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Coronavirus: Die Lage an den Münchner Schulen


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulen bis 14. Februar geschlossen

    Auch das Schuljahr 2020/21 ist von der Corona-Pandemie geprägt. Ein bestmöglicher Infektionsschutz im schulischen Alltag steht deshalb im Vordergrund.

    Schulbetrieb im Distanzunterricht

    Aufgrund der hohen Infektionszahlen werden die Einschränkungen im Schulbereich verlängert: Es findet bis 14. Feburar 2021 an den bayerischen Schulen und in allen Jahrgangsstufen ausschließlich Distanzunterricht statt. Soweit es das Infektionsgeschehen zulässt, soll in den Abschlussklassen ab 1. Februar 2021 ein Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht stattfinden.

    Anregungen für erfolgreiches Lernen zuhause und Tipps zur bestmöglichen Unterstützung Ihrer Kinder erhalten Sie vom Pädagogischen Institut.

    Detaillierte Informationen zum Unterrichtsbetrieb bis zum 14. Feburar 2021 entnehmen Sie bitte dem Elternbrief sowie den FAQs zum Unterrichtsbetrieb des Kultusministeriums. 

    Notbetreuung

    Für Kinder, für die sonst keine Betreuungsmöglichkeit besteht, bieten die Schulen bis zum 14. Feburar 2021 eine Notbetreuung an.

    Eine Notbetreuung wird – soweit das Infektionsgeschehen es zulässt – angeboten für: 

    • Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 6
    • Schüler*innen mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht
    • alle Schüler*innen von Förderzentren sowie an anderen Förderschulen mit angeschlossenen Heimen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE). An der Schule für Kranke besteht die Möglichkeit, eine Notbetreuung anzubieten.

    Darüber hinaus ist die wechselseitige, unentgeltliche Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Damit erhalten Eltern eine Alternative zur Notbetreuung.

    Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

    • Sie keinen Urlaub nehmen können beziehungsweise Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
    • Sie alleinerziehend, selbstständig beziehungsweise freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
    • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder
    • das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat.

    Nähere Informationen zur Notbetreuung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt beziehungsweise erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.

    Fasching: Unterricht statt Ferien

    Um die Beeinträchtigungen des Unterrichtsbetriebs in diesem Schuljahr auszugleichen, findet entsprechend der Vorgabe des Kultusministeriums anstelle der Faschingsferien (15. bis 19. Februar 2021) in diesem Jahr Unterricht statt. Diese Maßnahme soll die Bildungschancen der Schüler*innen auch in schwierigen Zeiten sichern.

    FAQs

    Sie haben Fragen zum Schulbetrieb oder hatten Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

    FAQs zum Schulbesuch

    Wann müssen Schüler*innen auf jeden Fall zuhause bleiben?

    Kranken Schüler*innen mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall ist der Schulbesuch nicht erlaubt. Falls die*der Schüler*in ärztliche Hilfe benötigt, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ihr*e Ärztin* Arzt entscheidet, ob ein Covid-19-Test nötig ist und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis zum erneuten Schulbesuch.

    Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn 

    • die*der Schüler*in 24 Stunden keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten)
    • die*der Schüler*in 24 Stunden fieberfrei war
    • zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test vorliegt. Die Entscheidung, ob ein Covid-19-Test erforderlich ist, trifft die Ärztin* der Arzt.

    Dürfen Schüler*innen mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt. Sie benötigen kein ärztliches Attest oder negativen Covid-19-Test.

    Für Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:

    • An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
    • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn sie innerhalb von 48 Stunden keine schwereren Symptome (Fieber) entwickelt haben.
    • Es ist kein ärztliches Attest oder negativer Covid-19-Test erforderlich.

    Dürfen Lehrkräfte mit leichten Erkältungssymptomen in die Schule gehen?

    Für Lehrkräfte gilt:

    • An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
    • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn sie innerhalb von 48 Stunden keine schwereren Symptome (Fieber) entwickelt haben.
    • Es ist kein ärztliches Attest oder negativer Covid-19-Test erforderlich.

    FAQs bei Kontakt mit Covid-19 positiv getesteten Personen

    Was passiert, wenn ein*e Schüler*in in einer Klasse positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn ein bestätigter Fall einer Covid-19-Erkrankung in einer Klasse oder einem Kurs auftritt, dann werden die Schüler*innen beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte vom Gesundheitsamt benachrichtigt.

    Die Schüler*innen müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsamts in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert grundsätzlich 14 Tage.

    Die Testung erfolgt auf Veranlassung und durch das Gesundheitsamt München. Ort und Termin werden rechtzeitig mitgeteilt. Das Gesundheitsamt teilt das Ergebnis schnellstmöglich mit. 

    Kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden?

    Ja, sie kann vorzeitig beendet werden, wenn die*der Schüler*in ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis vorlegt. Dieser Test kann frühestens am fünften Tag nach dem letzten engen Kontakt mit der*dem Covid-19 positiv getesteten Mitschüler*in vorgenommen werden.

    Frühere Testungen vor dem fünften Tag können nicht berücksichtigt werden. Wird ein Schüler*in zu einem späteren Zeitpunkt getestet, so endet die Quarantäne mit Vorliegen des negativen Testergebnisses. Legt ein*e Schüler*in kein entsprechendes negatives Testergebnis vor, gilt grundsätzlich die 14-tägige Quarantäne weiter.

    Die Schüler*innen müssen die Schule über das negative Testergebnis selbständig informieren. Entweder durch Vorlage des Testbefundes, aus dem das Testdatum ersichtlich ist, oder durch Vorlage einer schriftlichen Selbstauskunft, die von einem Erziehungsberechtigten oder bei volljährigen Schüler*innen durch diese selbst unterschrieben ist. Formulare dazu sind an den Schulen erhältlich.

    Wie sind die Quarantäne-Regeln, wenn ein*e Schüler*in als enge Kontaktperson (KP1) gilt?

    Die oben beschriebene Möglichkeit der Quarantäne-Verkürzung gilt nur für Quarantäneanordnungen im Klassenverband. Sie gilt nicht, wenn Schüler*innen deshalb in Quarantäne sind, weil sie dem Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen (KP1) jenseits des schulischen Kontextes gemeldet wurden. Für diese Schüler*innen kann die Quarantäne nur beendet werden, wenn

    • seit dem letzten Kontakt mindestens zehn Tage vergangen sind und 
    • ein negatives Testergebnis vorliegt. (Dieser Test kann frühestens am zehnten Tag nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person vorgenommenen werden) 

    In diesem Fall wird das Quarantäneende durch das Gesundheitsamt individuell bestimmt.

    Allgemeine Verhaltensregeln während der Quarantäne

    • Schüler*innen in Quarantäne erhalten vom Gesundheitsamt Informationen über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Infektion verhindern.
    • Während der Quarantäne dürfen die Schüler*innen das Zuhause nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.
    • Sie dürfen keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
    • Es ist aber erlaubt, sich zeitweise alleine im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhalten, wenn diese zur Wohnung gehören.
    • Entwickelt ein/e Schüler*in  Symptome oder fühlt sich nicht wohl, ist der/die Hausärzt*in oder Kinderärzt*in zu informieren. Diese*r wird dann ggf. eine Testung veranlassen. Falls eine haus- oder kinderärztliche Behandlung nicht möglich sein sollte, ist der Ärztliche Notdienst unter 116117 oder im Notfall die 112 zu kontaktieren.

    Was passiert, wenn vor Ablauf der Quarantäne kein Test durchgeführt wurde?

    Im Normalfall wird die*der Schüler*in getestet. Falls in Ausnahmefällen kein Test durch das Gesundheitsamt erfolgte, kann die*der Schüler*in die Einrichtung nach dem Quarantäneende besuchen. Voraussetzung für das Quarantäneende ist, dass 14 Tage kein Kontakt mit einer infizierten Person bestand und Ihr Kind in der Zwischenzeit keine Krankheitssymptome entwickelt hat.

    Was passiert, wenn eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet ist? 

    Wenn Lehrkräfte positiv auf Covid-19 getestet werden, dann müssen sie sich in Isolation begeben und dürfen keinen Unterricht halten. Welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt je nach Einzelfall. 

    Wo können Schulen melden, dass positiv auf Covid-19 getestet Personen in der Einrichtung waren?

    Bitte wenden Sie sich an das Referat für Gesundheit und Umwelt. Hier finden Sie alle wichtigen Telefonnummern und werden zum weiteren Vorgehen an Ihrer Schule beraten.

    Wo gibt es weitere Informationen?

    Detaillierte Informationen für die Schülerschaft, Eltern und Lehrkräfte entnehmen Sie bitte der Webseite sowie den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

    Geschlossene Schulen oder Klassen

    Bei Verdachtsfällen oder bestätigten Infektionen in einer Klasse oder Schule kann die Gesundheitsbehörde vorübergehend eine Schließung anordnen. Dann findet kein Präsenzunterricht und auch keine Notbetreuung statt.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Schulart und nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Schule nicht aufgeführt wird. Aufgrund der vielen Schließungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass sich trotz aller Bemühungen und Sorgfalt ein Fehler einschleicht.

    Hinweise zum Lüften im Klassenzimmer

    Warum ist Lüften wichtig?

    Zusätzlich zur sogenannte AHA-Regel (Abstand halten/Hygiene beachten/Alltagsmaske tragen) ist regelmäßiges Lüften die beste Prävention gegen Ansteckung mit dem Corona-Virus in geschlossenen Räumen. Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen wohl nach neueren Erkenntnissen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten in ein begrenztes Umfeld abgegeben werden. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-Regeln und konsequentes Lüften die Basis der Prävention dar und kann durch andere Maßnahmen nicht ersetzt werden. Schüler*innen sollten sich bei Bedarf warme Kleidung, wie Jacken und Pullover, und Decken mitnehmen.

    Grundregeln für richtiges Lüften

    Mindestens alle 45 Minuten ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster von mindestens fünf Minuten vorzunehmen, wenn möglich auch öfters während des Unterrichts. Stoßlüften ist für einen schnellen und vollumfänglichen Luftaustausch ausreichend. Querlüften (das gleichzeitige Öffnen von Fenstern oder Fenstern und Türen unterschiedlicher Seiten) beschleunigt den Luftaustausch. Die Fenster nur zu kippen reicht nicht. Auch im Winter birgt das kurzzeitige Stoßlüften aus medizinischer Sicht keine Gesundheitsgefahr. Der kurzzeitige Temperaturabfall im Klassenzimmer durch das Öffnen der Fenster wird auf wenige Grad Celsius prognostiziert und birgt keinerlei Gesundheitsrisiko. Der Energieaufwand zum Wiedererwärmen der Raumluft ist verhältnismäßig gering.

    Was tun, wenn die Fenster sich nicht komplett öffnen lassen?

    In einigen Klassenzimmer können die Fenster zum Beispiel aus Sicherheitsgründen nicht vollständig geöffnet werden. Grundsätzlich sind die Öffnungsweiten jedoch so dimensioniert, dass normgerecht und ausreichend gelüftet werden kann. Wenn die Schule oder Kita dennoch eine komplette Öffnung der Fenster wünscht, prüft das Baureferat in Abstimmung mit dem Fachdienst für Arbeitssicherheit (FAS), ob die teilweise Entfernung der Öffnungsbegrenzer ermöglicht werden kann.

    Lüften in Räumen mit Klimaanlage

    An manchen Münchner Schulen sowie Kitas erfolgt die Belüftung von Räumen durch eine Raumlufttechnische Anlage (RLTA). Alle RLTA werden bereits mit größtmöglichem Außenluftanteil betrieben und regelmäßig gewartet. Gleiches gilt grundsätzlich für Sporthallen, Schwimmhallen und Mensen. Manche Klassenzimmer werden zwar über eine RLTA belüftet, haben jedoch zusätzliche Fenster, die geöffnet werden können. Hier soll zusätzlich auch über die Fenster gelüftet werden.

    Sind mobile Lüftungsgeräte sinnvoll?

    Es liegen bislang keine wissenschaftlichen Studien vor, die nachweisen, dass durch Einsatz der Geräte eine Übertragung speziell hinsichtlich COVID-19 maßgeblich verhindert wird. Stattdessen ist nicht auszuschließen, dass die durch das Gerät entstehende Luftbewegung sogar das Gegenteil bewirken könnte. So ist beispielsweise bei den üblicherweise vorgeschlagenen Geräten mit Hepa-Filtern zu beachten, dass ein tägliches Aufheizen für circa 30 Minuten auf 100 Grad notwendig ist, damit diese nicht zu einer „Virenschleuder“ werden und dann im Gegenteil eine erhöhte Infektionsgefahr von den Geräten ausgeht. Derartige Wartungs- und Pflegeaufwände sind an den Schulen und Kitas nicht mit ausreichender Sicherheit zu gewährleisten.

    CO² Messgeräte erinnern an rechtzeitiges Lüften

    Die Münchner Schulen und Kitas werden die Möglichkeit erhalten, über das städtische Beschaffungssystem CO2-Messgeräte zu bestellen. Diese sogenannte CO2-Ampeln geben einen Hinweis, wenn sich die Luftqualität im Raum verschlechtert. So sollen die Schulen und Kitas noch mehr dafür sensibilisiert werden, die geltenden Regeln zum regelmäßigen Stoßlüften zu beachten.

    Kontakt

    Servicetelefon Schule

    Fax:
    089 233-83563
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