zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Elternentgelte | Münchner Förderformel


    Bild mit Geldscheinen und Münzen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Festlegung der Elternentgelte

    Um an der Münchner Förderformel teilzunehmen, müssen freigemeinnützige und sonstige Träger nach dem Einkommen gestaffelte Elternentgelte erheben. Diese dürfen eine Höchstgrenze nicht überschreiten. Zudem müssen die Elternentgelte im Internet veröffentlicht sein.

    Die Differenzförderungsrichtlinie (DiRi) zur Förderung kinderreicher Familien und zur einkommensbezogenen Staffelung der Elternentgelte definiert alle Regelungen zu den Elternentgelten im Detail. Zur einfachen Prüfung der für die Münchner Förderformel erforderlichen Staffelung können freie Träger den jeweiligen Elternentgeltrechner für Kinderkrippen oder Horte verwenden.

    Die Elternentgeltrechner für eine abweichende Elternentgeltstaffelung für Krippen- oder Hortplätze werden derzeit mit den Änderungen zum 1. September 2019 erstellt und stehen in Kürze zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle Zuschuss.

    Beantragung einer Entgeltermäßigung

    Entgeltstaffelung nach Einkommen

    In Einrichtungen, die an der Münchner Förderformel teilnehmen, sind die Elternentgelte für Krippen- oder Hortplätze nach dem Einkommen gestaffelt. Eltern und Sorgeberechtigte können daher eine Ermäßigung erhalten, wenn sie

    • weniger als 80.000 Euro im Jahr verdienen,
    • aktuell Sozialleistungen beziehen,
    • in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen,
    • Pflegekinder oder Heimkinder betreuen oder
    • sich in einer sozialpädagogischen Notlage befinden
    • Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen,
    • Bewohner einer Mutter/Vater-Kind-Einrichtung oder Frauenhäuser sind.

    Bei der Prüfung der Voraussetzungen für eine Ermäßigung unterstützt die Zentrale Gebührenstelle des Referats für Bildung und Sport die teilnehmenden Einrichtungen mit der Einkommensberechnung.

    Dazu füllen die Sorgeberechtigten den Antrag auf Einkommensberechnung für das jeweilige Kita-Jahr aus. Die Einrichtungen prüfen die Anträge auf Vollständigkeit, unterschreiben sie und reichen sie bei der Zentralen Gebührenstelle ein.

    Diese ermittelt die maßgeblichen Einkünfte und meldet diese per Bescheid an die Sorgeberechtigten und den Träger zurück.

    Die Einrichtung nimmt dann selbstständig die Ermäßigung der Elternentgelte vor. Bei Bedarf können die Träger das Entgelt vorläufig festsetzen und in den Abschlagszahlungen geltend machen.

    Ermäßigungen für Geschwister

    Auf Antrag, die jährlich neu erfolgen muss, kann eine Geschwisterermäßigung für weitere Kinder aus einer Familie, die ebenfalls eine städtische oder auch eine nichtstädtische Kindertageseinrichtung oder eine Mittagsbetreuung einer Grund- oder Förderschule besuchen, erfolgen. Eine Geschwisterermäßigung ist möglich, wenn Sie für mehr als ein Kind Kindergeld beziehen.

    Formulare für Eltern | Kita-Jahr 2018/2019

    Die Formulare für das letzte Kita-Jahr stehen Ihnen noch bis zum Ablauf der Antragsfrist am 28. Februar 2020 zur Verfügung. Bitte verwenden Sie diese Dokumente nicht für das aktuelle Kita-Jahr 2019/2020.

    Fragen zu den Förderrichtlinien

    Landeshauptstadt München

    Referat für Bildung und Sport
    Geschäftsbereich KITA
    Geschäftsstelle
    Zuschuss

    Bayerstr. 28
    80335 München

    Öffnungszeiten:

    nach Vereinbarung

    Telefonische Beratung:
    Montag, Mittwoch und Donnerstag: 7.15 bis 16 Uhr
    Dienstag: 7.15 bis 17 Uhr
    Freitag: 7.15 bis 13 Uhr

    Fragen zur Einkommensberechnung

    Landeshauptstadt München

    Referat für Bildung und Sport
    Geschäftsbereich KITA
    Zentrale Gebührenstelle

    Landsberger Straße 30
    80339 München

    Fax:
    089 233-84494
    Öffnungszeiten:

    Montag und Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr
    Dienstag: 13.30 bis 17 Uhr

    Telefonische Beratung:
    Montag und Donnerstag: 13 bis 15 Uhr
    Dienstag und Freitag: 9 bis 12 Uhr