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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Gewerbegebietsmanagement


Gewerbegebietsmanagement Quartierspaziergang  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Quartierspaziergang zum Thema Flächenbegrünung
© Referat für Arbeit und Wirtschaft

Gebietsmanagement in Gewerbequartieren

Die Landeshauptstadt München lotet Voraussetzungen und Potenziale für ein Gewerbegebietsmanagement an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aus. Eingebettet ist dieses Vorgehen in die übergeordneten Konzepte des Gewerbeflächen-Entwicklungsprogramms (GEWI) und des integrierten Handlungsprogramms Klimaschutz in München (IHKM).

In Berg am Laim wurde in der Neumarkter Straße 2017/18 in einem Pilotprojekt ein Gebietsmanagement getestet und ab 2019 erfolgreich fortgeführt. Zugleich startete die Stadt auf Basis der bisherigen Erfahrung ein zweites Projekt im Münchner Süden im Gewerbegebiet Perlach Süd und ab 2020 nun ein drittes in Bogenhausen im Gewerbeband Steinhausen.

Ziel ist es, Gewerbetreibende, Eigentümer*innen, lokale Politik und weitere Nutzer*innen vor Ort zu vernetzen und Möglichkeiten aufzuzeigen, Flächen und Ressourcen effizienter zu nutzen, den Verkehr zu verbessern und das Gebiet gemeinsam fit für eine erfolgreiche Zukunft zu machen. Zudem wird zu städtischen Förderangeboten beraten – wie etwa dem betrieblichen Mobilitätsmanagement oder Maßnahmen zu Klima- und Ressourcenschutz.

Mithilfe des Münchner Beratungsbüros STUDIO | STADT | REGION werden die verschiedenen Akteure der Gewerbegebiete eingeladen, aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen sowie Bedürfnisse und Erwartungen zu diskutieren.

Unter „Weitere Informationen & Downloads“ finden Sie die Dokumentation des bisherigen Prozesses.

Aktuelles

Gewerbegebietsmanagement  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LHM / Christin Büttner

► 19.5.21: Flyer GGM 2020 jetzt verfügbar

Trotz des Pandemiejahres steht die Entwicklung in den vom Gewerbegebietsmanagement (GGM) untersuchten drei Quartieren keineswegs still. Das GGM hat in diesen Zeiten – im Sinne einer Plattform – die gegenseitige Information und den Austausch zwischen den Akteuren weiter vorangetrieben.

Über eine Online-Umfrage, regelmäßige Blogbeiträge, digitale und teilweise dezentrale Gesprächsformate konnte ein angepasstes Angebot an Information und Dialog zwischen benachbarten Gewerbetreibenden, Eigentümer*innen, Nutzer*innen, Politik und Stadtverwaltung realisiert werden. Ein nun verfügbarer Flyer dokumentiert die Aktivitäten des GGMs im vergangenen Jahr. Sie finden ihn hier. (PDF, 3966 KB)

Die Qualität liegt auch weiterhin im kontinuierlichen Dialog zwischen den Akteuren, um eine behutsame Weiterentwicklung der bestehenden Gewerbequartiere zu ermöglichen. Eine Fortführung des GGM ist daher seitens der Landeshauptstadt geplant und Informationen dazu folgen.

 

eine gezeichnete Vision für die Neumarkter Straße mit beruhigtem Verkehr, Busspur, viel Grün und Qualitäten für Fußgänger  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Volker Haese

► 15.4.21: Die grüne Neumarkter Straße von Morgen: Agil, Ästhetisch & Attraktiv

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin entstanden*

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine kleine Reise ins Jahr 2040. Das Gebiet rund um die Neumarkter Straße hat sich stark verändert. Es wurde viel gebaut, neue Unternehmen haben sich angesiedelt und mit dem fortschreitenden Klimawandel hat sich ein Bewusstseinswandel hin zu mehr Grün eingestellt.

Mit voranschreitender Klimakrise werden Hitzetage und Starkregenereignisse in unserem Quartier wahrscheinlicher. Grünmaßnahmen an Gebäuden (z.B. an Fassaden und in Höfe) und im öffentlichen Raum (z.B. Pflanzung von neuen Bäumen) können diese Auswirkungen abmildern, indem sie für frische und kühle Luft sorgen und Regenwasser zurückhalten. Gleichzeitig leisten sie auch einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität.

Im Rahmen des Projekts Grüne Stadt der Zukunft haben wir mit Menschen aus dem Gewerbequartier Neumarkter Straße eine Auswahl von möglichen Grünmaßnahmen für das Quartier in Zukunftsbildern zusammengeführt und visualisiert.

Das Bild oben zeigt eine mögliche grüne Zukunft der Neumarkter Straße: Besonders auffällig sind die Einbahnstraße für den motorisierten Verkehr mit einem breiten Radfahrstreifen sowie die begrünten Sitzgelegenheiten am Straßenrand. Welche Aspekte gefallen Ihnen an dieser Zukunftsperspektive und welche nicht?

Wir laden Sie ein, mit uns in den Austausch zu treten und Ihre Gedanken zu teilen. Sie können sich hier die weiteren Zukunftsbilder, die andere Ausschnitte des Gewerbegebiets zeigen, ansehen und kommentieren. Was denken Sie über die grünen Zukunftsbilder der Neumarkter Straße? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Hier geht’s weiter: https://app.sli.do/event/8nt3eovp/live/polls

Kontakt: Patrick.Schoepflin@ioew.de

 

Im Workshop sammelten die Teilnehmer Unterpunkte wie CO2 neutralität, stadt der kurzen Wege, S-Bahn Verkehr vor 5 Uhr, Verkehrskonzept allgemein, sitzen, öpnv deutlich ausbaufähig, Sicherheit rad fussgänger und mehr  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© STUDIO | STADT | REGION

► 29.3.21: Digitaler Auftakt im Gewerbeband Steinhausen

Mit rund 25 Personen fand Ende Februar ein erstes digitales Auftakttreffen zu einem möglichen Gewerbegebietsmanagement für das Gewerbeband Steinhausen statt. Über relativ breit geführte Gespräche mit verschiedenen Akteuren im Vorfeld konnte ein Teilnehmerkreis für diesen ersten Austausch gewonnen werden.

Im Fokus standen die verschiedenen Wahrnehmungen zum Gebiet.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft prüft in Kooperation mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung aktuell Chancen und Möglichkeiten eines Gebietsmanagements im Gewerbeband Steinhausen. In diesem Zusammenhang wurden im letzten September und Oktober mit verschiedenen Schlüsselakteuren Vorgespräche geführt. Die Ergebnisse aus diesen individuellen Gesprächen konnten nun in einer größeren digitalen Runde Ende Februar zusammengetragen und vertieft werden. Mit dabei waren auch Expert*innen aus verschiedenen Verwaltungs- und Dienststellen der Landeshauptstadt München.

Nach einer Begrüßung und Einführung zur inhaltlichen Zielsetzung des Instruments, half eine digitale Abfrage zu Rollen und Erwartungen an den Abend einen ersten Eindruck der anwesenden Personen zu erhalten. Es folgte eine Einführung zu den räumlichen Themen zum Gewerbeband zwischen Vogelweideplatz und S-Bahn-Kurve der S8.

Der anschließende Austausch gestaltete sich entlang von Inhalten und Themen, die sich aus den Vorgesprächen herauskristallisiert hatten. Weitere digitale Abfragen mithilfe von Wortwolken boten jeweils die Möglichkeit direkt auf das Gehörte zu reagieren und einen Einstieg in die Diskussion zu finden. Beim Thema Wahrnehmungen zum Gebiet & Branchenmix wurde unter anderem der Wunsch nach mehr Nutzungsdurchmischung gerade im Hinblick auf Gastronomie und Nahversorgung geäußert, es kam allerdings auch der Hinweis, das vorhandene Angebote nicht hinreichend bekannt sind. Bei Flächenbedarfen & Entwicklungsabsichten wurde insbesondere zu Flächeneffizienz, Klimaanpassung im Quartier und klimaneutralem Bauen gesprochen. Verkehr & Mobilität rückte den Ausbaubedarf und die Ausbaupläne der öffentlichen verkehrlichen Infrastruktur vor allem im östlichen Teil des Gebiets ins Zentrum. Auch Feinerschließung und Durchwegung zu Fuß und per Rad sind hier verbesserungswürdig. Bei Aufenthaltsqualität & Infrastruktur schließlich wurde deutlich, dass auch kleinere Maßnahmen rasche Verbesserungen – beispielsweise bezüglich Begrünung, Beschattung und Sitzgelegenheiten – bringen könnten.

In gemeinsamem Austausch konnten die Ist-Situation im Gewerbeband Steinhausen reflektiert und einige zukünftige Entwicklungspfade angesprochen werden. Dieses Stimmungsbild aus dem Quartier fließt als wertvolle Grundlage nun in die weiteren Überlegungen und Planungen zum Gebiet ein.


 

München Kartenumriss mit Lagehinweis Perlach Süd  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© STUDIO | STADT | REGION

► 19.3.21: Weitere Perspektiven aus Perlach Süd

Anfang des Jahres lud das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) im Rahmen des Gewerbegebietsmanagements in Perlach Süd erneut zu einer Serie an Gesprächen mit verschiedenen Akteuren. Ziel war das gezielte Einholen von weiteren Perspektiven – insbesondere auch der ansässigen Unternehmen – zu den laufenden und zukünftigen Entwicklungen im Gebiet.

Nachdem im Sommer 2019 der gut besuchte Auftaktworkshop im Gewerbegebiet Perlach Süd stattfand, hielt das darauffolgende Jahr bekanntermaßen einiges an Unerwartetem bereit. So musste auch der angedachte Prozess in Perlach Süd an die aktuelle Lage angepasst werden. Eine gebietsübergreifende digitale Umfrage zu Chancen und Risiken rund um die Pandemie machte dabei im Frühjahr den Aufschlag. Eine Kurzauswertung der Ergebnisse dazu finden Sie weiter unten.

Ergänzend zu den bereits identifizierten Themenblöcken Zielbild & Branchenmix, Mobilität & Infrastruktur sowie Aufenthaltsqualität & Grün wurde nun das weitere Gespräch im Gebiet gesucht. Dazu lud das RAW Ende 2020 Gewerbetreibende kleiner und mittelgroßer Firmen, einzelne Grundstückseigentümer*innen sowie den Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach zu dezentralen digitalen Treffen ein. Es fanden sechs Gespräche mit zehn Schlüsselakteuren statt. Neben den eingeladenen Personen aus dem Gebiet waren von städtischer Seite jeweils Ansprechpartner*innen aus dem RAW sowie aus dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung dabei.

Trotz Pandemie ist in Perlach Süd keineswegs Stillstand zu beobachten. Einzelne größere Bauvorhaben entwickeln sich dynamisch weiter, konkretisieren oder adaptieren sich. Über die Gespräche hinweg ist damit ein Bild der aktuell laufenden Entwicklungen im Gebiet entstanden. Unter anderem konnte zwischen neu entstehenden Flächenangeboten und flächensuchenden Akteuren mit Ausbaubedarf vermittelt werden. Die teilweise ungenügend gestaltete verkehrliche Situation bleibt ein drängendes Thema und führt die Zukunftsfähigkeit des Gebiets in Abhängigkeit einer übergeordneten verkehrlichen Situation vor Augen. Die Inhalte aus den Gesprächen werden sorgfältig ausgewertet und fließen in die kommende Dokumentation und den weiteren Prozess mit ein.

Wandbild in der Neumarkter Straße   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© MAD

► 10.3.21: Kunst und Kultur im öffentlichen Raum trotz Pandemie

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Munich Art District entstanden*

Der Munich Art District verwandelt das Gebiet um die Neumarkter Straße in eine öffentliche Ausstellungsfläche und schafft so Kunst im öffentlichen Raum. Kunst kann hier auf der Straße erlebt und entdeckt werden. Lokale Künstler*innen und internationale Größen der Kunstszene treffen aufeinander.

Der Munich Art District (MAD) stellt den jungen Gegenpol zur gesetzten Münchner Kulturszene dar. Dabei gilt München als die Wiege des Graffito in Europa. An diesen Teil der Geschichte Münchens knüpft Munich Art District an und bringt Kunst im öffentlichen Raum wieder in das Bewusstsein der Münchner*innen. Der Munich Art District hat dabei das Ziel Berg am Laim rund um die Neumarkter Straße zu neuem Leben zu erwecken und zu einem Stadtteil heranwachsen zu lassen, in dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern auch erlebt werden kann.

Streetart - bemalte Fassaden und Wände, Installationen auf Grünflächen – die Bandbreite ist vielfältig. Unter anderem Street Art Legende Loomit und Comic-Zeichner Dave the Chimp haben das Stadtviertel verzaubert. Viele Licht- und Kunstinstallationen sind noch in Planung, etwa im Landschaftspark.

Vor allem in Pandemiezeiten ist der kreative Austausch besonders wichtig. Die Kultur- und Kunstszene benötigt gerade jetzt Unterstützung. Entdecken Sie MAD neu beim Hörspaziergang durch Berg am Laim (www.soundcloud.com/workandact2-0).

Instagram: munich_art_district

 

Kollage tanzendes Paaar, Kirche, moderner Wohnbau, Topfpflanze, zwei Kinder auf dem Fahrrad...   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© K/O Buero Maria Selmansberger-Krier

► 23.2.21 : Hörspaziergang durch die Neumarkter Straße

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (MGS) entstanden*

Ein kostenfreier Hörspaziergang führt mitten durch das Gewerbegebiet Neumarkter Straße und öffnet den Blick für unerwartete Orte. Entstanden ist er im Rahmen des BIWAQ-Projekts work&act 2.0 der MGS.

Unter dem Motto „Berg am Laim – auf den zweiten Blick“ lädt der Hörspaziergang dazu ein, auf Entdeckungstour durch den Stadtteil im Münchner Osten zu gehen. Auf einer Route von 2,7 Kilometern zeigt die Tour in ca. 70 Minuten Gehzeit spannende und kreative Orte zwischen Baumkirchner und Neumarkter Straße – vom bunten Angebot an kleinen Läden und Kunst im Gewerbegebiet bis zu einem urbanen Biotop neben den Gleisen. Orte, die vor allem dann sicht- und erlebbar werden, wenn man den Alltagsblick weitet und genauer hinsieht – oder in diesem Fall – hinhört.

In Gesprächen mit Gewerbetreibenden, Akteuren und Bewohner*innen erfahren die Spaziergänger*innen informatives Hintergrundwissen, persönliche Geschichten sowie den einen oder anderen Geheimtipp.

Der Audiorundgang ist hier abrufbar: https://soundcloud.com/workandact2-0

Den dazugehörigen Flyer mit Routenkarte finden Sie hier (PDF, 1037 KB).

 

Luftbild mit Umgriff des Gewerbegebiets Steinhausen in München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Referat für Stadtplanung und Bauordnung

► 10.2.21 : Auftakt Steinhausen am 23.2.

Digitales Treffen zum Gewerbegebietsmanagement Steinhausen.

Nach Vorgesprächen mit Schlüsselakteuren im Gebiet findet am 23. Februar ein digitales Auftaktgespräch statt. Hier finden Sie die → Agenda für den 23.2. (PDF, 121 KB)

 

 

Grafik für Gewerbegebietsmanagement Neumarkter Strasse: Zeichnung Stakeholder-Figuren auf Stadtplanauszug  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Referat für Arbeit und Wirtschaft

► 16.12.20 : Ergebnisse Online-Umfrage 2020

Im Frühsommer 2020 führte das Referat für Arbeit und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung eine Online-Umfrage zu den Chancen und Risiken der Corona-Pandemie in den Gewerbegebieten Neumarkter Straße, Perlach Süd und Steinhausen durch.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier in einer Kurzfassung (PDF, 221 KB) sowie in einer Präsentation (PDF, 431 KB).

Die Umfrage erzielte vorwiegend qualitative Ergebnisse und bestätigte die wichtige Rolle des Instruments des Gewerbegebietsmanagements, auch und gerade in Krisenzeiten.

 

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Arbeit und Wirtschaft
Wirtschaftsförderung
Standortentwicklung

Herzog-Wilhelm-Straße 15
80331 München

Leitung:
Andreas Götzendorfer