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ÖKOPROFIT trotzt Pandemie


Titelseite der ÖKOPROFIT-Broschüre 19/20  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Referat für Arbeit und Wirtschaft

ÖKOPROFIT-Jahrgang München 2019/2020 erfolgreich abgeschlossen

(25.11.20) Die Abschlussrunde des ÖKOPROFIT-Jahrgangs München 2019/2020 ist trotz schwieriger Bedingungen in der Corona-Pandemie sehr erfolgreich durchgeführt worden. Die Ergebnisse der diesjährigen 56 Münchner ÖKOPROFIT-Einsteiger- und Klub-Betriebe sind beachtlich.

Unter anderem konnten rund 2.6 Millionen Kilowattstunden Strom, Wärme- und Prozessenergie sowie Kraftstoff und 8.200 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Der Wert der Ersparnisse betrug fast 1,2 Millionen Euro.

In der Broschüre → ÖKOPROFIT 2019/2020 (PDF, 11,5 MB) finden Sie die Teilnehmer und Maßnahmen dieser letzten Beratungsrunde.

Gemeinsam mit den Beraterteam der Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbH (Arqum) wird bei allen an ÖKOPROFIT teilnehmenden Betrieben die Situation individuell vor Ort untersucht. Im Anschluss werden Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz entwickelt. Abschließend werden die teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen nach den strengen Kriterien der ÖKOPROFIT-Auszeichnung durch einen externen Umweltgutachter geprüft.

„ÖKOPROFIT ist ein Beispiel dafür, wie sich Ökologie und Ökonomie gerade in Krisenzeiten durch kluge Ideen und moderne Innovationen vereinbaren lassen. Ich finde es großartig, dass sich so viele Münchner Unternehmen dafür einsetzen, Rohstoffe und Energie zu sparen, Abfall zu vermeiden und Emissionen zu reduzieren. Sie sind ein Vorbild für andere Firmen", so Beatrix Zurek, Referentin für Gesundheit und Umwelt.

Der Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner weist auf das breite Netzwerk der Münchner ÖKOPROFIT- Kooperationspartner hin, die sich mit großem Engagement für ÖKOPROFIT in ihrer täglichen Arbeit einsetzen: „ÖKOPROFIT ist ein starkes lokales Wirtschaftsnetzwerk, in dem ein intensiver Wissenstransfer rund um eine nachhaltige Unternehmensführung stattfindet. Die durch ökologisch sinnvolle Maßnahmen erzielte Kostenersparnis kommt voll und ganz der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu Gute. Gerade in wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten ist das wichtiger denn je.“

Bisher wurden in München rund 400 ÖKOPROFIT-Betriebe ausgezeichnet, die Jahr für Jahr mit unterschiedlichsten Maßnahmen ihre Energie- und Materialeffizienz verbessert haben.

Für eine erfolgreiche Zertifizierung spielt es keine Rolle, aus welcher Branche ein Betrieb kommt oder wie groß die Belegschaft ist. So konnte 2019 und 2020 jeweils eine eigene ÖKOPROFIT Runde für Volksfestbetriebe durchgeführt werden, die speziell auf die Bedürfnisse von Festzelt- und Schaustellerbetrieben zugeschnitten war. Für beide Runden wurden eigene Ergebnisflyer veröffentlicht.

Im Frühjahr 2021 wird eine Runde für neue Einsteigerbetriebe gestartet. Die ÖKOPROFIT Einsteigerbetriebe des Jahrgangs 2019/2020 und die bisherigen Klubbetriebe können zudem ihre Aktivitäten im ÖKOPROFIT Klub fortführen.

Logo Ökoprofit München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LHM

Über ÖKOPROFIT

ÖKOPROFIT ist ein freiwilliges Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und örtlicher Wirtschaft, das in Graz entwickelt und 1998 von der Stadt München als erster Kommune in Deutschland eingeführt wurde. Es wird in München von RAW und RGU in Kooperation mit der IHK für München und Oberbayern, dem Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM), der Stadtwerke München GmbH (SWM) und der Hochschule München den Münchner Betrieben angeboten.

Seit dem Start im Jahr 1998 in München engagieren sich inzwischen mehr als 100 Kommunen bei ÖKOPROFIT. Allein in München haben bisher rund 400 Betriebe teilgenommen, deutschlandweit wurden mehr als 4.000 Betriebe ausgezeichnet.

Kontakt

Beratung zu Energieeffizienz im Gewerbe, ÖKOPROFIT

Herzog-Wilhelm-Straße 15
80331 München

Kontakt:
Dr. Ursula Triebswetter
Landeshauptstadt München

Referat für Klima- und Umweltschutz
SG Immissionsschutz Nord

Bayerstraße 28a
80335 München

Kontakt:
Helmut Fink