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Creative Embassy


2. Bürgermeister Josef Schmid mit Amsterdams Vizebürgermeister Pieter Litjens nach der Unterzeichnung des letters of intent für das creative embassy-Programm  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Lisa Maier / RAW

Amsterdam und München unterzeichnen Kooperation

(15.2.17) Gesterm unterzeichneten Bürgermeister Josef Schmid und Amsterdams Vizebürgermeister Pieter Litjens im Münchner Kreativquartier einen Letter of Intent.

Neben den Bürgermeistern unterzeichneten Amsterdamer und Münchner Vertreter aus Wirtschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft und Wissenschaft. Inhalt des Papiers ist die zukünftige enge Zusammenarbeit der beiden Städte auf dem Feld der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Austauschprojekte für Innovation

„Creative Embassy“ ist der Titel dieser Kooperation. Sie geht auf eine Initiative von Creative#olland und des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München zurück. Die beiden Einrichtungen schaffen mit dem Programm niedrigschwellige Anlaufstellen für den gegenseitigen Austausch in Amsterdam und München. Im Zentrum stehen Netzwerke, Ideen, Konzepte, Experimente und die dahinter stehenden Menschen. Gemeinsames Interesse ist es, in Form von Austauschprojekten Innovation voran zu treiben, die Akteure zu motivieren, Interaktionen anzustoßen, Wissen auszutauschen.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Branche

München und Amsterdam verfügen über ähnliche Potenziale in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Kreativwirtschaftsberichte der Metropolregion München von 2012 und 2016 und der bayerische Kreativwirtschaftsbericht von 2012 stellen übereinstimmend eine ähnliche Bruttowertschöpfung und einen ähnlichen Beschäftigungsgrad der Niederlande im Verhältnis zu Bayern und Amsterdams im Verhältnis zu München fest. Die Binnenstruktur ist jedoch sehr unterschiedlich und eine verstärkte Zusammenarbeit lässt daher Synergien erwarten – zum Beispiel in den Bereichen Design- und Medienwirtschaft.

Förderung und Beratung vergleichen, Unis vernetzen

Angestrebt wird beispielsweise der inhaltliche Austausch der öffentlichen Fördereinrichtungen der beiden Städte – zu den jeweiligen Kultur- und Kreativwirtschaftsförderansätzen, branchenspezifischen Zugängen, der Zusammenarbeit zwischen Kreativunternehmen und klassischer Wirtschaft, sowie Beratungsansätzen.

Im Immobilienkontext steht der Erfahrungsaustausch zu Zwischennutzungen und dauerhaft kreativwirtschaftlichen Nutzungen im Fokus. Auch die Hochschulen sollen  durch die Vernetzung von Fachausbildungsstätten einbezogen werden, um internationale Beschäftigungsperspektiven aufzubauen und den Blick auf neue Märkte zu öffnen.