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Maßnahmenpaket Inklusion im Sport


Auf diesem Bild sind drei Rollstuhlfahrer in einer Sporthalle. Ein Rollstuhlfahrer übergibt seinem Mitspieler die Staffelfahne  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Sportamt

Inklusion im Sport – Stadtrat beschließt zukunftsweisendes Maßnahmenpaket

(23.11.2017) Stadtrat beschließt ein Bündel von Maßnahmen "Inklusion im Sport", die neu angepackt oder weiter ausgebaut werden sollen.

Das Schlagwort für die Integration von Menschen mit Behinderung ist „Inklusion“. Weil Inklusion auch im Sport in München weiter vorangetrieben werden soll, hat der Stadtrat in seiner Vollversammlung deshalb ein Bündel von Maßnahmen beschlossen, die neu angepackt oder weiter ausgebaut werden sollen.

Wichtige Vorhaben sind:

  • die Entwicklung von Leitlinien für geeignete, also inklusive Sporthallen und -anlagen.

Weil sich die Anforderungen unterschiedlicher Gruppen von Menschen mit Behinderungen oft schwer vereinen lassen und teilweise sogar ausschließen, ist dies ein umfangreiches und komplexes Projekt.

  • Bedürfnisse bei Bauprojekten noch stärker berücksichtigen

Bei anstehenden Bauprojekten sollen dadurch die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen noch besser mitgedacht und durch Baumaßnahmen entsprechend realisiert werden.

Nach dem Motto „Nicht über sie reden, sondern mit ihnen“, wurden die Anliegen der Akteurinnen und Akteure aus dem Netzwerk des Inklusionssports direkt erfragt.

  • Bestehende Projekte fortführen und ausbauen

Unter anderem die Fortbildung von kompetenten Übungsleiterinnen und Übungsleitern.

Dafür hat die Landeshauptstadt München mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Bayern (BVS Bayern) ein Konzept entwickelt und bietet künftig zweimal pro Jahr eine spezielle Fortbildung an.

Sportveranstaltungen und -angebote sollen kontinuierlich weiter für Menschen mit Behinderungen geöffnet werden.

  • Bezuschussung von Projekten

Außerdem werden auch künftig über die Sportförderrichtlinien der Stadt Vereine, Institutionen und Projekte bezuschusst, die die Inklusion im Sport zum Ziel haben. Durch einen intensiven Austausch mit allen Netzwerkpartnern werden diese Maßnahmen unterstützt und beworben.

Sport schenkt Lebensfreude und verbindet die Menschen, die gemeinsam Sport treiben – egal, woher sie kommen, welche Sprache sie sprechen, welcher Religion sie angehören oder welche physischen und kognitiven Fähigkeiten sie besitzen.

Derzeit weisen 10,8 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in München eine Behinderung auf, der tatsächliche Anteil dürfte aber höher liegen.

Stadtschulrätin Beatrix Zurek sagt:

„Die Münchner Sporthallen und Sportanlagen sind für alle Menschen da, ob mit oder ohne Behinderung. Es muss ganz selbstverständlich möglich sein, dass Menschen mit Handicap in den Münchner Vereinen mitsporteln oder bei unseren Festivals mitmachen. Ich freue mich, dass wir in München dafür nun den nächsten, wichtigen Schritt gehen.“