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Coronavirus: Die Lage an den Münchner Schulen


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulbetrieb ab 22. Februar

    Auch das Schuljahr 2020/21 ist von der Corona-Pandemie geprägt. Ein bestmöglicher Infektionsschutz im schulischen Alltag steht deshalb im Vordergrund.

    Ab 22. Februar Wechselunterricht für bestimmte Klassen

    Ab dem 22. Februar kehren weitere Schüler*innen in den Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurück. Ab diesem Zeitpunkt sind das Schüler*innen

    • an Grundschulen und an den Grundschulstufen der Förderzentren

    • der Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen und die jeweils entsprechenden Stufen der Förderzentren 

    • an den Förderschulen ferner Schüler*innen der Mittelschulstufe und der Berufsschulstufe in den Förderschwerpunkten für geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf, Hören und weiterer Förderbedarf sowie emotionale und soziale Entwicklung.

    • Schulvorbereitende Einrichtungen an Förderzentren öffnen im Gleichklang mit den vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten im Regelbetrieb. Es sind feste Gruppen zu bilden.

    Für die übrigen Schüler*innen findet durchgehend Distanzunterricht statt.

    Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Kreis über 100, findet dort Distanzunterricht statt. Eine Ausnahme gibt es lediglich für die Abitur- bzw. Abschlussklassen, die bereits seit dem 1. Februar in der Schule zurück sind.

    Anregungen für erfolgreiches Lernen zuhause und Tipps zur bestmöglichen Unterstützung Ihrer Kinder erhalten Sie vom Pädagogischen Institut.

    Detaillierte Informationen zum Unterrichtsbetrieb entnehmen Sie bitte den FAQs zum Unterrichtsbetrieb des Kultusministeriums. 

    Notbetreuung

    Eine Notbetreuung wird weiterhin angeboten. An Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen findet die Notbetreuung weiter unter den bisherigen Rahmenbedingungen statt. 

    Auch an den Grundschulen und Förderzentren wird – soweit es persönlich und räumlich möglich ist - ab dem 22. Februar eine Notbetreuung eingerichtet. Klassenräume und Lehrkräfte werden nun wieder für den Präsenzunterricht benötigt; insgesamt befinden sich mehr Personen im Schulhaus als zuletzt.

    Auch aus Gründen des Infektionsschutzes kann die Notbetreuung daher nicht mehr unter den bisherigen Rahmenbedingungen stattfinden. Bitte schicken Sie Ihr Kind nur dann in die Notbetreuung, wenn Sie sonst keine Betreuungsmöglichkeit haben.

    Weitere Informationen erhalten Eltern direkt bei der Schule ihres Kindes oder auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

    Was bedeutet "Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand" ?

    An den Schulen ist durchgängig der Mindestabstand einzuhalten, auch im Unterrichtsraum. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist Präsenzunterricht in der ganzen Klasse möglich. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gibt es in aller Regel Wechselunterricht, das bedeutet die Klasse wird geteilt und es findet abwechselnd Präsenz- und Distanzunterricht statt.

    Bitte beachten Sie dabei:

    • Genaue Informationen darüber, wie der Unterricht in der Klasse Ihrer Tochter / Ihres Sohnes organisiert wird, erhalten Sie noch von Ihrer Schule.
    • Ob ein Live-Stream möglich ist, hängt immer von der konkreten Situation vor Ort ab. Die Entscheidung hierüber kann nur vor Ort getroffen werden.
    • Wenn an einer Schule Wechselunterricht in geteilten Klassen stattfindet, können die Lehrkräfte die Gruppe, die zu Hause ist, nicht zeitgleich mitbetreuen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass der Ablauf des Distanzunterrichts unter Umständen an die neue Situation angepasst wird.

    Maskenpflicht

    Lehrkräfte sind zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) verpflichtet. Schüler*innen können zwar wie bisher Community- oder Alltagsmasken nutzen, das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für Schüler*innen die medizinischen Masken.
    Eine Pflicht zum Tragen einer FFP2 - Masken besteht nicht.

    FAQs

    Sie haben Fragen zum Schulbetrieb oder hatten Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

    FAQs zum Schulbesuch

    Wann müssen Schüler*innen auf jeden Fall zuhause bleiben?

    Kranken Schüler*innen mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall ist der Schulbesuch nicht erlaubt. Falls die*der Schüler*in ärztliche Hilfe benötigt, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ihr*e Ärztin* Arzt entscheidet, ob ein Covid-19-Test nötig ist und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis zum erneuten Schulbesuch.

    Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn 

    • die*der Schüler*in 24 Stunden keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten)
    • die*der Schüler*in 24 Stunden fieberfrei war
    • zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test vorliegt. Die Entscheidung, ob ein Covid-19-Test erforderlich ist, trifft die Ärztin* der Arzt.

    Dürfen Schüler*innen mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt. Sie benötigen kein ärztliches Attest oder negativen Covid-19-Test.

    Für Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:

    • An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
    • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn sie innerhalb von 48 Stunden keine schwereren Symptome (Fieber) entwickelt haben.
    • Es ist kein ärztliches Attest oder negativer Covid-19-Test erforderlich.

    Dürfen Lehrkräfte mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Für Lehrkräfte gilt:

    • An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
    • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn sie innerhalb von 48 Stunden keine schwereren Symptome (Fieber) entwickelt haben.
    • Es ist kein ärztliches Attest oder negativer Covid-19-Test erforderlich.

    FAQs bei Kontakt mit Covid-19 positiv getesteten Personen

    Was passiert, wenn ein*e Schüler*in in einer Klasse positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn ein bestätigter Fall einer Covid-19-Erkrankung in einer Klasse oder einem Kurs auftritt, dann werden die Schüler*innen beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte vom Gesundheitsreferat benachrichtigt. Die Maßnahmen richten sich grundsätzlich danach, ob und welche Schüler*innen als enge Kontaktpersonen (KP1) einzustufen sind.

    Die Schüler*innen, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsreferats in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert grundsätzlich 14 Tage. Am 14. Tag muss ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest gemacht werden. Das Testergebnis muss per Mail an das Gesundheitsreferat übermittelt werden. Bitte beachten Sie, dass die Quarantäne nur mit negativem Testergebnis endet.

    Wenn Ihr Testergebnis negativ ist, endet Ihre Quarantäne automatisch, sobald Sie uns Ihr Testergebnis per Mail übermittelt haben. Sie erhalten vom Gesundheitsreferat keine separate Bestätigung des Quarantäneendes.
    Wenn Ihr Testergebnis positiv ist, verlängert sich die Quarantäne, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. 

    Wie verhalte ich mich während der Quarantäne?

    • Schüler*innen in Quarantäne erhalten vom Gesundheitsamt Informationen über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Infektion verhindern.
    • Während der Quarantäne dürfen die Schüler*innen das Zuhause nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.
    • Sie dürfen keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
    • Es ist aber erlaubt, sich zeitweise alleine im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhalten, wenn diese zur Wohnung gehören.
    • Entwickelt ein*e Schüler*in Symptome oder fühlt sich nicht wohl, ist der*die Hausärzt*in oder Kinderärzt*in zu informieren. Diese*r wird dann gegebenenfalls eine Testung veranlassen. Falls eine haus- oder kinderärztliche Behandlung nicht möglich sein sollte, ist der Ärztliche Notdienst unter 116117 oder im Notfall die 112 zu kontaktieren.

    Was passiert, wenn eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn Lehrkräfte positiv auf Covid-19 getestet werden, dann müssen sie sich in Isolation begeben und dürfen keinen Unterricht halten. Welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall. 

    Wo können Schulen melden, dass positiv auf Covid-19 getestet Personen in der Einrichtung waren?

    Bitte wenden Sie sich an das Gesundheitsreferat. Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern und werden zum weiteren Vorgehen an Ihrer Schule beraten.

    Wo gibt es weitere Informationen?

    Detaillierte Informationen für die Schülerschaft, Eltern und Lehrkräfte entnehmen Sie bitte der Webseite sowie den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

    Geschlossene Schulen oder Klassen

    Bei Verdachtsfällen oder bestätigten Infektionen in einer Klasse oder Schule kann die Gesundheitsbehörde vorübergehend eine Schließung anordnen. Dann findet kein Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung statt.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Schulart und nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Schule nicht aufgeführt wird. Aufgrund der vielen Schließungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass sich trotz aller Bemühungen und Sorgfalt ein Fehler einschleicht.

    Hinweise zum Lüften im Klassenzimmer

    Warum ist Lüften wichtig?

    Zusätzlich zur sogenannte AHA-Regel (Abstand halten/Hygiene beachten/Alltagsmaske tragen) ist regelmäßiges Lüften die beste Prävention gegen Ansteckung mit dem Corona-Virus in geschlossenen Räumen. Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen wohl nach neueren Erkenntnissen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten in ein begrenztes Umfeld abgegeben werden. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-Regeln und konsequentes Lüften die Basis der Prävention dar und kann durch andere Maßnahmen nicht ersetzt werden. Schüler*innen sollten sich bei Bedarf warme Kleidung, wie Jacken und Pullover, und Decken mitnehmen.

    Grundregeln für richtiges Lüften

    Mindestens alle 45 Minuten ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster von mindestens fünf Minuten vorzunehmen, wenn möglich auch öfters während des Unterrichts. Stoßlüften ist für einen schnellen und vollumfänglichen Luftaustausch ausreichend. Querlüften (das gleichzeitige Öffnen von Fenstern oder Fenstern und Türen unterschiedlicher Seiten) beschleunigt den Luftaustausch. Die Fenster nur zu kippen reicht nicht. Auch im Winter birgt das kurzzeitige Stoßlüften aus medizinischer Sicht keine Gesundheitsgefahr. Der kurzzeitige Temperaturabfall im Klassenzimmer durch das Öffnen der Fenster wird auf wenige Grad Celsius prognostiziert und birgt keinerlei Gesundheitsrisiko. Der Energieaufwand zum Wiedererwärmen der Raumluft ist verhältnismäßig gering.

    Was tun, wenn die Fenster sich nicht komplett öffnen lassen?

    In einigen Klassenzimmer können die Fenster zum Beispiel aus Sicherheitsgründen nicht vollständig geöffnet werden. Grundsätzlich sind die Öffnungsweiten jedoch so dimensioniert, dass normgerecht und ausreichend gelüftet werden kann. Wenn die Schule oder Kita dennoch eine komplette Öffnung der Fenster wünscht, prüft das Baureferat in Abstimmung mit dem Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS), ob die teilweise Entfernung der Öffnungsbegrenzer ermöglicht werden kann.

    Lüften in Räumen mit Klimaanlage

    An manchen Münchner Schulen sowie Kitas erfolgt die Belüftung von Räumen durch eine Raumlufttechnische Anlage (RLTA). Alle RLTA werden bereits mit größtmöglichem Außenluftanteil betrieben und regelmäßig gewartet. Gleiches gilt grundsätzlich für Sporthallen, Schwimmhallen und Mensen. Manche Klassenzimmer werden zwar über eine RLTA belüftet, haben jedoch zusätzliche Fenster, die geöffnet werden können. Hier soll zusätzlich auch über die Fenster gelüftet werden.

    Sind mobile Lüftungsgeräte sinnvoll?

    Es liegen bislang keine wissenschaftlichen Studien vor, die nachweisen, dass durch Einsatz der Geräte eine Übertragung speziell hinsichtlich COVID-19 maßgeblich verhindert wird. Stattdessen ist nicht auszuschließen, dass die durch das Gerät entstehende Luftbewegung sogar das Gegenteil bewirken könnte. So ist beispielsweise bei den üblicherweise vorgeschlagenen Geräten mit Hepa-Filtern zu beachten, dass ein tägliches Aufheizen für circa 30 Minuten auf 100 Grad notwendig ist, damit diese nicht zu einer „Virenschleuder“ werden und dann im Gegenteil eine erhöhte Infektionsgefahr von den Geräten ausgeht. Derartige Wartungs- und Pflegeaufwände sind an den Schulen und Kitas nicht mit ausreichender Sicherheit zu gewährleisten.

    CO² Messgeräte erinnern an rechtzeitiges Lüften

    Die Münchner Schulen und Kitas werden die Möglichkeit erhalten, über das städtische Beschaffungssystem CO2-Messgeräte zu bestellen. Diese sogenannte CO2-Ampeln geben einen Hinweis, wenn sich die Luftqualität im Raum verschlechtert. So sollen die Schulen und Kitas noch mehr dafür sensibilisiert werden, die geltenden Regeln zum regelmäßigen Stoßlüften zu beachten.

    Kontakt

    Servicetelefon Schule

    Fax:
    089 233-83563
    Öffnungszeiten:


    Telefonische Beratung
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