Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Das waren die Münchner Wissenschaftstage 2017


Muenchner Wissenschaftstage Rueckblick  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Maren Willkomm

Zukunftsfragen und Antworten

(8.12.17) Wohin steuert unsere Welt? Wie können wir unsere Zukunft gestalten? Die Münchner Wissenschaftstage standen im Jahr 2017 unter dem Motto „Zukunftspläne: Forschung, Gesellschaft, Mensch“. Mehr als 400 Expertinnen und Experten stellten aktuelle Zukunftsthemen vor.

In den 28 Vorträgen im Auditorium der Alten Kongresshalle ging es um die Rolle von Wissenschaft und Technik für unsere globale Zukunft. Auch auf den 24 Marktständen stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wieder eine Vielfalt von Aspekten und Interaktionen zu Zukunftsthemen in den Fokus. Schwerpunkte lagen dabei auf der Stadtentwicklung, auf Mobilitätskonzepten und der Zukunft der Energie. Aber auch die Gesundheit, Klimaschutz und neueste Entwicklungen der IT wurden ausführlich thematisiert.

Die vier Themenabende lockten so viele Besucher an, dass das mit 500 Plätzen bestuhlte Auditorium fast immer bis auf den letzten Platz gefüllt war. Als Harald Lesch zur Eröffnung den Vortrag „Können wir die globale Zukunft planen?“ hielt, musste die Halle wegen Überfüllung geschlossen werden. Hervorragend besucht war auch der Abend des Bündnisses für saubere Luft in München zur Frage „Durchatmen oder Luft anhalten?“. Unter dem Titel „Faszination Weltall“ stellte am Montagabend der Astronaut Prof. Reinhold Ewald die neuesten Ergebnisse der Weltraumforschung vor. Zum Abschluss fragten am Dienstagabend unter anderem der Soziologe Prof. Stephan Lessenich und Dr. Marc Beise, der Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung: „Wohlstand auf Kosten der Entwicklungsländer. Ein unausweichliches Dilemma?“

Die 17. Münchner Wissenschaftstage wurden gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, von der Landeshauptstadt München sowie vom Europäischen Patentamt. Auch die Fraunhofer Gesellschaft und die Hans Sauer Stiftung haben mit einer finanziellen Förderung zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.