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Best Practice


Car Sharing  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Blue Island / Shutterstock.com

Mobilitätsmanagement - erprobte Maßnahmen

Welche Maßnahmen sind denkbar, um die PKW-Anreise der Mitarbeiter, den Fuhrpark, die Logistik oder Dienstreisen zu optimieren, oder um die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad zu fördern? Hier finden Sie gute Beispiele.

Fuhrpark optimiert

Das Helmholtz-Zentrum München optimierte sein Fuhrparkmanagement durch den Einsatz eines Buchungssystems, das sich im Car-Sharing bewährt hat.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG hat ihren Fahrzeugpool (31 Kfz) auf umweltfreundliche Elektro- und Hybridfahrzeuge umgestellt, dabei zuletzt 25 konventionell betriebene PKW durch 27 reine E-Fahrzeuge ersetzt. Parallel stattete sie neun Standorte mit der nötigen Ladeinfrastruktur aus. Jedes Fahrzeug hat einen eigenen Ladepunkt (Wallbox).

Kraftstoff gespart

Fahrer der Ludwig Stocker Hofpfisterei konnten dank Fahrerschulung ihren Spritverbrauch um bis zu 20 Prozent senken.

S-Bahn Haltestelle, München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Ivakoleva / Shutterstock.com

Günstiger mit dem ÖPNV

Der Bayerische Rundfunk /die ARD-Programmdirektion fördert die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs und bietet seinen Mitarbeitern das JobTicket sowie die übertragbare IsarCard für Dienstgänge in der Stadt.

Weniger Dienstreisen

Die Schreiner Group, das Goethe-Institut und Nokia Siemens Networks gestalten ihre Dienstreisen ökologischer und vermeiden Reisen, die nicht notwendig sind. Hierzu tragen überarbeitete Reiserichtlinien und Videokonferenzsysteme bei.

Leihfahrräder  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Anthony Shaw Photography / Shutterstock.com

Mobilität und Gesundheit

Fahrrad als Alternative

Die Firma RATHGEBER fördert das Radfahren zentral mit ihrem JobRad-Angebot: Durch Entgeltumwandlung und mit einem Arbeitgeberzuschuss können sich Beschäftigte ihr Wunschfahrrad leasen. Es kann für dienstliche wie für private Zwecke genutzt werden. Hinzu kamen Fahrradstellplätze in der Tiefgarage, eine kleine Reparaturstation, eine Dusche, Umkleide und ein Trockenraum.


Im Gewerbegebiet Kraillinger Innovationsmeile (KIM) taten sich die Firmen KL Technik, InnoLas und EOS zusammen und initiierten ein Fahrradverleihsystem als Ergänzung zum Bus: An den S-Bahn-Haltestellen Germering und Planegg erhalten Mitarbeiter nun kostenlos Leihräder von Nextbike und können von dort zu ihrem Arbeitsplatz radeln. 

Weitere Firmen und ihre Maßnahmen finden Sie in den BMM-Berichten unten (vgl. Links).

Bilanz für Klima und Kosten

Durch ihre Maßnahmen sparen die oben genannten Betriebe jährlich rund 4.400 Tonnen Kohlendioxid ein. Hierzu leistet die Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um rund 1,2 Millionen Liter pro Jahr einen wichtigen Beitrag. Die Pkw-Nutzer, die auf das Rad und die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen sind, entlasten die Umwelt sowie die Straßen und vermeiden 8,4 Millionen Pkw-Kilometer pro Jahr. Neben der Umwelt profitieren auch die Firmen und ihre Belegschaften; sie sparen jährlich Kosten in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro ein.

Kontakt / Flyer


Roland Hösl
Referat für Arbeit und Wirtschaft
Tel.: (089) 233 - 25506
Mail an Roland Hösl