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Jahreswirtschaftsbericht


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© Andreas Heddergott / LHM

Münchner Wirtschaft 2018

(26.6.18) Der aktuelle Bericht liefert alle wichtigen Daten und Fakten zum Wirtschaftsstandort München.

Der Jahreswirtschaftsbericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen der Münchner Wirtschaft im vergangenen Jahr in den Bereichen Arbeitsmarkt, Branchenentwicklung, öffentliche Finanzen, Immobilienmarkt und bei den Stadt-Umland-Beziehungen.

München stellt Weichen für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes

Der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid, stellte den aktuellen Jahreswirtschaftsbericht für München vor. Dazu betonte er: „Münchens Wirtschaft glänzt mit beeindruckenden Daten: Auch im vergangenen Jahr hat sich der Wirtschaftsstandort München äußerst positiv entwickelt: In allen Bereichen wird die überdurchschnittliche Performance Münchens deutlich. Mir ist besonders wichtig: Das Zusammenspiel von hoher Wirtschaftskraft und spezifischer Innovationskraft führt beispielsweise zu einer überdurchschnittlichen Beschäftigungszunahme in Zukunftsbranchen. Mit dieser Entwicklung legen wir das Fundament für den Wohlstand in München von morgen.“

Wichtige Indikatoren und Kennziffern im aktuellen Jahreswirtschaftsbericht:

  • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2015 nach aktuellen Berechnungen der Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung in München bei 104,2 Mrd. Euro, ein Zuwachs von 4,3 Prozent  (→ JWB, S. 7 f, S. 17 f).
  • Münchens BIP hat in den letzten 5 Jahren um knapp 20 Prozent zugenommen. Der Zuwachs beim bayerischen BIP lag bei 14 Prozent, in Deutschland bei 12,2 Prozent.
  • Das BIP je Erwerbstätigem bildet die Arbeitsproduktivität ab: Diese Kennziffer lag 2015 bei 98.041 Euro - 30 Prozent über dem bayerischen und 39 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt.
  • München verfügt seit Jahren über die mit Abstand höchste Kaufkraft im bundesweiten Großstadtvergleich. Die Kaufkraft in München liegt nun bei 32.139 Euro je Einwohner (+ 4 Prozent) und damit 40 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Im Städtevergleich: Düsseldorf (19 Prozent über dem Bundesdurchschnitt), Hamburg und Frankfurt (jeweils 11 Prozent über dem Bundesdurchschnitt).  (→ JWB, S. 19 f)
  • Seit 40 Jahren verzeichnete der Münchner Arbeitsmarkt noch nie eine so lange Phase und so kontinuierlich hohe Beschäftigungszuwächse, wie nun durchgehend seit 2007. Absolut wie relativ war der Anstieg 2017 mit + 3,3 Prozent besonders hoch. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren (Agenturbezirk München: 3,9 Prozent) (→ JWB, S. 13 f, S. 46 ff).
  • Die wesentlichen Merkmale des Wirtschaftsstandorts München sind seine breite Aufstellung, seine Leistungsfähigkeit sowie seine Wandlungs- und Erneuerungsfähigkeit.

Städtische Handlungsfelder

Die Stadt begleitet den technischen, digitalen Wandel im Sinne einer prosperierenden Stadtgesellschaft und der lokalen Wirtschaft und gestaltet diesen mit. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft betreibt eine Vielzahl von Projekten, die im Rahmen kommunaler Wirtschaftspolitik die Zukunftsfähigkeit des Standorts mitgestalten. Diese betreffen die Themenfelder Smart City, Mobilität, das neue Gründer- und Innovationszentrum Munich Urban Colab, die Unterstützung von Entrepreneurship und Start-up-Szene, die Stärkung und den Ausbau der Kreativwirtschaft sowie intelligente Instrumente zur Verdichtung und Umnutzung von Gewerbeflächen (→ Details zu den Projekten vgl. Forschungs- und Innovationsbericht München 2018).

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