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Coronavirus: Die Lage an den Münchner Schulen


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulbetrieb

    Aktuelle Regelungen

    Im neuen Schuljahr findet unabhängig der 7-Tage-Inzidenz Präsenzunterricht statt.

    Maskenpflicht

    Bis auf Weiteres gilt innerhalb des Schulgebäudes, also auch am Sitzplatz in der Klasse, Maskenpflicht. In der Grundschule können wie bisher Stoffmasken verwendet werden. Lehrkräfte und Schüler*innen ab der 5. Jahrgangsstufe müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

    Während des Sportunterrichts und während des regelmäßigen Stoßlüftens in den Klassenräumen darf die Maske abgenommen werden.

    Testpflicht

    Schüler*innen dürfen am Präsenzunterricht nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben. Ein negatives Testergebnis kann erbracht werden

    • durch einen Selbsttest, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird oder
    • durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

    Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

    Der Testnachweis ist nicht notwendig

    • bei vollständig geimpften Schüler*innen ab 12 Jahren und Lehrkräften sowie
    • bei genesenen Schüler*innen und Lehrkräften mit Nachweis, dass die Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt.

    In den Grundschulen und Förderschulen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) durchgeführt, sobald die organisatorischen Voraussetzungen vorliegen. Bis die Lollitests zur Verfügung stehen, wird drei Mal wöchentlich mit einem Schnelltest getestet. An den weiterführenden Schulen wird drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt.

    Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen, die weder geimpft noch genesen sind, testen sich weiterhin selbst.

    Quarantäne

    Alle Informationen zu den geänderten Quarantäneregelungen finden Sie unten im FAQ-Bereich

    Impfung

    Im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche kann eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

    Weitere Informationen

    Die Regelungen gelten entsprechend der 14. Bayerischen Immissionsschutzmaßnahmenverordnung. Detaillierte Informationen zum Unterrichtsbetrieb entnehmen Sie bitte den FAQs zum Unterrichtsbetrieb des Kultusministeriums. 

    FAQs

    Sie haben Fragen zum Schulbetrieb oder hatten Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

    FAQs zum Schulbesuch

    Wann müssen Schüler*innen auf jeden Fall zuhause bleiben?

    Kranken Schüler*innen mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

    Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn 

    • die*der Schüler*in keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) und
    • ein negativer Covid-19-Test vorliegt.

    Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren.

    Dürfen Schüler*innen mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Schüler*innen mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache dürfen in die Schule gehen. Sie benötigen keinen negativen Covid-19-Test.

    Schüler*innen mit leichten Erkältungssymptomen, wie Schnupfen und Husten ohne Fieber, dürfen die Schule nur besuchen, wenn ein negativer Covid-19-Test vorliegt. Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren.

    Dürfen Lehrkräfte mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Lehrkräfte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache dürfen unterrichten. Sie benötigen keinen negativen Covid-19-Test.

    Lehrkräfte mit leichten Erkältungssymptomen, wie Schnupfen und Husten ohne Fieber, dürfen die Schule nur besuchen, wenn ein negativer Covid-19-Test vorliegt.  Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren.

    FAQs bei Kontakt mit Covid-19 positiv getesteten Personen

    Was passiert, wenn ein*e Schüler*in in einer Klasse positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Gibt es einen positiven Corona-Fall in einer Klasse, dann gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schüler*innen, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten. Es wird nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne geschickt. Die Maßnahmen richten sich grundsätzlich danach, ob und welche Schüler*innen als enge Kontaktpersonen (KP1) einzustufen sind.

    Die positiv getestete Person muss sich zunächst in Isolation begeben. Für die Mitschüler*innen prüfen die Gesundheitsämter die Situation. Sie ordnen nur für jene Mitschüler*innen Quarantäne an, die unmittelbaren Kontakt mit der*dem positiv getesteten Schüler*in hatten. Bis entschieden ist, wer als enge Kontaktperson gilt, können alle Mitschüler*innen weiterhin am Unterricht teilnehmen, wenn sie ein negatives Testergebnis vorweisen können. Dazu wird die gesamte Klasse die kommenden fünf Tage mittels Selbsttest getest.

    Die Mitschüler*innen, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, müssen sich in Quarantäne begeben. Die Quarantäne endet, wenn 

    • der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-Fall mindestens 5 Tage zurückliegt,
    • während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind und
    • eine frühestens an Tag 5 ein negatives Testergebnis zeigt.

    Ohne Testung dauert die Quarantäne maximal 10 Tage und endet ohne Testung.

    Wie verhalte ich mich während der Quarantäne?

    • Schüler*innen in Quarantäne erhalten vom Gesundheitsamt Informationen über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Infektion verhindern.
    • Während der Quarantäne dürfen die Schüler*innen das Zuhause nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.
    • Sie dürfen keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
    • Es ist aber erlaubt, sich zeitweise alleine im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhalten, wenn diese zur Wohnung gehören.
    • Entwickelt ein*e Schüler*in Symptome oder fühlt sich nicht wohl, ist der*die Hausärzt*in oder Kinderärzt*in zu informieren. Diese*r wird dann gegebenenfalls eine Testung veranlassen. Falls eine haus- oder kinderärztliche Behandlung nicht möglich sein sollte, ist der Ärztliche Notdienst unter 116117 oder im Notfall die 112 zu kontaktieren.

    Was passiert, wenn eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn Lehrkräfte positiv auf Covid-19 getestet werden, dann müssen sie sich in Isolation begeben und dürfen keinen Unterricht halten. Welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall. 

    Was passiert, wenn das Ergebnis meines Selbsttests positiv ist?

    Ist das Ergebnis im Selbsttest positiv, dann 

    • begeben Sie sich bitte umgehend in häusliche Quarantäne und
    • unterrichten das Gesundheitsamt sowie die Schule.

    Nach einem positiven Selbsttest-Ergebnis ist ein PCR-Test zur Bestätigung notwendig. Sie können eigenständig einen Termin für eine PCR-Testung vereinbaren.

    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung negativ, endet die häusliche Quarantäne spätestens mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der PCR-Testung.
    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung positiv, wird die häusliche Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsreferat trifft die notwendigen Anordnungen.

    Wo können Schulen melden, dass positiv auf Covid-19 getestet Personen in der Einrichtung waren?

    Bitte wenden Sie sich an das Gesundheitsreferat. Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern und werden zum weiteren Vorgehen an Ihrer Schule beraten.

    Wo gibt es weitere Informationen?

    Detaillierte Informationen für die Schülerschaft, Eltern und Lehrkräfte entnehmen Sie bitte der Webseite sowie den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

    FAQs zu Luftfiltern und Lüften

    Welche Schulen erhalten Luftfilter?

    Die Landeshauptstadt München beschafft für alle Klassenräume, Fachlehrsäle und Aufenthaltsräume der Klassen 1 bis 4 sowie für die Unterrichtsräume der Klassen 5 und 6 mobile Raumluftreinigungsgeräte. Insgesamt werden Geräte für rund 6.200 Räume beschafft. Der Stadtrat hat hierfür rund 21,7 Millionen Euro bewilligt. Bis zu den Herbstferien sollen die Hälfte der Räume versorgt sein, bis Weihnachten alle Räume – entsprechende Lieferkapazitäten vorausgesetzt. Mittelfristig werden in den Schulen und Kitas zudem möglichst flächendeckend fest installierte so genannte raumlufttechnische Anlagen zur Unterstützung der Fensterlüftung standardmäßig in neue Räume eingebaut und wenn möglich bereits vorhandene Räume nachgerüstet. Diese Maßnahmen dienen der nachhaltigen und klimaneutralen Steigerung der Raumluftqualität auch über die Pandemie hinaus.

    Warum ist Lüften wichtig?

    Zusätzlich zur sogenannte AHA-Regel (Abstand halten/Hygiene beachten/Alltagsmaske tragen) ist regelmäßiges Lüften die beste Prävention gegen Ansteckung mit dem Corona-Virus in geschlossenen Räumen. Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten abgegeben werden. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-Regeln und konsequentes Lüften die Basis der Prävention dar. Dies kann durch keine anderen Maßnahmen ersetzt werden. Schüler*innen sollten sich bei Bedarf warme Kleidung, wie Jacken und Pullover, und Decken mitnehmen.

    Grundregeln für richtiges Lüften

    Mindestens alle 45 Minuten je nach CO2-Konzentration ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster von mindestens fünf Minuten vorzunehmen. Sofern der CO2-Gehalt nicht durch CO2-Messgeräte überprüft wird, ist zusätzlich alle 20 Minuten eine Stoß- oder Querlüftung vorzunehmen. Stoßlüften ist für einen schnellen und vollumfänglichen Luftaustausch ausreichend. Querlüften (das gleichzeitige Öffnen von Fenstern oder Fenstern und Türen unterschiedlicher Seiten) beschleunigt den Luftaustausch. Die Fenster nur zu kippen reicht nicht. Auch im Winter birgt das kurzzeitige Stoßlüften aus medizinischer Sicht keine Gesundheitsgefahr. Der kurzzeitige Temperaturabfall im Klassenzimmer durch das Öffnen der Fenster wird auf wenige Grad Celsius prognostiziert und birgt keinerlei Gesundheitsrisiko. Der Energieaufwand zum Wiedererwärmen der Raumluft ist verhältnismäßig gering.

    Was tun, wenn die Fenster sich nicht komplett öffnen lassen?

    In einigen Klassenzimmer können die Fenster zum Beispiel aus Sicherheitsgründen nicht vollständig geöffnet werden. Grundsätzlich sind die Öffnungsweiten jedoch so dimensioniert, dass normgerecht und ausreichend gelüftet werden kann. Wenn die Schule oder Kita dennoch eine komplette Öffnung der Fenster wünscht, prüft das Baureferat in Abstimmung mit dem Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS), ob die teilweise Entfernung der Öffnungsbegrenzer ermöglicht werden kann.

    Lüften in Räumen mit Klimaanlage

    An manchen Münchner Schulen sowie Kitas erfolgt die Belüftung von Räumen durch eine Raumlufttechnische Anlage (RLTA). Alle RLTA werden bereits mit größtmöglichem Außenluftanteil betrieben und regelmäßig gewartet. Gleiches gilt grundsätzlich für Sporthallen, Schwimmhallen und Mensen. Manche Klassenzimmer werden zwar über eine RLTA belüftet, haben jedoch zusätzliche Fenster, die geöffnet werden können. Hier soll zusätzlich auch über die Fenster gelüftet werden.

    CO² Messgeräte erinnern an rechtzeitiges Lüften

    Die Münchner Schulen und Kitas haben über das städtische Beschaffungssystem CO²-Messgeräte erhalten. Diese sogenannte CO²-Ampeln geben einen Hinweis, wenn sich die Luftqualität im Raum verschlechtert. So sollen die Schulen und Kitas noch mehr dafür sensibilisiert werden, die geltenden Regeln zum regelmäßigen Stoßlüften zu beachten.

    Geschlossene Schulen oder Klassen

    Sie finden in der Liste alle Schulen und Klassen, die aufgrund von bestätigten Infektionen komplett geschlossen sind. Es findet demnach kein Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung statt. Wenn einzelne Schüler*innen in Quarantäne geschickt werden, wird dies hier nicht aufgeführt.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Schulart und nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Schule nicht aufgeführt wird.

    Liste der geschlossenen Schulen und Klassen

    Anregungen und Tipps des Pädagogischen Instituts

    Anregungen für erfolgreiches Lernen zuhause und Tipps zur bestmöglichen Unterstützung Ihrer Kinder erhalten Sie vom Pädagogischen Institut.

    Kontakt

    Servicetelefon Schule

    Fax:
    089 233-83563
    Öffnungszeiten:

    Telefonische Beratung
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    Freitag von 7.15 bis 13 Uhr