Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Wirtschafts- und Arbeitsmarktmonitoring zu Corona


Person mit Mund-Nasen-Bedeckung vor Grafiken und Kurven  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Pop Tika, Shutterstock.com

Welche Auswirkungen hat Corona auf Münchens Wirtschaft?

(26.3.21) Hier finden Sie Wirtschaft- und Arbeitsmarktdaten für München, die die Effekte der Corona-Krise zeigen.

Einmal im Monat publizieren wir aktuelle, neue Daten, analysieren Trends und den bisherigen Verlauf.

Aktuelle Ergebnisse März 2021

Kurzfassung

  • Der Arbeitsmarkt zeigte im Februar 2021 in München eine leicht gestiegene Anzahl von Arbeitslosen, wobei der Anstieg geringer war als noch im Vormonat. Insgesamt waren 53.917 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,0 %. Im Vergleich dazu waren im Februar 2020, also vor einem Jahr, 37.585 Menschen ohne Job, bei einer Quote von 3,5 %.
  • Nach wie vor setzen die Unternehmen Kurzarbeit ein. Für 12.899 Personen wurde im Februar Kurzarbeit angezeigt. Die Anzeigen kamen überwiegend aus den vom Lockdown besonders betroffenen Branchen.
  • Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück gegangen. Im Februar 2021 lag die Anzahl der neu eingegangen Stellen bei der Agentur für Arbeit in München um 43,8 % niedriger als im Vorjahresmonat. Das abnehmende Stellenangebot zeigt sich v.a. im Gastgewerbe, im Einzelhandel und in der Zeitarbeit.
  • Zum Jahresbeginn verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe in München die durchaus üblichen Rückgänge zum Jahresbeginn. Dies ist auch im Januar 2021 zu beobachten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich der Umsatz der Münchner Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes jedoch leicht positiv (+0,2 %) entwickelt und erreichte damit bereits wieder das Niveau wie in Vor-Corona-Zeiten.
  • Aufgrund des anhaltenden Lockdowns setzen sich die Umsatzeinbrüche im gesamten Gastgewerbe weiter fort. Im Bereich der Gastronomie liegen die Umsätze zum Jahresbeginn 2021 um -62,1 % und bei der Beherbergung um -86,2 % unter denen des Vorjahresmonats.
  • In den Gesamtzahlen zum bayerischen Einzelhandel zeichnen sich die für den Jahresbeginn üblichen großen Rückgänge gegenüber den vom Weihnachtsgeschäft stark geprägten Monaten November und Dezember ab. Dass die verschiedenen Teilsegmente des Einzelhandels ganz unterschiedlich von den Auswirkungen zur Pandemiebekämpfung betroffen sind, zeigt ein genauerer Blick: Während der Lebensmitteleinzelhandel ein Plus von 7,3 % gegenüber dem Vorjahresumsatz aufweist, ist beim stationären Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen ein Umsatzeinbruch gegenüber dem Vorjahresmonat von -78,4 % zu beklagen.
  • Die Gewerbesteuervorauszahlungen sind gegenüber dem Vorjahr stark zurück gegangen; der Rückgang lag für das gesamte Jahr 2020 bei -565 Mio. €. Die größten Einbrüche bei den Vorauszahlungen ergaben sich beim Produzierenden Gewerbe (-352,8 Mio. €) und bei den Dienstleistungen (-99,1 Mio. €). Wenig überraschend haben auch die Gewerbesteuereinnahmen aus dem Gastgewerbe einen großen Einbruch zu verzeichnen (-36,4 Mio. €).

Weitere Details

Mehr Details und Tabellen zur Arbeitslosigkeit und dazu, wie stark einzelne Wirtschaftszweige betroffen sind sowie Trenduntersuchungen finden Sie in den untenstehenden Reports.

COVID-19 und Corona in Zahlen