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Coronavirus: Die Lage an den Münchner Schulen


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulbetrieb

    Aktuelle Regelungen

    Es findet grundsätzlich inzidenzunabhängig Präsenzunterricht ohne Mindestabstand von 1,5 Meter statt.

    Maskenpflicht

    Die Maskenpflicht entfällt im Unterricht, bei sonstigen Schulveranstaltungen und in der Mittagsbetreuung, auch wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewahrt werden kann. Dies gilt für Schüler*innen und Lehrkräfte sowie sonstige an der Schule tätige Personen.
    Ansonsten besteht – wie bisher – im Inneren des Schulgebäudes außerhalb des Unterrichts  Maskenpflicht. Im Außenbereich der Schule muss keine Maske getragen werden. In der Grundschule können wie bisher Stoffmasken verwendet werden. Lehrkräfte, alle an der Schule tätigen beziehungsweise anwesenden Personen und Schüler*innen ab der 5. Jahrgangsstufe müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

    Während des Sportunterrichts, Musikunterrichts und während des regelmäßigen Stoßlüftens in den Klassenräumen darf die Maske abgenommen werden. 

    Testpflicht

    Schüler*innen dürfen am Präsenzunterricht nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben. Ein negatives Testergebnis kann erbracht werden

    • durch einen Selbsttest, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird oder
    • durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

    Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

    Der Testnachweis ist nicht notwendig

    • bei vollständig geimpften Schüler*innen ab 12 Jahren und Lehrkräften sowie
    • bei genesenen Schüler*innen und Lehrkräften mit Nachweis, dass die Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt.

    In den Grundschulen und Förderschulen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) durchgeführt. An den weiterführenden Schulen wird drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt.

    Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen, die weder geimpft noch genesen sind, testen sich weiterhin selbst.

    Quarantäne

    Alle Informationen zu den geänderten Quarantäneregelungen finden Sie unten im FAQ-Bereich

    Notbetreuung

    Wenn aus Gründen des Infektionsschutzes kein Präsenzunterricht durchgeführt werden kann, dann bieten die Schulen eine Notbetreuung an. Dieses Angebot gilt nur, wenn die Schulen ausreichend organisatorische und personelle Kapazitäten zu Verfügung haben.

    An der Notbetreuung können nur Kinder teilnehmen, für die sonst keine Betreuungsmöglichkeit besteht:

    • Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 6
    • Schüler*innen mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht
    • alle Schüler*innen von Förderzentren sowie anderen Förderschulen
    • Schüler*innen, deren Erziehungsberechtigte Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben
    • Schüler*innen, deren Teilnahme an der Betreuung das Jugendamt angeordnet hat.

    Der Schule ist für die Teilnahme eine kurze, formlose Begründung des Betreuungsbedarfes vorzulegen.

    Impfung

    Im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche kann eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

    Weitere Informationen

    Die Regelungen gelten entsprechend der 14. Bayerischen Immissionsschutzmaßnahmenverordnung. Sie richten sich nach dem aktuellen Rahmen-Hygieneplan für bayerische Schulen. Detaillierte Informationen finden Sie außerdem beim Staatsministerium für Unterricht und Kultus

    FAQs

    FAQs zum Unterrichtsbetrieb

    Sie haben Fragen zum Schulbetrieb und Infektionsschutz an den Schulen? Dann finden Sie alle wichtigen Informationen auf der FAQ-Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

    FAQs zur Quarantäne

    Was passiert, wenn ein Covid-19-Fall in der Klasse auftritt? 

    Wenn es einen positiven Covid-19-Fall in einer Klasse gibt, dann gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schüler*innen, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten. Unmittelbare Sitznachbar*innen sind die*der rechte und linke sowie die*der vordere und hintere Sitznachbar*in, bei Gruppentischen alle dort sitzenden Schüler*innen. Es wird nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne geschickt. Die positiv getestete Person muss sich zunächst in Isolation begeben. Für die Mitschüler*innen prüfen die Gesundheitsämter die Situation. Sie ordnen nur für jene Mitschüler*innen Quarantäne an, die unmittelbaren Kontakt mit der*dem positiv getesteten Schüler*in hatten. Bis entschieden ist, wer als enge Kontaktperson gilt, können alle Mitschüler*innen weiterhin am Unterricht teilnehmen, wenn sie ein negatives Testergebnis vorweisen können. Dazu wird die gesamte Klasse die kommenden fünf Tage mittels Selbsttest getestet.

    Die Mitschüler*innen, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, müssen sich in Quarantäne begeben. Sitznachbar*innen, die vollständig geimpft oder genesen sind und keine Symptome zeigen, und ihren Impfstatus/Genessenenstatus den Schulleitungen nachweisen, können im Präsenzunterricht verbleiben.

    Alle Schüler*innen, die keiner Quarantänepflicht unterliegen und die Schule besuchen, sollten während der 14-tägigen Inkubationszeit

    • ein Selbstmonitoring durchführen,
    • auf Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion achten und
    • bei Auftreten von COVID-19-Symptomen das Gesundheitsamt informieren.

    Während dieser 14 Tage besteht für alle Schüler*innen, in deren Klasse ein positiver auf Covid-19-Fall aufgetreten ist, Maskenpflicht im gesamten Schulgebäude. Das gilt auch für vollständig geimpfte und genesene Schüler*innen ohne Symptome.

    Sollte mehr als ein positiver Fall in der Klasse nachgewiesen werden und dieser auf den Kontakt in der Schule zurückzuführen sein, ist dies als Ausbruch zu werten und die gesamte Klasse in Quarantäne zu setzen.

    Die Quarantäne endet, wenn 

    • der enge Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall mindestens 5 Tage zurückliegt,
    • während der Quarantäne keine für Covid-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind und
    • eine frühestens an Tag 5 ein negatives Testergebnis zeigt.

    Ohne Testung dauert die Quarantäne maximal 10 Tage und endet ohne Testung.

    Welche Maßnahmen gelten, wenn in der Klasse oder dem Kurs durch Sitzordnung der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann?

    Wenn durch die Sitzordnung sichergestellt ist, dass jede*r Schüler*in an einem Einzeltisch sitzt und die Tische mit Mindestabstand zu einander angeordnet sind, muss nur der*die Schüler*in mit dem positiven PCR-Testergbenis in Isolation geschickt werden. Schüler*innen, die an benachbarten Einzeltischen sitzen, bleiben im Präsenzunterricht.

    Wer muss isoliert werden, wenn in einer Hortgruppe/Tagesheimgruppe/Gruppe im Kooperativen Ganztag/Mittagsbetreuung ein*e Schüler*in ein positives PCRTestergebnis hat?

    In der Nachmittagsbetreuung ergibt sich im Vergleich zum Unterricht zwangsläufig eine auf den ersten Blick unübersichtlichere Kontaktsituation. Daher wird bei einem positiven Testergebnis die gesamte Gruppe nach Hause geschickt. Die Ermittlung der engen Kontaktpersonen erfolgt dann durch das Gesundheitsreferat. Schüler*innen, die vollständig geimpft oder genesen sind und keine Symptome zeigen, und ihren Impfstatus der Leitung nachweisen, können in der Betreuung verbleiben.

    Nicht oder nicht vollständig geimpftes Betreuungspersonal muss ebenfalls nach Hause geschickt werden. Es ist davon auszugehen, dass der Abstand im Rahmen der Betreuung über einen längeren Zeitraum nicht eingehalten werden konnte. Auch das Tragen einer medizinischen Maske ändert dies nicht.

    Was passiert, wenn eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn Lehrkräfte positiv auf Covid-19 getestet werden, dann müssen sie sich in Isolation begeben und dürfen keinen Unterricht halten. Welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall.

    Was passiert, wenn das Ergebnis meines Selbsttests positiv ist?

    Ist das Ergebnis im Selbsttest positiv, dann 

    • begeben Sie sich bitte umgehend in häusliche Quarantäne und
    • unterrichten das Gesundheitsamt sowie die Schule.

    Nach einem positiven Selbsttest-Ergebnis ist ein PCR-Test zur Bestätigung notwendig. Sie können eigenständig einen Termin für eine PCR-Testung vereinbaren.

    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung negativ, endet die häusliche Quarantäne spätestens mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der PCR-Testung.
    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung positiv, wird die häusliche Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsreferat trifft die notwendigen Anordnungen.

    Wo können Schulen melden, dass positiv auf Covid-19 getestet Personen in der Einrichtung waren?

    Bitte wenden Sie sich an das Gesundheitsreferat. Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern und werden zum weiteren Vorgehen an Ihrer Schule beraten.

    FAQs zu Luftfiltern und Lüften

    Welche Schulen erhalten Luftfilter?

    Die Landeshauptstadt München beschafft für alle Klassenräume, Fachlehrsäle und Aufenthaltsräume der Klassen 1 bis 4 sowie für die Unterrichtsräume der Klassen 5 und 6 mobile Raumluftreinigungsgeräte. Insgesamt werden Geräte für rund 6.200 Räume beschafft. Der Stadtrat hat hierfür rund 21,7 Millionen Euro bewilligt. Bis zu den Herbstferien sollen die Hälfte der Räume versorgt sein, bis Weihnachten alle Räume – entsprechende Lieferkapazitäten vorausgesetzt. Mittelfristig werden in den Schulen und Kitas zudem möglichst flächendeckend fest installierte so genannte raumlufttechnische Anlagen zur Unterstützung der Fensterlüftung standardmäßig in neue Räume eingebaut und wenn möglich bereits vorhandene Räume nachgerüstet. Diese Maßnahmen dienen der nachhaltigen und klimaneutralen Steigerung der Raumluftqualität auch über die Pandemie hinaus.

    Warum ist Lüften wichtig?

    Zusätzlich zur sogenannte AHA-Regel (Abstand halten/Hygiene beachten/Alltagsmaske tragen) ist regelmäßiges Lüften die beste Prävention gegen Ansteckung mit dem Corona-Virus in geschlossenen Räumen. Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten abgegeben werden. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-Regeln und konsequentes Lüften die Basis der Prävention dar. Dies kann durch keine anderen Maßnahmen ersetzt werden. Schüler*innen sollten sich bei Bedarf warme Kleidung, wie Jacken und Pullover, und Decken mitnehmen.

    Grundregeln für richtiges Lüften

    Mindestens alle 45 Minuten je nach CO2-Konzentration ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster von mindestens fünf Minuten vorzunehmen. Sofern der CO2-Gehalt nicht durch CO2-Messgeräte überprüft wird, ist zusätzlich alle 20 Minuten eine Stoß- oder Querlüftung vorzunehmen. Stoßlüften ist für einen schnellen und vollumfänglichen Luftaustausch ausreichend. Querlüften (das gleichzeitige Öffnen von Fenstern oder Fenstern und Türen unterschiedlicher Seiten) beschleunigt den Luftaustausch. Die Fenster nur zu kippen reicht nicht. Auch im Winter birgt das kurzzeitige Stoßlüften aus medizinischer Sicht keine Gesundheitsgefahr. Der kurzzeitige Temperaturabfall im Klassenzimmer durch das Öffnen der Fenster wird auf wenige Grad Celsius prognostiziert und birgt keinerlei Gesundheitsrisiko. Der Energieaufwand zum Wiedererwärmen der Raumluft ist verhältnismäßig gering.

    Was tun, wenn die Fenster sich nicht komplett öffnen lassen?

    In einigen Klassenzimmer können die Fenster zum Beispiel aus Sicherheitsgründen nicht vollständig geöffnet werden. Grundsätzlich sind die Öffnungsweiten jedoch so dimensioniert, dass normgerecht und ausreichend gelüftet werden kann. Wenn die Schule oder Kita dennoch eine komplette Öffnung der Fenster wünscht, prüft das Baureferat in Abstimmung mit dem Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS), ob die teilweise Entfernung der Öffnungsbegrenzer ermöglicht werden kann.

    Lüften in Räumen mit Klimaanlage

    An manchen Münchner Schulen sowie Kitas erfolgt die Belüftung von Räumen durch eine Raumlufttechnische Anlage (RLTA). Alle RLTA werden bereits mit größtmöglichem Außenluftanteil betrieben und regelmäßig gewartet. Gleiches gilt grundsätzlich für Sporthallen, Schwimmhallen und Mensen. Manche Klassenzimmer werden zwar über eine RLTA belüftet, haben jedoch zusätzliche Fenster, die geöffnet werden können. Hier soll zusätzlich auch über die Fenster gelüftet werden.

    CO² Messgeräte erinnern an rechtzeitiges Lüften

    Die Münchner Schulen und Kitas haben über das städtische Beschaffungssystem CO²-Messgeräte erhalten. Diese sogenannte CO²-Ampeln geben einen Hinweis, wenn sich die Luftqualität im Raum verschlechtert. So sollen die Schulen und Kitas noch mehr dafür sensibilisiert werden, die geltenden Regeln zum regelmäßigen Stoßlüften zu beachten.

    Geschlossene Schulen oder Klassen

    Sie finden in der Liste alle Schulen und Klassen, die aufgrund von bestätigten Infektionen komplett geschlossen sind. Es findet demnach kein Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung statt. Wenn einzelne Schüler*innen in Quarantäne geschickt werden, wird dies hier nicht aufgeführt.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Schulart und nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Schule nicht aufgeführt wird.

    Liste der geschlossenen Schulen und Klassen

    Anregungen und Tipps des Pädagogischen Instituts

    Anregungen für erfolgreiches Lernen zuhause und Tipps zur bestmöglichen Unterstützung Ihrer Kinder erhalten Sie vom Pädagogischen Institut.

    Kontakt

    Servicetelefon Schule

    Fax:
    089 233-83563
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    Freitag von 7.15 bis 13 Uhr