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Gut vernetzt


Anlage des Geothermiie Heizwerks Freiham  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Geothermie Heizwerk Freiham
© Stadtwerke München SWM

Smarte Energienetze

Welche Elemente gehören im Projekt Smarter Together dazu?

Im Projekt werden interessierte Eigentümer und insbesondere Wohnungseigentumsgesellschaften bei der Integration von regenerativen Energiesystemen für Wärme- und Stromerzeugung in Gebäude finanziell und durch Beratung unterstützt. Im Gebiet kommen insbesondere folgende Systeme zum tragen: Fernwärme, Solarthermie für kleinteilige Bebauung außerhalb des Fernwärmeversorgungsgebietes, Blockheizkraftwerke und Photovoltaik.

  • Seit Januar 2017 speist das Geothermie-Heizwerk in Freiham das SWM Fernwärmenetz mit lokal gewonnener Erdwärme. Die im Quartier angeschlossenen Gebäude erreichen dadurch eine nahezu CO2-neutrale Wärmeversorgung.

  • Im Projektzeitraum werden von der Landeshauptstadt München und von privaten Eigentümern und Akteuren Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 178kWp installiert. Diese sind teilweise in das so genannte Virtuelle Kraftwerk der Stadtwerke München eingebunden.

  • Der Batteriespeicher am Standort des SWM Geothermie Heizwerks in Freiham ist seit 2018 mit einer Leistung von 800kW und einer Kapazität von 1MWh im Betrieb und in das Virtuelle Kraftwerk integriert. Als Teil eines übergeordneten Energiesystems kann der Stromspeicher durch geschicktes Energiemanagement überschüssigen Strom laden und bedarfsgerecht wieder entladen und trägt somit zum stabilen Betrieb des Stromnetzes bei.

  • Der Batteriespeicher dient als zentraler Einspeisungspunkt für zusätzlichen Strom aus erneuerbaren Energien von dezentralen und privaten Anlagen (z. B. Photovoltaik) im Projektgebiet. Kleine dezentrale Strombereitstellungseinheiten können über das Virtuelle Kraftwerk an den Batteriespeicher angeschlossen werden. Als so genannter Quartiersspeicher dient er einer besseren Ausnutzung dezentraler erneuerbarer Stromerzeugung.

Wie tragen diese Elemente zur „Smart City“ bei?

  • Bezogen auf das Gebiet wirken sich die dezentralen Solarstromerzeuger (Photovoltaik), der Einsatz des Stromspeichers und die Geothermie basierte Fernwärme positiv auf die CO2-Bilanz aus.

  • Integriert in die Energieversorgungsysteme einzelner Gebäude erhöhen sie zusätzlich die Effizienz der energiesparenden Sanierungen der Gebäudehülle. Dies führt sowohl zu nachhaltigen CO2-Einsparungen als auch zur Eindämmung von langfristig steigenden Energiekosten für die Bewohner.


 

Logo des Projekts Smarter Together München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Mehr zum Intelligenten Stromnetz

Was trägt das Intelligente Stromnetz zur „Smart City“ bei?

  • Es wirkt zusätzlich zu den gezielten technischen Sanierungs-Maßnahmen an Gebäude-Fassaden und an der Energieversorgung. Die Implementierung von Erneuerbare Energie-Systemen und -Quellen erhöht die Kohlenstoffdioxid- Einsparungen und senkt die Energieversorgungs-Kosten für Mieterinnen und Mieter.
  • Durch die Implementierung des zentralen Batteriespeichers in Freiham kann die Menge des von dezentralisierten Anlagen gelieferten Stroms in Zeiten von geringer Stromerzeugung aufgrund von Wetter oder Tageszeit optimal genutzt werden.

Wie viele Intelligente Stromnetz-Elemente werden im Projektgebiet installiert?

  • Die Menge der installierten Erneuerbare Energie-Anlagen hängt vom Erfolg innerhalb des Sanierungsprozesses ab.
  • Die Menge der Gebäude, die mit den Fernwärme-Systemen vernetzt sind, hängt von zusätzlichen finanziellen Bedingungen ab.