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Generation-D Preisverleihung


Charlotte Franke und Ingmar Klein halten die Urkunde für Platz 2 beim Gründerwettbewerb Generation-D  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Charlotte Franke und Ingmar Klein, Waste Buddy
© Generation D

Waste Buddy aus München auf Platz zwei

(3.7.19) Am Wochenende fand zum elften Mal das Finale des bundesweiten Ideen- und Start-up-Wettbewerbs GENERATION-D statt. Fünf studentische Teams hatten es in die finale Runde des Wettbewerbs für Social Entrepreneurship geschafft. Den zweiten Platz erreichte Waste Buddy, ein nutzbringendes Start-up aus München.

GENERATION-D zeichnet sozialen bzw. ökologischen Mehrwert in all seinen vielfältigen Ausprägungen aus. Dieses Jahr gab es 72 Bewerber. Fünf Teams kamen ins Finale.

Über den ersten Platz durfte sich das Start-up Novapace freuen. Das Team entwickelt eine intelligente Einlegesole, die Parkinsonerkrankten hilft, ihre Lebensqualität zu erhöhen. Der erste Platz beinhaltet ein Preisgeld von 7.500 Euro und ein Coaching des Projektpartners KPMG. 
 

Waste Buddy löst konkretes Problem

Waste Buddy aus München packt ein konkretes Problem an, das alle kennen, die ihren Bio-Müll in die zugehörige Tonne entsorgen. Warum ist dafür eine Bio-Mülltüte, etwa aus Stärke, nicht erlaubt? Erklärung: Sie kann in der vorgesehenen Zeit nicht abgebaut werden! Daher wird Biomüll in diesen Tüten verbrannt, schadet der Umwelt und der Biomüll kommt nicht in die entsprechende Verwertung. Hier setzte das Team an:  Die WasteBuddy-Tüte ist in der vorgesehenen Zeit kompostierbar und aufgrund zweilagigem Altpapier sowohl reiß- als auch nassfest. Der zweite Platz brachte dafür ein Preisgeld von 5.000 Euro. 

Auch die Drittplatzierten Lytt stellten eine sinnvolle Innovation vor. Das Team, das sich über 2.500 Euro Preisgeld freuen durfte, entwickelt einen digitalen Assistenten (eine Art Compliance App), die es Mitarbeitern in größeren Firmen ermöglicht, schwierige Themen anzusprechen.
 

Generation-D

Auch in diesem Jahr wurde Generation-D wieder bundesweit und ehrenamtlich von Stipendiaten der Bayerischen EliteAkademie für Studierende und Young Professionals organisiert. Der Wettbewerb fördert Ansätze zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen aus den Bereichen Umwelt, Bildung, Gesundheit und soziale Gesellschaft. 

Die Stadt München unterstützt den Wettbewerb und war auch als Juror in der Wettbewerbs-Jury tätig. Weitere Förderer sind die Süddeutsche Zeitung, die Social Entrepreneurship Akademie, Go Beyond Investing, die KPMG, Bayer Foundations und PKV - der Verband der Privaten Krankenversicherung. 

Bayerische EliteAkademie

Ursprungsort, Anker und beständiger Kooperationspartner von Generation-D ist die Stiftung Bayerische EliteAkademie. Die Bayerische EliteAkademie wurde 1998 in München als Stiftung der bayerische Wirtschaft gegründet und fördert jährlich 35 ausgewählte Studenten bayerischer Hochschulen.