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Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)


Verkehrsmengenkarte 2017 ohne Index  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Verkehrsmengenkarte München, 2017 - Planungsreferat

Städtisches Förderprogramm für Unternehmen

Wollen Sie helfen, Berufsverkehr zu verringern und die Mobilität Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimieren?

Wachstum von Stadt und Verkehr gehen Hand in Hand. Rund 380.000 Einpendler (2017) in München kennen die Erfahrung von ihrem Weg zur Arbeit. Seit über zehn Jahren steigen die Pendlerzahlen - allein im letzten Jahr kamen weitere vier Prozent hinzu. Auch der Wirtschaftsverkehr - oft auf Transporte und Transfers angewiesen - kennt Staus und die Einbußen durch verstopfte Verkehrswege.

Fahrradkeller hinter dem Bürklein-Bahnhof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Was kann ein Unternehmen tun?

Mit dem Betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) hat ein Betrieb oder Unternehmen die Möglichkeit, Verbesserungen anzustoßen, die mehr bewirken, als wenn jeder Mitarbeiter allein nach Lösungen suchen muss. Mit Blick auf die Hauptbereiche der Mobilität - PkW-Anreise, Dienstreisen, Fuhrpark/Logistik, ÖPNV oder Radverkehr - gibt es stetig verbesserte Maßnahmen, die zugleich der Umwelt nützen und die helfen, Stress und Ressourcenverbrauch zu reduzieren! Im BMM lenken fachkundige Berater den Prozess und bieten Unterstützung (z.B. technischen Input oder nützliche Kennzahlen), damit Maßnahmen zielgerichtet umgesetzt werden. Ziel soll es sein, unnötigen Verkehr zu vermeiden, Mobilität effizienter zu gestalten und dabei die Umwelt zu schonen.

Die aktuelle Runde 2019 wird von der Firma B.A.U.M. Consult betreut.

Machen Sie mit!

Gern informieren wir Sie über den geplanten Starttermin der nächsten Runde oder weitere Details.

Kontakt: Roland Hösl
Referat für Arbeit und Wirtschaft
Tel.: (089) 233 - 25506
Mail an Roland Hösl

Wie funktioniert die Förderung?

Die Förderung besteht aus vier kostenlosen Workshops und vier halbtägigen individuellen Beratungen im Unternehmen. Diese finden über einen Zeitraum von etwa zehn Monaten statt. Im Austausch mit den Kollegen erfragt ein Mobilitätsteam im Betrieb die Bedürfnisse und erarbeitet konstruktive Maßnahmen, die auf den konkreten Bedarf zugeschnitten sind. Ansatzpunkte für Verbesserungen gibt es in jedem Unternehmen! Ab einer Größe von mehr als 50 Mitarbeitern werden Maßnahmen besonders attraktiv: Dann kann etwa das Job-Ticket für ÖPNV-Nutzer eine Option sein, oder Investitionen in den Fuhrpark oder die Firmenausstattung. Gut eignet sich das Programm auch für Unternehmen und Institutionen mit Umweltzertifizierung (z.B. EMAS).

Teilnehmen können Unternehmen aus München und aus dem Landkreis München.

Mittlerer Ring  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LHM, Michael Nagy

Ihre Vorteile durch Betriebliches Mobilitätsmanagement

  • Sie optimieren Ihre Verkehrsabläufe
  • Sie senken Ressourcenverbrauch und Betriebskosten
  • Weniger Autofahrten im Berufsverkehr mindern den CO2- und Feinstaub-Ausstoß
  • Sie leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz
  • Vorhandener Parkraum wird besser genutzt. Kunden, Beschäftigte und Lieferanten können Ihr Unternehmen besser erreichen
  • Sie fördern die Motivation und Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • BMM ist gut für das Image - in Innen- und Außenwirkung

Betriebliches Mobilitätsmanagement in München

Seit 2003 bietet die Landeshauptstadt München Beratung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement an.

An der aktuellen Runde 2019/20 nehmen folgende Unternehmen teil: European Patent Office (EPO), Dawonia Management GmbH, die Kliniken Dritter Orden gGmbH, Sky Deutschland GmbH, Augustiner-Bräu, getty images, die PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH, die Motel One GmbH, Dr. Schnell GmbH und das Marriott Hotel.

Insgesamt erfolgreich absolviert haben das Programm zuvor schon 75 Betriebe aus der Landeshauptstadt und dem Landkreis München. Neben Privatunternehmen wie BayWa, MAN Truck & Bus, PwC, RTLII oder Spaten-Franziskaner-Bräu haben auch öffentliche Arbeitgeber, wie etwa die städtischen Münchner Kliniken, der Bayerische Rundfunk und die Max-Planck-Gesellschaft das Förderprogramm zu einer systematischen Analyse und Effizienzverbesserung des Firmenverkehrs genutzt.