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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Digital Hub Mobility testet multimodale Mobilität


Straßenszene Schwabing mit Zeichnungen ergänzt   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© UnternehmerTUM / Digital Hub Mobility

UMPARKEN Schwabing-West

(26.8.20) Das Pilotprojekt zur ganzheitlichen Transformation von Mobilität und öffentlichem Raum in München läuft seit dieser Woche.

“UMPARKEN Schwabing-West” wird vom Digital Hub Mobility durchgeführt, der am Gründungs- und Innovationszentrum UnternehmerTUM angesiedelt ist. Sieben Haushalte in Schwabing-West haben ihren privaten PKW für einen Monat abgeben und erhalten ein Mobilitätsbudget. Die freigewordenen Parkplätze werden umgenutzt.

Ein interdisziplinäres Team mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Start-ups und der Landeshauptstadt München wollen mit diesem Projekt Potenziale und Herausforderungen multimodaler Mobilität bzw. eines Lebens ohne eigenem Auto in München identifizieren und Probleme und Ideen der Anlieger für die Umnutzung öffentlicher Räume verstehen.

Folgende Partner unterstützen das Projekt:

    • UnternehmerTUM
    • IT-Referat
    • BMW Group
    • Universität der Bundeswehr
    • Referat für Arbeit und Wirtschaft
    • Designit
    • Kreisverwaltungsreferat
    • Aisin

Zudem bringen die drei Münchner Start-ups evhcle, moovster und VEOMO ihre Lösungen in die Entwicklung des Konzepts ein, um bürgerzentrierte Mobilität für die Testhaushalte und Anwohner anzubieten. Design-Partner Designit präsentiert in Kooperation mit dem Digital Hub Mobility einen Prototypen inklusive einer Augmented Reality-Anwendung von VeloHub. Das modulare System VeloHub transformiert öffentliche Räume wie Parkplätze zu multifunktionalen Räumen für die Nachbarschaft.

Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner betont: „Der Einsatz innovativer Start-up-Lösungen und die Einbindung der Anlieger ist in 'UMPARKEN Schwabing' besonders interessant. Daraus abgeleitete Erkenntnisse werden uns helfen Mobilität und die Nutzung öffentlicher Räume in der Stadt von morgen zu gestalten – auch hinsichtlich wirtschaftlicher Effekte.“

Durch die Umnutzung von Parkplätzen werden neue Flächen und Freiräume für Anwohner geschaffen, um eine flächengerechtere Nutzung und Umverteilung öffentlicher Räume zu testen. Im Rahmen des temporären Verkehrsversuchs wird die Nebenfahrbahn an der Hiltenspergerstraße Ecke Hohenzollernstraße zu einer Spielstraße umgewandelt. Die direkte Verbindung zur anliegenden Grünfläche soll die Aufenthaltsqualität zusätzlich erhöhen.