Top
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Die Zentrale Gebührenstelle informiert


Bild mit Geldscheinen und Münzen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Städtische Kindertageseinrichtungsgebühren

Die Landeshauptstadt München erhebt für den Besuch einer städtischen Kindertageseinrichtung eine Benutzungsgebühr (Kindertageseinrichtungsgebühr). Diese setzt sich zusammen aus der Besuchsgebühr und dem Verpflegungsgeld (wenn ein Kind am Essen teilnimmt).

Rechtliche Grundlage ist die Kindertageseinrichtungsgebührensatzung. Besuchsgebühr und Verpflegungsgeld sind monatlich zu entrichten und werden jeweils am 20. des auf den Besuchsmonat folgenden Monats fällig.

Besuchsgebühren

Die Höhe der monatlichen Besuchsgebühr bemisst sich grundsätzlich nach der Einrichtungsart (Kinderkrippe, Kindergarten, Haus für Kinder, Hort oder Tagesheim) und der gewählten Buchungszeit. Sie können die regulären Besuchsgebühren den Besuchsgebührentabellen entnehmen.

Gebührenermäßigung

Die Besuchsgebühr wird auf Antrag für die Dauer eines Tageseinrichtungsjahres (01.09. bis 31.08.) ermäßigt, sofern der nachgewiesene Gesamtbetrag der Einkünfte der Sorgeberechtigten (und des Kindes) jährlich 60.000 Euro nicht übersteigt. Maßgeblich sind dabei grundsätzlich die Einkünfte des Vorvorjahres (für das Einrichtungsjahr 2018/2019 sind das z. B. die Einkünfte des Kalenderjahres 2016). Die nach den Einkünften gestaffelten Besuchsgebühren können Sie den Besuchsgebührentabellen entnehmen.

Alle Eltern, die aktuell Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe oder Asylbewerberleistungen beziehen, können in der Zentralen Gebührenstelle einen Antrag auf Gebührenermäßigung stellen. Sie erhalten bei Vorlage entsprechender Nachweise eine Befreiung von den Besuchsgebühren (neben einer Reduzierung des Verpflegungsgeldes).

Alle weiteren Ermäßigungsmöglichkeiten enthält die Informationsbroschüre „Kindertageseinrichtungsgebühren“. Nähere Auskünfte dazu erteilt auch gerne die Zentrale Gebührenstelle.

Verpflegungsgeld

Zusätzlich zu den Besuchsgebühren wird für Kinder, die am Essen teilnehmen, Verpflegungsgeld erhoben. Die Höhe des Verpflegungsgeldes richtet sich nach der Einrichtungsart (bei Kinderkrippen auch nach der Buchungszeit). Es werden für jeden Besuchsmonat grundsätzlich pauschal 20 Verpflegungstage angesetzt. Die Verpflegungsgeldtabelle gibt einen Überblick über die regulären Verpflegungsgebühren.

Ermäßigung des Verpflegungsgeldes

Alle Eltern, die aktuell Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe oder Asylbewerberleistungen beziehen, können in der Zentralen Gebührenstelle einen Antrag auf Gebührenermäßigung stellen und erhalten bei Vorlage entsprechender Nachweise (neben einer Befreiung von den Besuchsgebühren) eine Reduzierung des täglichen Verpflegungsgeldes auf 1,00 €.

Eltern, die aktuell Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, können bei den für sie zuständigen Sozialbürgerhäusern eine (teilweise) Kostenübernahme für das gemeinschaftliche Mittagessen beantragen. In der Folge beträgt das tägliche Verpflegungsgeld nur noch 1 Euro.

Diese Regelung gilt nicht für Hort- und Tagesheimkinder. Für diese kann die Ermäßigung des Verpflegungsgeldes bei Vorliegen der oben genannten Voraussetzungen direkt in der Zentralen Gebührenstelle erfolgen.

Alle weiteren Ermäßigungsmöglichkeiten enthält die Informationsbroschüre „Kindertageseinrichtungsgebühren“. Nähere Auskünfte dazu erteilt auch gerne die Zentrale Gebührenstelle.

Elternentgelte in Einrichtungen in der Münchner Förderformel

Für Kinder, die in Einrichtungen freigemeinnütziger und sonstiger Träger, die an der Münchner Förderformel teilnehmen, betreut werden, kann bei der Zentralen Gebührenstelle ein Antrag auf Einkommensberechnung gestellt werden. Die Antragstellung muss durch den Träger/die Einrichtung erfolgen.

Die Zentrale Gebührenstelle ermittelt nur die maßgeblichen Einkünfte und meldet diese per Bescheid an die Eltern und den Träger zurück. Der Träger/die Einrichtung nimmt dann in eigener Zuständigkeit eine Ermäßigung der Elternentgelte vor.

Eine Ermäßigung ist möglich, sofern der nachgewiesene Gesamtbetrag der Einkünfte der Sorgeberechtigten (und des Kindes) jährlich 60.000 Euro nicht übersteigt. Maßgeblich sind dabei grundsätzlich die Einkünfte des Vorvorjahres (für das Einrichtungsjahr 2018/2019 sind das z. B. die Einkünfte des Kalenderjahres 2016.

Eine Reduzierung des Elternbeitrags ist zudem möglich, wenn aktuell Sozialleistungen bezogen werden. Auch in diesen Fällen wenden sich die Eltern bzgl. der erforderlichen Antragstellung direkt an den Träger/die Einrichtung.

Weitere Ermäßigungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt „Münchner Förderformel – Einkommensberechnung für das Einrichtungsjahr 2018/2019“.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Bildung und Sport
Geschäftsbereich KITA
Zentrale Gebührenstelle

Landsberger Straße 30
80339 München

Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Referat für Bildung und Sport
Geschäftsbereich KITA
Zentrale Gebührenstelle
Landsberger Straße 30
80339 München

Öffnungszeiten:

Montag und Donnerstag 8.30 – 12.00 Uhr,
Dienstag  13.30 – 17.00 Uhr

Telefonische Beratung:
Montag und Donnerstag 13:00 - 15:00
Dienstag und Freitag 09:00 - 12:00