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Smarter Together München


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Round Table beim Kick-off in Lyon
© ©SPL Lyon Confluence/Laurence Danière

Europäische Städte treffen sich zum Kick-off in Lyon

Anfang März 2016 wurde auf einem hochrangigen Treffen in Lyon der Start für das Projekt „Smarter Together“offiziell bekannt gegeben. Das Ziel des Projekts ist es, intelligente und innovative Lösungen zur Erhöhung der Lebensqualität in den Städten Wien, München und Lyon, zu erarbeiten.

„Smarter Together“ durfte mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der europäischen Smart City Gemeinschaft zu einer zweitägigen Veranstaltung mit Workshops, Diskussionen und Besichtigungen des Projektgebiets in Lyon Willkommen heißen.

Politiker, Vertreter der drei europäischen „Leuchtturmstädte“, der sogenannten „Follower cities“ Santiago de Compostela, Sofia und Venedig, der „Beobachterstädte“ Kiew und Yokohama, hatten gemeinsam mit Smart City Experten, Stadtplanern sowie mit Vertretern von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und der europäischen Kommission, die Möglichkeit sich auszutauschen. Zukünftig soll gemeinsam und unter der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an gemeinsamen Lösungen für Niedrigenergiequartiere, E-Mobilität, Smart-Data-Management-Plattformen, Smart-Service-Angebote und für eine ganzheitliche und integrierte Infrastruktur gearbeitet werden.

Lyon setzt auf gemeinsame Lernprozesse

„Ko-Kreation, gemeinsame Lernprozesse, Umsetzungen in großem Maßstab und deren Replikation sind die drei Phasen eines erfolgreichen Projekts das große Veränderungen und Transformationsprozesse anstoßen kann, aber auch ein gutes Risikomanagement erfordert. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit braucht eine gemeinsame Vision, gemeinsame Werte, genügend Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede sowie ein gutes Verständnis für einander und ein neutrales Arbeitsumfeld. „Smarter Together“ beschäftigt sich mit all diesen Aspekten.“ sagte Karine Dognin-Sauze, Vizepräsidentin für Innovation, Smart City und Digitales und stellvertretende Bürgermeisterin sowie Verantwortliche für internationale und europäische Angelegenheiten der Stadt Lyon zum Auftakt des Kick-offs.

München sieht enorme Chancen

„Die Fähigkeit, Wissen und Erfahrungen zu teilen und auszutauschen , z.B. im Bereich CO2-Emmissionen und Energieeffizienz, ist eine enorme Chance für europäische Städte. Darum müssen wir zusammenarbeiten, um die Stimme der Städte auf EU-Level weiterhin aufrecht zu erhalten“, sagte der Münchner Stadtrat Johann Sauerer, der gleichzeitig die Bedeutung der Bürgerbeteiligung für die Gestaltung der Stadt der Zukunft betonte.

Wien will Innovationen in der Stadterneuerung

Barbara Novak, Abgeordnete zum Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats, ist stolz auf Wiens Teilnahme am „Smarter Together“-Projekt. Sie freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. „Die Stadt Wien, Eigentümerin von 220 000 öffentlich geförderten Wohnungen, hat ein großes Interesse an der Weiterentwicklung von innovativen, smarten und sozialverträglichen Maßnahmen im Bereich der Stadterneuerung, in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den Partnerstädten des Projekts.“

Vertreter der „Follower Cities“ Sofia, Venedig und Santiago de Compostela betonten ihr hohes Interesse daran, das Gelernte und die gesammelten Erfahrungen zukünftig umsetzen zu können und so ebenfalls zur „Leuchtturmstadt“ zu werden.