Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Wirtschafts- und Arbeitsmarktmonitoring zu Corona


Person mit Mund-Nasen-Bedeckung vor Grafiken und Kurven  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Pop Tika, Shutterstock.com

Welche Auswirkungen hat Corona auf Münchens Wirtschaft?

(2.7.21) Hier finden Sie Wirtschaft- und Arbeitsmarktdaten für München, die die Effekte der Corona-Krise zeigen.

Einmal im Monat publizieren wir aktuelle, neue Daten, analysieren Trends und den bisherigen Verlauf.

Aktuelle Ergebnisse Juni 2021

Kurzfassung

  • Der Münchner Arbeitsmarkt erholt sich zunehmend. Die Arbeitslosenzahlen sinken. So ist die Zahl der Menschen ohne Job im Vergleich zum Vorjahresmonat um -1.333 bzw. -2,6 % zurück gegangen. Insgesamt waren im Mai 50.490 Personen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,7 %.
  • Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) sank die Quote von 2,7 % auf 2,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat (27.402 Personen). Die Zahl der Arbeitslosen, die schon länger ohne Arbeit sind und von den Jobcentern betreut werden (Arbeitslosengeld II) stieg erneut an. Im Mai 2021 stieg sie im Vergleich zum Vormonat um 426 auf 23.088. Die Quote blieb bei 2,1 %.
  • Das Verarbeitende Gewebe hat sich soweit stabilisiert, dass es das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt das Umsatzplus des Münchner Verarbeitenden Gewerbes im April 2021bei über 58 %. Ähnliches gilt für den Auslandsumsatz in diesem Sektor.
  • Das Gastgewerbe in Bayern litt im April 2021 anhaltend unter den Folgen der Pandemie. Die Umsätze im bayerischen Beherbergungsgewerbe lagen zwar um +31,1 % und im bayerischen Gastgewerbe um +26 % über den Vorjahreswerten; im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten liegen die Umsatzausfälle aber bei rund -70 %.
  • Im April 2021 ist ein weiterer Anstieg der Umsätze im Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr festzustellen, die sich jedoch ungleich über die verschiedenen Sparten des Einzelhandels verteilen. Am meisten konnte der Internet- und Versandhandel hinzugewinnen.
  • Die Gewerbesteuerzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr stark zurück gegangen. Betrachtet man die Gewerbesteuervorauszahlungen getrennt nach Branchen, so waren für das Produzierende Gewerbe im März 2020 Vorauszahlungen in Höhe von 317,7 Mio. Euro, im März 2021 aber nur noch 190,5 Mio. Euro festgesetzt; das bedeutet einen Rückgang von -127,2 Mio. Euro. Auch beim Gastgewerbe sind mit -34 Mio. Euro und im Dienstleistungsbereich -94,8 Mio. Euro entsprechende Rückgänge zu verzeichnen.

Weitere Details

Mehr Details und Tabellen zur Arbeitslosigkeit und dazu, wie stark einzelne Wirtschaftszweige betroffen sind sowie Trenduntersuchungen finden Sie in den untenstehenden Reports.

COVID-19 und Corona in Zahlen