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Flächenvergabe Junkersgelände


Quer-Ansicht einer der denkmalgeschützten Hallen auf dem Junkersgelände  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Junkersgelände in Allach, denkmalgeschützte Hallen
© RAW

Parzellen in Erbpacht für Handwerks- und Produktionsbetriebe

Interessenbekundungen bis zum 7. Mai 2021 möglich

Für die städtischen Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Junkers-Gelände in Allach können Bewerber noch bis zum 7. Mai ihr Interesse bekunden. In Kürze wird hier der Bau der neuen Verbindungsstraße begonnen und der bauliche Entwurf für das Gelände liegt vor. Im nächsten Schritt wird nun der Stadtrat anhand der Vergabekriterien aus den Bewerbungen Betriebe für die verfügbaren Flächen auswählen.

Das Junkers-Gelände in Allach im Nordwesten von München umfasst 26.000 m² und liegt zwischen Ludwigsfelder Straße, Schöll- und Pasteurstraße sowie der Bahnlinie München-Ingolstadt. Einst entstand hier durch Luftfahrtpionier Hugo Junkers (1859-1935) sowie dessen Erben eine Forschungsanstalt. Es folgte eine wechselvolle Geschichte mit Enteignung, Rüstungsbetrieb, Beschlagnahmung durch die US-Besatzung und Rück-Übereignung, bevor die Landeshauptstadt das Gelände erwarb.

Nun sind die Voraussetzungen geschaffen, dem Gelände ein neues Gesicht zu geben. Damit kann die Stadt einigen Betrieben aus dem klassischen Gewerbe, die besonders von der schwierigen Gewerbeflächensituation in München betroffen sind, eine Perspektive bieten. Insgesamt sollen etwa neun bis zwölf kleine oder mittelständische Handwerks-, Großhandels- und Produktionsbetriebe mit Bedarf an Werkstatt- und Lagerflächen auf dem Junkersgelände Platz finden.

Mögliche Parzellen und Vergabe

Die Planung sieht vor, für die künftigen Nutzer Grundstücke westlich und östlich der neuen Verbindungsstraße zu bilden. Dabei sind Parzellengrößen ab etwa 1.200 m² bis maximal 5.000 m² möglich. Im westlichen Bereich gelten Grenzwerte hin zur Wohnbebauung an der Schöllstraße. Dort ist eine 20 Meter breite grüne Pufferzone geplant und künftige Gebäude sollen zusätzlich als Lärmschutz dienen.

Im Bereich östlich der neuen Straße befinden sich zwei denkmalgeschützte Hallen, die mit einem entsprechenden Grundstücksumgriff ebenfalls zur Vergabe anstehen. Die Grundstücke werden im Erbbaurecht vergeben mit einer Laufzeit von 40 bis 60 Jahren.

Nötige Bewerbungsschritte

Interessierte aus den oben genannten Bereichen können bis Freitag, 7. Mai 2021, eine Interessenbekundung als formlose E-Mail an firmenbetreuung@muenchen.de senden.

Für die Teilnahme am Auswahlverfahren erhalten Bewerber*innen dann einen Fragebogen, der vollständig ausgefüllt werden muss.

Die Antworten sind Grundlage für das Auswahlverfahren im Rahmen der Gewerbeförderung durch den Stadtrat. Kriterien sind z.B. die Anzahl der Arbeitsplätze, bereits vorhandene Werkswohnungen, Wirtschaftskraft, Umweltschutzbewertung und ökologisches Wirtschaften.

Das Exposé zum Gelände kann heruntergeladen werden unter https://t1p.de/junkers-flaechen

Hier finden Sie Informationen zum aktuellen Vergabeverfahren (pdf, 243 KB).