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Coronavirus: Die Lage an den Münchner Schulen


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulbetrieb

    Unterrichtsbetrieb seit 7. Juni 2021

    Für den Unterrichtsbetrieb nach den Pfingstferien gelten für alle Schulen einheitliche Regelungen. Diese sind vom Sieben-Tage-Inzidenzwert abhängig.

    Die aktuell gültige Regelung ist grün hervorgehoben.

    Inzidenz unter 50

    Alle Jahrgangsstufen haben vollen Präsenzunterricht ohne Mindestabstand.

    Inzidenzfestlegung „50-165“

    Alle Jahrgangsstufen haben Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand.

    Inzidenzfestlegung „über 165“

    Folgende Schularten haben Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand:

    • Jahrgangsstufe 4 (soweit nach dem Lehrplan der Grundschulen unterrichtet wird)
    • Abschlussklassen, einschließlich Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen und der entsprechenden Stufe der Abendgymnasien und Kollegs

    Die übrige Jahrgangsstufen haben Distanzunterricht.

    Masken- und Testpflicht

    Alle Schüler*innen ab der 5. Klasse müssen eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) auf dem gesamten Schulgelände tragen. Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 können wie bisher die Alltags- oder Community-Masken tragen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie medizinische Masken.

    Am Präsenzunterricht teilnehmen kann nur, wer ein aktuelles, negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen kann. Weitere Informationen zu Selbsttests finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Kultus und Unterricht

    Folgende Personengruppen müssen kein negatives Testergebnis vorlegen:

    • vollständig Geimpfte ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung 

    • vollständig Genesene, 

      • die einen Nachweis vorlegen und 
      • die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
      • die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt
    • vollständig Genesene, 

      • bei denen die Infektion mit SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt und 
      • die bereits ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt.
      • Der Nachweis kann durch Vorlage des positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises erfolgen. Die 14-tägige Wartezeit nach der Impfung entfällt für diesen Personenkreis.

    Voraussetzung ist außerdem, dass Sie keine Krankheitssymptome haben und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen ist. Weitere Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene erhalten Sie auf der Corona-Seite

    Änderung der Unterrichtsform

    Es gilt die Inzidenzeinstufung des bayerischen Gesundheitsministeriums. Das Gesundheitsreferat gibt bei einer Überschreitung der 165er-Inzidenz am 3. Tag der Überschreitung bekannt, dass ab dem übernächsten Tag die Regelungen für die Phase über 165 gelten. Im Falle einer Unterschreitung der 50er-Inzidenz gibt das Gesundheitsreferat am 5. Tag der Unterschreitung bekannt, dass ab dem übernächsten Tag die Regelungen für die Phase unter 50 gelten. Somit ändert sich die Unterrichtssituation nur, wenn es zu einer Unter- oder Überschreitung kommt.

    Beurlaubung von der Präsenzpflicht

    Anträge auf Beurlaubung von den Präsenzphasen können weiterhin bei der Schulleitung gestellt werden.

     

    Was bedeutet Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand?

     

    An den Schulen ist durchgängig der Mindestabstand einzuhalten, auch im Unterrichtsraum. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist Präsenzunterricht in der ganzen Klasse möglich. Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gibt es in aller Regel Wechselunterricht, das bedeutet die Klasse wird geteilt und es findet abwechselnd Präsenz- und Distanzunterricht statt.

    Bitte beachten Sie dabei:

    • Genaue Informationen darüber, wie der Unterricht in Ihrer Klasse organisiert wird, erhalten Sie noch von Ihrer Schule.
    • Ob ein Live-Stream möglich ist, hängt immer von der konkreten Situation vor Ort ab. Die Entscheidung hierüber kann nur vor Ort getroffen werden.
    • Wenn an einer Schule Wechselunterricht in geteilten Klassen stattfindet, können die Lehrkräfte die Gruppe, die zu Hause ist, nicht zeitgleich mitbetreuen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass der Ablauf des Distanzunterrichts unter Umständen an die neue Situation angepasst wird.

    Weitere Informationen

    Anregungen für erfolgreiches Lernen zuhause und Tipps zur bestmöglichen Unterstützung Ihrer Kinder erhalten Sie vom Pädagogischen Institut. Detaillierte Informationen zum Unterrichtsbetrieb entnehmen Sie bitte den FAQs zum Unterrichtsbetrieb des Kultusministeriums. 

    FAQs

    Sie haben Fragen zum Schulbetrieb oder hatten Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

    FAQs zum Schulbesuch

    Wann müssen Schüler*innen auf jeden Fall zuhause bleiben?

    Kranken Schüler*innen mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

    Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn 

    • die*der Schüler*in keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) und
    • ein negativer Covid-19-Test vorliegt.

    Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren.

    Dürfen Schüler*innen mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Schüler*innen mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache dürfen in die Schule gehen. Sie benötigen keinen negativen Covid-19-Test.

    Schüler*innen mit leichten Erkältungssymptomen, wie Schnupfen und Husten ohne Fieber, dürfen die Schule nur besuchen, wenn ein negativer Covid-19-Test vorliegt. Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren.

    Dürfen Lehrkräfte mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Lehrkräfte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache dürfen unterrichten. Sie benötigen keinen negativen Covid-19-Test.

    Lehrkräfte mit leichten Erkältungssymptomen, wie Schnupfen und Husten ohne Fieber, dürfen die Schule nur besuchen, wenn ein negativer Covid-19-Test vorliegt.  Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren.

    FAQs bei Kontakt mit Covid-19 positiv getesteten Personen

    Was passiert, wenn ein*e Schüler*in in einer Klasse positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn ein bestätigter Fall einer Covid-19-Erkrankung in einer Klasse oder einem Kurs auftritt, dann werden die Schüler*innen beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte vom Gesundheitsreferat benachrichtigt. Die Maßnahmen richten sich grundsätzlich danach, ob und welche Schüler*innen als enge Kontaktpersonen (KP1) einzustufen sind.

    Die Schüler*innen, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsreferats in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert grundsätzlich 14 Tage. Am 14. Tag muss ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest gemacht werden. Nur mit negativem Testergebnis endet die Quarantäne. Sollte Ihnen das negative Testergebnis am Ende des 14. Tages noch nicht vorliegen, verlängert sich die Quarantäne bis zu dem Zeitpunkt, an dem es vorliegt.

    Wie verhalte ich mich während der Quarantäne?

    • Schüler*innen in Quarantäne erhalten vom Gesundheitsamt Informationen über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Infektion verhindern.
    • Während der Quarantäne dürfen die Schüler*innen das Zuhause nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.
    • Sie dürfen keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
    • Es ist aber erlaubt, sich zeitweise alleine im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhalten, wenn diese zur Wohnung gehören.
    • Entwickelt ein*e Schüler*in Symptome oder fühlt sich nicht wohl, ist der*die Hausärzt*in oder Kinderärzt*in zu informieren. Diese*r wird dann gegebenenfalls eine Testung veranlassen. Falls eine haus- oder kinderärztliche Behandlung nicht möglich sein sollte, ist der Ärztliche Notdienst unter 116117 oder im Notfall die 112 zu kontaktieren.

    Was passiert, wenn eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn Lehrkräfte positiv auf Covid-19 getestet werden, dann müssen sie sich in Isolation begeben und dürfen keinen Unterricht halten. Welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall. 

    Was passiert, wenn das Ergebnis meines Selbsttests positiv ist?

    Ist das Ergebnis im Selbsttest positiv, dann 

    • begeben Sie sich bitte umgehend in häusliche Quarantäne und
    • unterrichten das Gesundheitsamt sowie die Schule.

    Nach einem positiven Selbsttest-Ergebnis ist ein PCR-Test zur Bestätigung notwendig. Sie können eigenständig einen Termin für eine PCR-Testung vereinbaren.

    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung negativ, endet die häusliche Quarantäne spätestens mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der PCR-Testung.
    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung positiv, wird die häusliche Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsreferat trifft die notwendigen Anordnungen.

    Wo können Schulen melden, dass positiv auf Covid-19 getestet Personen in der Einrichtung waren?

    Bitte wenden Sie sich an das Gesundheitsreferat. Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern und werden zum weiteren Vorgehen an Ihrer Schule beraten.

    Wo gibt es weitere Informationen?

    Detaillierte Informationen für die Schülerschaft, Eltern und Lehrkräfte entnehmen Sie bitte der Webseite sowie den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

    Geschlossene Schulen oder Klassen

    Bei Verdachtsfällen oder bestätigten Infektionen in einer Klasse oder Schule kann die Gesundheitsbehörde vorübergehend eine Schließung anordnen. Dann findet kein Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung statt.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Schulart und nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Schule nicht aufgeführt wird. Aufgrund der vielen Schließungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass sich trotz aller Bemühungen und Sorgfalt ein Fehler einschleicht.

    Hinweise zum Lüften im Klassenzimmer

    Warum ist Lüften wichtig?

    Zusätzlich zur sogenannte AHA-Regel (Abstand halten/Hygiene beachten/Alltagsmaske tragen) ist regelmäßiges Lüften die beste Prävention gegen Ansteckung mit dem Corona-Virus in geschlossenen Räumen. Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen wohl nach neueren Erkenntnissen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten in ein begrenztes Umfeld abgegeben werden. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-Regeln und konsequentes Lüften die Basis der Prävention dar und kann durch andere Maßnahmen nicht ersetzt werden. Schüler*innen sollten sich bei Bedarf warme Kleidung, wie Jacken und Pullover, und Decken mitnehmen.

    Grundregeln für richtiges Lüften

    Mindestens alle 45 Minuten je nach CO2-Konzentration ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster von mindestens fünf Minuten vorzunehmen. Sofern der CO2-Gehalt nicht durch CO2-Messgeräte überprüft wird, ist zusätzlich alle 20 Minuten eine Stoß- oder Querlüftung vorzunehmen. Stoßlüften ist für einen schnellen und vollumfänglichen Luftaustausch ausreichend. Querlüften (das gleichzeitige Öffnen von Fenstern oder Fenstern und Türen unterschiedlicher Seiten) beschleunigt den Luftaustausch. Die Fenster nur zu kippen reicht nicht. Auch im Winter birgt das kurzzeitige Stoßlüften aus medizinischer Sicht keine Gesundheitsgefahr. Der kurzzeitige Temperaturabfall im Klassenzimmer durch das Öffnen der Fenster wird auf wenige Grad Celsius prognostiziert und birgt keinerlei Gesundheitsrisiko. Der Energieaufwand zum Wiedererwärmen der Raumluft ist verhältnismäßig gering.

    Was tun, wenn die Fenster sich nicht komplett öffnen lassen?

    In einigen Klassenzimmer können die Fenster zum Beispiel aus Sicherheitsgründen nicht vollständig geöffnet werden. Grundsätzlich sind die Öffnungsweiten jedoch so dimensioniert, dass normgerecht und ausreichend gelüftet werden kann. Wenn die Schule oder Kita dennoch eine komplette Öffnung der Fenster wünscht, prüft das Baureferat in Abstimmung mit dem Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS), ob die teilweise Entfernung der Öffnungsbegrenzer ermöglicht werden kann.

    Lüften in Räumen mit Klimaanlage

    An manchen Münchner Schulen sowie Kitas erfolgt die Belüftung von Räumen durch eine Raumlufttechnische Anlage (RLTA). Alle RLTA werden bereits mit größtmöglichem Außenluftanteil betrieben und regelmäßig gewartet. Gleiches gilt grundsätzlich für Sporthallen, Schwimmhallen und Mensen. Manche Klassenzimmer werden zwar über eine RLTA belüftet, haben jedoch zusätzliche Fenster, die geöffnet werden können. Hier soll zusätzlich auch über die Fenster gelüftet werden.

    Sind mobile Lüftungsgeräte sinnvoll?

    Es liegen bislang keine wissenschaftlichen Studien vor, die nachweisen, dass durch Einsatz der Geräte eine Übertragung speziell hinsichtlich COVID-19 maßgeblich verhindert wird. Stattdessen ist nicht auszuschließen, dass die durch das Gerät entstehende Luftbewegung sogar das Gegenteil bewirken könnte. So ist beispielsweise bei den üblicherweise vorgeschlagenen Geräten mit Hepa-Filtern zu beachten, dass ein tägliches Aufheizen für circa 30 Minuten auf 100 Grad notwendig ist, damit diese nicht zu einer „Virenschleuder“ werden und dann im Gegenteil eine erhöhte Infektionsgefahr von den Geräten ausgeht. Derartige Wartungs- und Pflegeaufwände sind an den Schulen und Kitas nicht mit ausreichender Sicherheit zu gewährleisten.

    CO² Messgeräte erinnern an rechtzeitiges Lüften

    Die Münchner Schulen und Kitas werden die Möglichkeit erhalten, über das städtische Beschaffungssystem CO2-Messgeräte zu bestellen. Diese sogenannte CO2-Ampeln geben einen Hinweis, wenn sich die Luftqualität im Raum verschlechtert. So sollen die Schulen und Kitas noch mehr dafür sensibilisiert werden, die geltenden Regeln zum regelmäßigen Stoßlüften zu beachten.

    Kontakt

    Servicetelefon Schule

    Fax:
    089 233-83563
    Öffnungszeiten:


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