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Drittes Deutsch-Indisches Wirtschaftsforum in München


Deutsch-Indisches Wirtschaftsforum 2018  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Invest in Bavaria

Rund 400 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung tauschten sich aus

Bereits zum dritten Mal fand das Deutsch-Indische Wirtschaftsforum in München vom 13. bis zum 15. November statt und war wieder eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins zur Förderung der Deutsch-Indischen Zusammenarbeit (GDIZ), Invest in Bavaria, des Indischen Konsulats, des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und des Referat für Arbeit und Wirtschaft.

Das Forum richtet sich an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, die bereits Wirtschaftsbeziehungen mit Indien haben. Den Kick-off bildete in diesem Jahr ein Format für Investoren und Mentoren für Start-ups aus Deutschland und Indien in den HVB-Towers, für welches sich interessierte Start-ups vorab bewerben konnten.

Auf der Agenda des Hauptveranstaltungstages in der BMW-Welt konnten sich die Teilnehmer einen profunden Überblick über die Themen Digitalisierung, E-Mobilität, Innovation und Transportwesen verschaffen. Von verschiedenen Rednern wurde beispielsweise das Spannungsfeld zwischen einer (über-) regulierten Infrastruktur wie in den europäischen Staaten einerseits und den teilweise fehlenden Versorgungsnetzen wie in Indien unterstrichen – dies alles in Erwartung der zunehmenden logistischen Herausforderungen für Waren- und Humanverkehr in ständig wachsenden Städten.

Beim Staatsempfang am Abend begrüßte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger neben den Forumsteilnehmern den Staatssekretär beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer und den deutschen Botschafter Dr. Martin Ney. „Das Deutsch-Indische Wirtschaftsforum bietet eine hervorragende Plattform zum Austausch und zur Vernetzung. Mit über 1.000 bayerischen Unternehmen, die auf dem indischen Markt aktiv sind, und mit einem Handelsvolumen von 2,8 Milliarden Euro in 2017, ist Indien ein wichtiger Handelspartner und Zukunftsmarkt“ unterstrich Aiwanger. Später nutzten die rund 140 geladenen Gäste die Zeit zum Netzwerken.