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Hochschulpreis 2018 der Landeshauptstadt München


Gruppenfoto Hochschulpreis 2018 mit Bürgermeister Josef Schmid  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Gruppenbild der Preisverleihung 2018
© Heribert Mühldorfer / LHM

Marie-Luise Ivandic, Maximilian Westphal und Julian Schmidt ausgezeichnet

(4.7.18) Bürgermeister Josef Schmid überreichte die diesjährigen Hochschulpreise der Landeshauptstadt München an Marie-Luise Ivandic (HM), Maximilian Westphal (LMU) und Julian Schmidt (TUM).

Der Hochschulpreis steht für die langjährige und intensive Kooperation von Stadt und Wissenschaft am Innovations- und Wissenschaftsstandort München. Er feiert in diesem Jahr sein 25. Jubiläum.

Dazu erklärte Bürgermeister Josef Schmid: „Die eingereichten Arbeiten bieten wertvolle Impulse für die Arbeit der Stadtverwaltung und öffnen diese für aktuelle Forschungsergebnisse und Themen. Der Hochschulpreis wirkt in die Hochschulen hinein, indem er Themen und Aufgaben der Stadtverwaltung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung fruchtbar macht.“

Preisträgerinnen und Preisträger 2018

Den Hochschulpreis an der Hochschule München (HM) erhielt Marie-Luise Ivandic für ihre Bachelorarbeit „Erscheinungsbild für das Kreativquartier München“ an der Fakultät für Design. Die Arbeit entwirft ein Grafikkonzept für das neu entstehende Gebiet. Sie geht aus vom städtebaulichen Kontext und der Rahmenplanung / Struktur und bietet durch einen modularen Aufbau die Chance, das Konzept flexibel an Entwicklungen und Änderungen anzupassen.

Der Hochschulpreis an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ging an Maximilian Westphal für seine Masterarbeit „Hintergrund-Gedanken: Bildräume und Portraitfotografien von Barbara Niggl Radloff“ am Institut für Kunstgeschichte. Die Arbeit zu den frühen Porträtfotografien der Künstlerin ist eine erste Bestandsaufnahme und Ausgangspunkt für weitere Analysen des Werkes von Niggl Radloff, deren Bilder und Negativ-Archiv sich im Münchner Stadtmuseum in der Erschließung befindet.

Den Hochschulpreis an der Technischen Universität München (TUM) erhielt Julian Schmidt für seine Masterarbeit „Recycling- und Verwertungskonzept für mineralische Restmassen auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne“ an der Fakultät Bau Geo Umwelt. Die Arbeit befasst sich mit der Vorbereitung des Areals für eine Bebauung und zeigt, dass bei Abbruchmaßnahmen anfallende, mineralische Restmassen wieder eingesetzt werden können. Dies vermeidet Abfall und bietet erhebliches finanzielles Einsparpotenzial bei gleicher Qualität der recycelten Baustoffe. Die Arbeit stellt damit ein  Grundlagenwerk dar für die innerstädtische Diskussion um den künftigen Umgang mit Recyclingmaterialien.   

Für den städtischen Hochschulpreis in Frage kommen Abchlussarbeiten, also Bachelor-, Magister-, Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationen, die an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HM), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) eingereicht wurden.

Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass sich die Abschlussarbeit mit einem Thema befasst, das für die Stadt München oder die Stadtverwaltung in wirtschaftlicher, kultureller, stadtplanerischer oder stadtentwicklungspolitischer Hinsicht relevant ist.

Der Hochschulpreis der Landeshauptstadt München ist mit jeweils 4.000 Euro dotiert.