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Werteorientierung und Religiosität


Werteorientierung und soziales Miteinander  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Kinder wachsen heute in einer Gesellschaft auf, die von unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Religionen und Wertvorstellungen geprägt ist. Unvoreingenommen und interessiert stellen sie viele Fragen und konstruieren sich so ihr eigenes Weltbild.

Der Leitgedanke im Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) ist, gemeinsam mit den Kindern über den Sinn des Lebens und den unterschiedlichen Wertvorstellungen der Gesellschaft nachzudenken und sich damit auseinanderzusetzen.

In den Kindertageseinrichtungen haben die Kinder die Möglichkeit, religiöse Erfahrungen zu sammeln und Elemente der eigenen Kultur und aus anderen Kulturkreisen kennenzulernen.
Die Kinder lernen nach ethischen Grundsätzen im christlich-humanistischen Ansatz zu handeln und entwickeln eine wertschätzende und respektvolle Haltung gegenüber anderen Menschen, der Natur und der Schöpfung.

Die Umsetzung von Werteorientierung und Religiosität ist abhängig vom religiösen Hintergrund der Kinder und Familien, von den Vorstellungen der Eltern zu religiöser Bildung und Erziehung und der religiösen Einstellung der pädagogischen Fachkräfte. Das Team muss sich über Glaube, Religiosität und ethische Grundsätze auseinandersetzen und mit Kindern und Eltern einen gemeinsamen Weg beschreiten.

Beispiele zur Werteorientierung und Religiosität in den Kindertageseinrichtungen:

  • Philosophieren über Schöpfung und Glauben
  • Feste und Feiern aus den in der Einrichtung vorhandenen Religionen und Kulturen
  • Gespräche über religiöse und ethische Themen
  • Rituale im Alltag
  • Besuch in religiösen Begegnungsstätten
  • Betrachten von religiösen Bildern und Bildern aus der Natur
  • Weisheitsgeschichten aus verschiedenen Kulturen

Werteorientierung und Religiosität steht mit vielen anderen Bildungs- und Erziehungsbereichen in Verbindung, z. B. Interkulturelle Erziehung, Sprache und Literacy, Umwelt, Ästhetik, Kunst und Kultur.