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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Hochschulpreis 2021 der Landeshauptstadt München


Hochschulpreise der LHM, Geehrte mit Bürgermeisterin Habenschaden  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
v.l.: M. Schwarz, J. Hamberger und V. Reiter mit Bürgermeisterin K. Habenschaden
© Michael Nagy, LHM

Viktoria Reiter, Mareike Schwarz und Jonas Hamberger ausgezeichnet

(22.7.21) Bürgermeisterin Katrin Habenschaden überreichte gestern im Rathaus die diesjährigen Hochschulpreise der Landeshauptstadt München an Viktoria Reiter (HM), Mareike Schwarz (LMU) und Jonas Hamberger (TUM).

Der Hochschulpreis an der Hochschule München wurde an Viktoria Reiter für ihre Masterarbeit „HETEROTOPIA – Umnutzung des Areals ,Heizwerk Theresienstraße´, München“ verliehen. Die Arbeit, die an der Fakultät für Architektur eingereicht wurde, beschreibt eine gemischte Nachnutzung und bauliche Umgestaltung für studentisches Wohnen und gemeinschaftliche Nutzung zusammen mit anderen Wohnformen. Die
Arbeit überzeugte die Jury wegen ihrer herausragenden Qualität und als wichtiger Beitrag zum Diskurs über den grundsätzlichen Umgang mit Eingriffen in bestehende Quartiers- und Baustrukturen.

Der Hochschulpreis an der Ludwig-Maximilians-Universität München ging an Mareike Schwarz für ihre Masterarbeit „Atmosphären als Commoning? Kunst und Gestaltung des Münchner Petuelparks zwischen Differenz und Gemeinschaffen“ Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Petuelpark und der Fragestellung, wie die Gestaltung von öffentlichen Räumen und die darin verortete Kunst eine besondere Atmosphäre entstehen lassen, sodass „lebens- und demokratiefördernde Orte entstehen“. Die Arbeit wird ausgezeichnet, weil sie sich sehr differenziert mit der öffentlichen Wahrnehmung und Wirkung von Kunst im öffentlichen Raum beschäftigt und so wichtige Impulse für den Bereich Kunst am Bau bietet.

Den Hochschulpreis an der Technischen Universität München erhielt Jonas Hamberger für seine Masterarbeit „7 Narren – Kulturelle Aktivierung von öffentlichem Raum“, eingereicht am Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten. In seiner Arbeit identifiziert er 102 Räume im Stadtgebiet, die obwohl öffentlich zugänglich, nicht als Orte wahrgenommen oder nicht betreten werden. Diese „Nicht-Orte“ ordnet er in sieben Kategorien. Ausgezeichnet wurde die Arbeit, weil sie den Stadtraum sehr genau analysiert, Potentiale öffentlicher Räume aufzeigt und mit den erarbeiteten Skulpturen, den „7 Narren“, konkrete Ideen für gemeinschaftlich nutzbare Architekturen entwickelt.

Seit 1993 werden mit dem Hochschulpreis der Landeshauptstadt München Bachelor-, Magister-, Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationen ausgezeichnet, die an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München eingereicht wurden. Der Hochschulpreis der Landeshauptstadt München ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Für den Hochschulpreis können sich Studierende bewerben, die sich in ihrer Abschlussarbeit mit einem Thema auseinandergesetzt haben, das für die Stadt München oder die Stadtverwaltung in wirtschaftlicher, kultureller, stadtplanerischer oder stadtentwicklungspolitischer Hinsicht relevant ist.