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Besondere Gefährlichkeit des Schulweges


Bei besonders gefährlichen oder besonders beschwerlichen Schulwegen besteht auch bei einer Entfernung von nicht mehr als 2 km (1. bis 4. Jahrgangsstufe) bzw. 3 km (ab Jahrgangsstufe 5) ein Anspruch auf Beförderung. Ob eine besondere Gefährlichkeit bzw. Beschwerlichkeit vorliegt, wird vom Referat für Bildung und Sport im Einzelfall (u. U. unter Einbeziehung des Schulwegbeauftragten der Landeshauptstadt München) festgestellt. Falls Sie einen Anspruch aufgrund dieser Ausnahmeregelung beantragen, bitten wir um eine ausführliche Begründung, warum Sie den Schulweg für besonders gefährlich oder besonders beschwerlich ansehen.

Wann ist ein Schulweg besonders gefährlich?

Eine besondere Gefährlichkeit im Sinne der Schülerbeförderung liegt grundsätzlich nur dann vor, wenn der zu Fuß zurückzulegende Schulweg sich augenfällig von Wegstrecken unterscheidet, wie sie in einer großstädtischen Wohnumgebung samt zugehörigen Sammelstraßen üblicherweise bewältigt werden müssen. Die Überquerung von Straßen an ampelgeregelten Kreuzungen oder die Querung von Nebenstraßen ohne Fußgängerampeln ist grundsätzlich als nicht besonders gefährlich zu beurteilen. Regelverstöße von anderen Verkehrsteilnehmern, die zu Gefährdungen führen können, sind leider nie auszuschließen; sie allein begründen jedoch keine besondere Gefährlichkeit des Schulweges. Auch das Alter der Schülerinnen und Schüler ist bei der Beurteilung zu berücksichtigen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern der jeweiligen Schulart.