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Münchner Regionalhäuser


Was ist ein Regionalhaus?

Münchner Regionalhäuser sind neue innovative Bildungseinrichtungen nach den gesetzlichen Vorgaben des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG). Die Münchner Regionalhäuser betreuen, erziehen und bilden Kinder im Grundschulalter nach dem Unterricht.

Im Herbst 2014 starteten die Regionalhäuser ihren Betrieb in den Stadtregionen West, Ost und Mitte.

Wer kann das Regionalhaus besuchen?

Kinder, die

  • in der Nähe ihrer Schule keinen Platz im Hort, Tagesheim oder der Ganztagsschule erhalten haben und
  • eine Schule besuchen, die vom Transferdienst angefahren wird.

Wann werden die Kinder betreut?

Nach Schulschluss bis circa 17 Uhr, in den Ferien bereits ab 8 Uhr.

Kann ich auch kürzere Besuchszeiten buchen?

Das ist grundsätzlich möglich, jedoch besteht in diesem Fall kein Transport an die Sprengelschule zurück.

Wie kommen die Kinder in das Regionalhaus und wie zurück?

Alle Kinder werden von ihrer Schule zum Unterrichtsschluss mit einem Bus abgeholt. Um 16.45 Uhr startet die Rückfahrt vom Regionalhaus zu den Schulen der Kinder.


Alle Fahrten sollen durch Pädagoginnen/Pädagogen begleitet werden. Die Schließzeiten sind analog der städtischen Regelhorte.

Wie lange dauert eine Fahrt?

Jede Fahrt dauert nicht länger als 20 Minuten, bei Stau kann es auch länger werden. Die Busrouten sind derzeit zwischen 3,2 und 9,4 Kilometer.

Wer betreut mein Kind?

Im Regionalhaus arbeiten ausschließlich pädagogische Fachkräfte wie Erzieherinnen und Erzieher, Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. Darüber hinaus ist in jedem Regionalhaus eine Heilpädagogin und ein Heilpädagoge vorgesehen. Unterstützung können die Regionalhäuser bei den Hausaufgaben durch Lehramtsstudenten erhalten (Projekt 'Help an learn'). Regionalhäuser sind Ausbildungsbetriebe, so dass pädagogische Praktikantinnen und Praktikanten anwesend sein können.

Welche pädagogische Konzeption haben Regionalhäuser?

In den Regionalhäusern werden die Kinder in altersgemischten Gruppen betreut. Die Regionalhäuser Ost (Klabundstraße) und West (Paul-Gerhard-Allee) sind für bis zu 100 Kinder konzipiert.
Diese beiden Häuser sind ausschließlich in Funktionsräumen gestaltet. Funktionsräume sind Räume für Bewegung, Hausaufgaben, Lernwerkstatt, Werken- und Kreativität, Theater- und Rollenspiel, Bistro und vieles mehr.


Durch ihre Interessen können die Kinder unkompliziert neue Freundschaften schließen und mit älteren und jüngeren Kindern zusammen spielen und lernen. Bewegung ist im Regionalhaus Ost der pädagogischen Schwerpunkt. Aus diesem Grund wird ein Allwetterjahres-Kletterparcour im Freigelände angelegt. Im Regionalhaus West ist Medienpädagogik der pädagogischen Schwerpunkt und wird von SIN ('Studio im Netz') und dem Pädagogischen Institut begleitet.

Das Regionalhaus Mitte (Margarethe-Danzi-Straße) ist für bis zu 50 Kinder konzipiert. Die Räumlichkeiten des Regionalhauses sind in das bestehende städtische Tagesheim integriert und werden von der Leitung des Tagesheimes geführt. Die pädagogischen Schwerpunkte des Regionalhauses Mitte sind die Themen

  • Recht auf inklusive Bildung und Teilhabe,
  • Ernährung und Bewegung sowie
  • Werken und Kunst.

Bekommen die Kinder ein gutes und warmes Mittagessen sowie ausreichend Getränke?

Ja. Die Qualitätsstandards des Referates für Bildung und Sport sehen zum Beispiel einen hohen Bioanteil vor. Hauswirtschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen die Kinder.

Machen die Kinder Hausaufgaben?

Ja. Von Montag bis Donnerstag betreuen und begleiten Lehramtsstudierende und pädagogische Fachkräfte die Hausaufgaben.

Was kostet der Besuch im Regionalhaus? Gibt es eine Gebührenermäßigung?

Die Kosten richten sich wie in den städtischen Horten und Tagesheimen nach dem Einkommen der Familie und werden entsprechend der städtischen Kindertageseinrichtungsgebührensatzung berechnet.

Was kosten die täglichen Fahrten?

Die organisierten Fahrten sind für die Kinder kostenfrei - auch in den Ferien.

Wie bekomme ich einen Platz im Regionalhaus?

  • Die Schule muss im Tourenplan der Busse erfasst sein.
  • Es dürfen keine Betreuungsplätze an der Schule frei sein (siehe Punkt 'Wer kann ein Regionalhaus besuchen').
  • Für das Kind muss ein Antrag auf Aufnahme gestellt werden.

Liegen mehr Anträge auf Aufnahme vor als Plätze vorhanden sind (auch Busplätze), werden die Plätze analog der Satzung für städtische Horte vergeben. Die besuchte Klasse der Kinder bleibt unberücksichtigt. Kinder, die in die erste Klasse kommen, haben keinen Vorrang.

Wann kann ich den Platz kündigen?

Die Planung der Bustouren ist sehr aufwändig und die Fahrten teuer. Da Änderungen nur drei Monate im voraus möglich sind, beträgt die Kündigungszeit für einen Platz im Regionalhaus drei Monate.

Was ist, wenn mein Kind am Nachmittag in der Schule Unterricht hat?

Kinder können am Nachmittag nicht in die Schule zurückgefahren werden. Hier müssen die Eltern selbst eine Lösung finden. Nur bei Pflichtveranstaltungen der Schule am Nachmittag ist es möglich, die Kinder für diesen Wochentag vom Besuch des Regionalhauses abzumelden, die Kosten für das Essen können aus satzungs- und abrechnungstechnischen Gründen nicht erstattet werden.

Kann ich mein Kind auch im Regionalhaus abholen?

Eltern können ihr Kind im Regionalhaus abholen.
 

Ist mein Kind während der Fahrt und im Regionalhaus versichert?

Jedes Kind ist über die Landeshauptstadt München versichert.

Kontakt und weitere Informationen