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Erwerbstätigenprognose


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Andreas Heddergott / RAW

München 2030 – Beschäftigungsanstieg und höherer Flächenbedarf

(15.1.2016) Die aktuelle Erwerbstätigenprognose für die Region München bis zum Jahr 2030 liegt vor. Aktuell arbeiten knapp 1,3 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, bzw. insgesamt gut 1,7 Mio. Erwerbstätige in der Region München. Drei Viertel entfallen auf die Stadt und den Landkreis München. Die nun vorgelegte Prognose beleuchtet die Entwicklung der Beschäftigten und den Bedarf an Gewerbe- und Büroflächen bis 2030.

Die Prognose basiert auf den Beschäftigungsdaten zum Jahr 2014. Aussagekräftige Szenarien ergeben dabei wichtige Trends.

Ergebnisse des 130-seitigen Berichts:

  • Die Nachfrage nach Arbeitskräften wird in der Landeshauptstadt München und der Region weiter steigen. Den stärksten Zuwachs haben weiter die Dienstleistungsbranchen.
     
  • Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben Hochqualifizierte und Beschäftigte mit Berufsausbildung. Nicht qualifizierte Arbeitskräfte werden immer weniger nachgefragt.

Wissen, Technologie, Dienstleistung

Die Region München entwickelt sich wirtschaftlich zunehmend wissens-, technologie- und dienstleistungsbasiert. Zielgerichtetes Flächenmanagement, sowohl im Gewerbe-, als auch im Wohnbau, wird vor diesem Hintergrund zu einem wesentlichen Thema.

Die Erwerbstätigenprognose 2015 wurde am 15. Januar 2016 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bürgermeister Josef Schmid, zugleich Leiter des Referates für Arbeit und Wirtschaft, und von Stadtbaurätin Professorin Dr.(I) Elisabeth Merk vorgestellt.

Handlungsempfehlungen

Als Handlungsempfehlungen an Politik und Stadt formuliert die Beschäftigungsprognose, die Attraktivität des Standortes München zu erhalten, Kinderbetreuung weiter auszubauen, sowie den Wohnungsbau und den Ausbau des ÖPNV zu intensivieren. Wie bisher gelte es auch künftig, die Qualifizierung von Erwerbspersonen zu stärken und internationale Qualifikationen zügig anzuerkennen, um alle Beschäftigungsmöglichkeiten zu nutzen.