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Coronavirus: Münchner Schulen öffnen schrittweise


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Stufenweise Öffnung von Schulen

    Aufgrund des Coronavirus findet der Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen eingeschränkt statt.

    Am 27. April erfolgte die Wiederaufnahme des Unterrichts zunächst nur zur Prüfungsvorbereitung für Abschluss- und Meisterklassen. Seit dem 11. Mai sind die Schulen für die Abschlussklassen 2021 und die 4. Klassen geöffnet.

    Seit dem 18. Mai hat für folgende Gruppen der Präsenzunterricht wieder begonnen:

    • Grundschule: 1. Klasse
    • Mittelschule: 5. Klasse
    • Realschule: 5. und 6. Klasse
    • Gymnasium: 5. und 6. Klasse
    • Wirtschaftsschule: unterste Jahrgangsstufe
    • FOS und BOS: Integrationsvorklasse

    Nach den Pfingstferien soll – vorbehaltlich einer weiterhin positiven Entwicklung beim Infektionsgeschehen - für alle weiteren Jahrgangsstufen der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden. Höchstwahrscheinlich wird der Unterricht gestaffelt im wöchentlichen Wechsel stattfinden.

    Die Ferienzeiten sollen unverändert bestehen bleiben.

    Der Schulstoff soll nach Angaben von Kultusminister Piazolo angepasst werden.

    Detaillierte Informationen für die Schülerschaft, Eltern und Lehrkräfte entnehmen Sie bitte der Webseite sowie den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

    Kein Schulbesuch bei Krankheitssymptomen

    Schüler*innen mit Krankheitssymptomen sollten auf jeden Fall zu Hause bleiben. Wenn Schüler*innen in der Schule Symptome einer Erkältung oder Atemwegserkrankung zeigen, müssen sie die Klasse oder Gruppe sofort verlassen und nach Hause gehen beziehungsweise abgeholt werden. Sie dürfen erst wieder in die Schule gehen, wenn eine Bestätigung des Arztes oder Gesundheitsamts vorliegt.

    Notbetreuung an Schulen und Heilpädagogischen Tagesstätten

    Für Schüler*innen der Klassen 1 bis 6, für Kinder mit Behinderung in höheren Jahrgangsstufen sowie für Kinder in Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) wird an der Schule beziehungsweise der HPT eine Notbetreuung angeboten.

    Die Notbetreuung steht derzeit Familien zur Verfügung, in denen ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich arbeitet, berufstätigen oder studierenden Alleinerziehenden sowie Abschlussschüler*innen. Außerdem werden auch Kinder mit besonderem erzieherischen Bedarf, mit Förderbedarfen oder mit (drohender) Behinderung in die Notbetreuung aufgenommen.

    Auch Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig sind, ein Elternteil den Großteil der Woche außer Haus ist (z.B. Fernfahrer) und der andere Elternteil aufgrund beruflicher Notwendigkeit das Kind nicht betreuen kann, sind ebenfalls zur Notbetreuung berechtigt.

    Detailliertere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Famile, Arbeit und Soziales. Wenn Sie eine Ersatzbetreuung benötigen, füllen Sie bitte das Formblatt für

    aus und reichen Sie es an Ihrer Schule ein.

    In Schulen, die wegen Corona-Infektionen oder Verdachtsfällen vom Gesundheitsamt geschlossen worden sind, findet keine Notbetreuung statt.

    Notbetreuung in den Pfingstferien

    Am 5. Mai 2020 hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, dass mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern in den Ferien eine Notbetreuung sichergestellt werden soll.

    Die Notbetreuung in den Pfingstferien steht unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung:

    • Bei zwei Erziehungsberechtigten in einem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis (unabhängig von der Tätigkeit in einem Beruf der kritischen Infrastruktur) muss der jeweils beiden Erziehungsberechtigten zustehende Jahresurlaub bereits so weit eingebracht worden sein, dass eine Betreuung während der Pfingstferien nicht mehr möglich ist.
    • Soweit beide Erziehungsberechtigte Selbstständige sind oder der allein Erziehungsberechtigte Selbstständiger ist (unabhängig von der Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur), muss aus zwingenden betrieblichen Gründen eine Betreuung nicht möglich sein.

    • Soweit von zwei Erziehungsberechtigten ein Teil selbstständig tätig ist (unabhängig von der Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur): Aus zwingenden betrieblichen Gründen kann der selbstständig Tätige während der Pfingstferien keine Betreuung erbringen und der andere Erziehungsberechtigte ist entweder in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig oder hat seinen zustehenden Jahresurlaub bereits so weit eingebracht, dass eine Betreuung während der Pfingstferien nicht mehr möglich ist.

    Voraussetzungen Kinder

    Das Betreuungsangebot darf nur in Anspruch genommen werden, wenn das Kind

    • nicht durch eine andere, im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann,
    • keine Krankheitssymptome aufweist,
    • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome aufweist und
    • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt

    Betreuungsangebot in den Pfingstferien

    In den Pfingstferien soll für alle Schüler*innen, die bis zu den Ferien die Schule besucht haben, eine Betreuung sichergestellt werden. Eltern informieren sich am besten bei der Schulleitung über das aktuelle Angebot.

    Geschlossene Schulen und Klassen (Stand: 2.6.)

    Schulen und Klassen, die wegen Verdachts- oder Infektionsfällen vom Gesundheitsamt geschlossen wurden, können keinen Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung anbieten. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen direkt an die jeweilige Schule.

    Folgende Schulen beziehungsweise Klassen sind für den Präsenzunterricht geschlossen:

    • Grundschule Ernst-Reuter-Straße: Klasse 1c Gruppe A und Klasse 4b Gruppe A, bis einschließlich 5.6.20
    • Domicil-Kita Einsteinstraße:  Hort "Gruppe Blau", Schließung der Schul-Notfallbetreuung bis einschließlich 5.6.20

    Ganztagsangebote für Schulkinder

    Im Zuge der schrittweisen Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts können in den jeweiligen Jahrgangsstufen auch die schulischen Ganztagsangebote bzw. Angebote der Mittagsbetreuung in den Schulen durchgeführt werden. Die Schulen passen ihr Ganztagsangebot der jeweiligen Situation vor Ort an. Eltern informieren sich am besten bei der Schulleitung oder der Leitung des Horts oder Tagesheims über das aktuelle Angebot.

    Berechtigt zur Teilnahme an den Ganztagsangeboten bzw. der Mittagsbetreuung sind alle Schüler*innen, die

    • bereits zu Beginn des Schuljahres für das schulische Ganztagsangebot beziehungsweise die Mittagsbetreuung angemeldet worden sind und gleichzeitig
    • eine Jahrgangsstufe besuchen, die wieder im Präsenzunterricht beschult wird und außerdem
    • bei Beschulung in einem rollierenden System der Gruppe angehören, die im Schulgebäude (und nicht über das Lernen zuhause) beschult wird.

    Die Teilnahme an offenen Ganztagsangeboten und Angeboten der Mittagsbetreuung ist aufgrund der besonderen Situation bis Ende des Schuljahres 2019/2020 freiwillig.

    Abschlussprüfungen und Abitur

    Mittlere Bildungsabschlüsse

    • Mittlerer Schulabschluss: Die Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Im Fach Muttersprache bleibt es beim 17. Juni als Prüfungstermin.
    • Qualifizierender Abschluss der Mittelschule: Die Prüfungen beginnen statt am 22. Juni am 6. Juli 2020. Im Fach Muttersprache bleibt es beim 18. Juni als Prüfungstermin.
    • Realschulabschluss: Die schriftlichen Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Die zentralen mündlichen Prüfungen in den Fremdsprachen werden ebenso nach hinten verschoben.  
    • Abschluss an der Wirtschaftsschule: Die Prüfungen beginnen statt am 27. April am 11. Mai 2020.

    Abitur

    • Abitur am Gymnasium: Die Abiturprüfungen beginnen statt am 30. April am 20. Mai 2020. Die mündlichen Zusatzprüfungen werden am 3. Juli 2020 abgeschlossen. Die Nachholtermine für die schriftlichen Abiturprüfungen werden so angesetzt, dass eine termingerechte Bewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist. Die Entlassung der Abiturient*innen findet voraussichtlich in der zweiten Juliwoche statt.
    • Abitur an FOS und BOS: Die Abschlussprüfungen wurden verschoben. Sie finden am 18. Juni (Deutsch), 19. Juni (Englisch), 22. Juni (Mathematik), 23. Juni (Profilfach) und am 24. Juni (Ergänzungsprüfung zweite Fremdsprache) statt. Die Gruppenprüfung Englisch findet zwischen dem 18. Mai und 29. Mai statt.
    • Detaillierte Prüfungstermine für alle Schularten auf der Seite des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

    Einschreibungen und Informationsabende

    Die Einschreibung für die öffentlichen Münchner Schulen hat am 22.5.2020 geendet. Informationen zum Probeunterricht an weiterführenden Schulen und zu den Elterninformationsabenden erhalten Sie von der jeweiligen Schule.

    • Elterninformationsabende: Die Termine für die Elterninformationsabende zum Übertritt an weiterführende Schulen wurden in vielen Fällen verlegt. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Schulen, für die Sie Ihr Kind anmelden möchten. 
    • Probeunterricht: Schüler*innen, die noch keine Empfehlung für eine weiterführende Schule erhalten haben, können am Probeunterricht teilnehmen. Vom 11. bis 22. Mai können sie sich in geteilten Klassen an ihrer Grundschule auf den Probeunterricht vorbereiten. Die Termine für den Probeunterricht für die Realschule und das Gymnasium sind aktuell geplant für den Zeitraum 26. bis 28. Mai 2020 (Anmeldung: 18. Mai - 22. Mai 2020). Details erfahren Sie bei der Einschreibung direkt an der jeweiligen Schule.

    Regelungen für die Berufsschule

    Berufsschüler*innen sind von ihrem Ausbildungsbetrieb von der Arbeitspflicht freigestellt, um am Schulunterricht teilnehmen zu können. Wenn mehr als zwei Tage der Unterricht ausfällt, endet die Freistellung. Berufsschüler*innen sind dann grundsätzlich zum Besuch ihrer Ausbildungsbetriebe verpflichtet. Ob ein Besuch des Ausbildungsbetriebes während der jetzigen Schulschließung zumutbar ist, muss unmittelbar mit dem Ausbildungsbetrieb geklärt werden. Die Berufsschüler*innen sollten sich daher eng mit ihren Ausbildungsbetrieben abstimmen.

    Die Termine für die Berufsschulprüfungen sind von der Entscheidung des Bayerischen Kultusministeriums zu Verschiebung der Prüfungstermine nicht betroffen. Sie werden grundsätzlich durch die Kammern festgelegt.

    Kontakt

    Servicetelefon Schule

    Fax:
    089 233-83563
    Öffnungszeiten:


    Telefonische Beratung
    Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.15 bis 16 Uhr
    Dienstag: 7.15 bis 17 Uhr
    Freitag: 7.15 bis 13 Uhr