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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Schulbau und Kitabau in München


    Alle Schulbauprojekte sind per Pinnadel in Münchner Stadtkarte markiert.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulbaumaßnahmen

    Auf dieser Karte werden alle Projekte der Schulbauprogramme der Landeshauptstadt München dargestellt.

    Auf dem Bild ist die Grundschule Bauhausplatz mit einer Drohne von oben aufgenommen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Referat für Bildung und Sport - Tobias Hase

    Aktuelle Baumaßnahmen im Schul- und Kitabereich

    Auf den folgenden Seiten des Baureferats erhalten Sie weitere Informationen zu derzeit laufenden Bauprojekten im Münchner Schulbau und Kitabau.

    Auf dem Bild ist die Grundschule Fröttmaninger Straße mit einer Drohne aufgenommen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Referat für Bildung und Sport - Tobias Hase

    Der Schulbau und Kitabau in Zahlen

    München stemmt das größte kommunale Bildungsbauprogramm in Deutschland.

    Schulbau

    2014 wurde in München die Schulbauoffensive vom Stadtrat beschlossen. Dadurch wurden für 114 Schulen Bauprojekte genehmigt. Es entstehen unter anderem

    • über 40.000 zusätzliche Schulplätze,
    • 313 Schulzüge (entspricht den Klassen pro Jahrgang)
    • und 74 Mensen.

    Damit sind für 80 Prozent der Münchner Schulen, die einen Sanierungs- oder Erweiterungsbedarf aufweisen, Maßnahmen in einem Schulbauprogramm verankert.

    Ganztagsausbau

    Bei jedem Bau beziehungsweise jeder Erweiterung von Schulen werden Räume für eine ganztägige Betreuung geschaffen. Mit der Kooperativen Ganztagsbildung leistet die Landeshauptstadt München einen großen Beitrag zur ganztägigen Betreuung: Eltern erhalten bei diesem Modell bereits am Tag der Schulanmeldung eine Garantie für einen Betreuungsplatz an ihrer Sprengelschule. Hier finden Sie weitere Informationen zum Münchner Ganztagsangebot.

    Kitabau

    Seit 2011 sind 94 Kita-Bauten entstanden:

    • 179 Kita-Gruppen und damit
    • über 8.000 neue Betreuungsplätze

    Sportbau

    Bei jedem Schulneubau wird auch der Sportbedarf mitgeplant. Überall, wo es möglich ist, werden Zweifach- und Dreifach-Sporthallen gebaut. Dadurch entstehen unter anderem

    • 179 Sporthalleneinheiten
    • und zehn Schwimmhallen.

    Parallel dazu werden unter anderem 12 Bezirkssportanlagen und weitere Sporthallen errichtet oder saniert, um die Münchner*innen flächendeckend und zeitgemäß mit Sportinfrastruktur zu versorgen.

    Budget und Historie der Schulbauprogramme

    Der Stadtrat hat für all diese Bauprogramme insgesamt einen Kostenrahmen von rund 6,6 Milliarden Euro bewilligt.

    Das 1. Schulbauprogramm (SBP) vom Februar 2016 umfasste 39 Projekte, davon acht laufende und 31 weitere Maßnahmen mit einem genehmigten Finanzrahmen von 1,48 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt dieses Bauprogramms lag bei den Grundschulen.

    Im Juli 2017 wurde das 2. Schulbauprogramm auf den Weg gebracht. Es ergab sich ein vorläufiges Gesamtfinanzierungsvolumen von 2,37 Milliarden  Euro für 38 Bauprojekte. Die Schwerpunkte des 2. Schulbauprogramms lagen bei den weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschulen) und beruflichen Schulen. Aufgrund der großen Anzahl an Unterrichtsräumen für die weiterführenden Schulen, des großen Flächenbedarfs der Berufsschulen und dem Bau von drei Schwimmbädern und 65 Sporthallenübungseinheiten, war das beschlossene Bauvolumen wesentlich größer als beim 1. Schulbauprogramm.

    Das 3. Schulbauprogramm mit einem Finanzvolumen von 2,53 Milliarden Euro und das Kita-Bauprogramm 2019 mit 188 Millionen Euro wurden am 27. November 2019 zur Realisierung beschlossen. Auf Basis der damaligen Priorisierung wurden dem Stadtrat dabei 30 Schulbaumaßnahmen und für das 27 Kita-Baumaßnahmen zur Entscheidung vorgelegt.

    Herausforderungen in München

    München ist die dichtest besiedelte Großstadt in Deutschland.

    Neben dem Neubau von Schulen und Kitas muss die Verwaltung deshalb auch die bestehenden Standorte prüfen, ob Erweiterungen und dadurch eine bessere Platzausnutzung möglich sind. Dabei werden zum Beispiel folgende Optionen betrachtet:

    • Bestandsgebäuden aufstocken oder an sie anbauen
    • Sport- und Pausenflächen auf Flachdächer verlagern
    • Ersatz von eingeschossigen Kita-Pavillons durch mehrgeschossige Systembauten

    Wie wird der Bedarf an Schulplätzen ermittelt?

    Auf Grundlage der aktuellen Bevölkerungsprognose werden die sogenannten Schulentwicklungspläne erstellt, die den quantitativen und pädagogischen Bedarf in München prognostizieren. Daraus erarbeiten die städtischen Referate gemeinsam mit anderen Akteuren (zum Beispiel der Regierung von Oberbayern) Lösungskonzepte zur Deckung des zukünftigen Schulbedarfs. Dabei werden auch die Schulleitungen sowie die Bezirksausschüssen beteiligt.

    Verbesserung der Prozesse im Schulbau und Kitabau

    Die Verwaltung musste sich an den hohen Zeitdruck und die dringenden Bedarfe anpassen. Sie priorisierte zu Beginn der Schulbauoffensive alle Schulstandorte nach Dringlichkeit und etablierte einige Vereinfachungen und Beschleunigungen der Bauprozesse:

    • Bündelung mehrerer Maßnahmen in einem Beschluss, der anschließend zur Genehmigung dem Stadtrat vorgelegt wird (die sogenannten Schulbauprogramme)
    • Verkürzen der Planungszeiten zum Beispiel durch Standard-Raumprogramme
      • Feste Vorgaben für Flächengrößen und Raumanordnung von Klassenzimmern je Schulart
      • Feste Vorgaben für Anzahl von zusätzlichen Räumen für Ganztag und Inklusion