren, auszuprobieren und „out of the box“ zu denken.

Lichtmasten in der Bodenseestraße  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Intelligente Lichtmasten im Projektgebiet
© LHM/Wolfgang Glock

Erste sichtbare Erfolge: Intelligente Lichtmasten

Eines der zentralen Projekte von Smarter Together aus dem Themenbereich Technologie sind „intelligente Lichtmasten“. Aufgrund der flächendeckenden Existenz von Lichtmasten, selbst bis in die kleinsten Gemeinden hinein, stellen diese generell bezogen auf die (Energie) Einsparpotenziale einen enormen Faktor dar. Aus demselben Grund liegt es nahe, sie um weitere Funktionen – neben der reinen Beleuchtung – zu ergänzen, um so dem Ziel einer intelligenten Stadt näher zu kommen. Den Osram-Mitarbeitern konnte Klassen in diesem Zusammenhang bereits die ersten sichtbaren Erfolge vorstellen: Seit Juli 2017 sind drei Straßenzüge im Quartier Neuaubing-Westkreuz mit intelligenten Lichtmasten beleuchtet.

Zum einen machen Sensoren zur Erfassung von Umweltdaten die Lichtmasten „intelligent“. Zum anderen zeigt die Bezeichnung als „Urban Labs“ oder „Reallabore“, dass hier direkt vor Ort digitale Dienste und deren Nutzen konkret ausprobiert werden. So statten beispielsweise Glasfaserkabel die Lichtmasten mit intelligenten Zusatzfunktionen aus, wie öffentlichem WLAN. Hiervon profitieren anliegende Cafés, Bäckereien und Imbisse unmittelbar, da dieser Service die Verweildauer der Gäste erhöht. Über entsprechende Sensoren können die vernetzten Lichtmasten zukünftig beispielsweise Informationen aus Umwelt, Wetter und über die aktuelle Verkehrslage in Echtzeit messen. Basierend auf diesen Daten sind verschiedene Konsequenzen möglich: zum Beispiel

  • die Beleuchtung spezifisch anzupassen, um Energie zu sparen.
  • Verkehrsflussmessungen in Kombination mit entsprechenden Ampelschaltungen, um Staus zu vermeiden.
  • Schad- und Reizstoffe sowie Feinstaub zu messen, um die Verkehrsgeschwindigkeit zu reduzieren.

Denn genau darum geht es bei Smarter Together: die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern und darüber hinaus die Umweltbelastung zu reduzieren. Schließlich will München in Neuaubing-Westkreuz bis 2050 sogar CO2-Neutraliät erreichen.

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