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Sportgroßereignisse


Gastgeberlogo der UEFA EURO 2020. Darauf zu sehen ist die Wittelsbacherbrücke in München sowie der UEFA-Euro-2020-Pokal  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© UEFA

EURO 2020 Logo für München enthüllt

Das Logo für den EM-Spielort München zur Endrunde 2020 ist am 27. Oktober 2016 vorgestellt worden. Zur Präsentation im Olympiapark war viel nationale und internationale Fußball-Prominenz gekommen. Seitens UEFA waren Präsident Aleksander Ceferin und Generalsekretär Theodore Theodoridis zu Gast. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wurde durch Präsident Reinhard Grindel, den 1. Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und den Stellvertretenden Generalsekretär Ralf Köttker vertreten. Zudem waren Andreas Brehme und Olaf Thon, beide Weltmeister von 1990, vor Ort. Oberbürgermeister Dieter Reiter, Innenminister Joachim Herrman und Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München Karl-Heinz Rummenigge komplettierten die prominente Runde und repräsentierten die bayrische Gastgeberstadt.

Zum 60. Geburtstag der Europameisterschaft wird das Turnier einmalig in 13 Austragungsstätten in Europa ausgetragen. In München werden drei Begegnungen in der Gruppenphase sowie ein Viertelfinale ausgespielt. Neben Deutschland sind Aserbaidschan, Belgien, Dänemark, Ungarn, Irland, Italien, die Niederlande, Rumänien, Russland, Schottland, Spanien und England Gastgeber. Im Londoner Wembley-Stadion finden beide Halbfinalspiele sowie das Finale statt.

Der Fußball fungiere "als Brücke zwischen den Nationen" sagte Ceferin. Die im Münchner Logo verankerte Brücke ist die zwischen 1903 und 1905 erbaute Wittelsbacher Brücke, benannt nach einem deutschen Adelshaus. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter erklärte: "Es ist vielleicht nicht das prägnanteste Logo Münchens, aber mit der Erklärung und dem Thema 'Brücken bauen', finde ich es eine sehr gelungene Idee." Ceferin resümiert: Mit der erstmals über den ganzen Kontinent verteilten EM rücke der Wettbewerb "näher an die Fans, die dem Fußball erst Leben einhauchen, heran".

Die nächsten Sportgroßereignisse in München

 

Laufende Bewerbungs- und Prüfungsverfahren

UEFA EURO 2024 (Juni/Juli 2024)

Fanfest im Olympiapark  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Foto: Olympiapark München

Warum Sportgroßereignisse nach München holen?

Große Sportveranstaltungen locken jährlich Millionen von Menschen an und sind mittlerweile zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil unserer Sport- und Freizeitkultur geworden. Die Begeisterung für ein sportliches Event oder ein gemeinsames Ziel bringt die Menschen zusammen und setzt positive Emotionen frei. Spätestens seit der FIFA Fußball-WM 2006 oder den UEFA Champions League Finals 2012 hat sich auch in München bestätigt, wie solche Sportereignisse große Teile der Gesellschaft in ihren Bann ziehen können.

Gleichzeitig haben Sportgroßereignisse in den letzten Jahrzehnten eine massive Veränderung erfahren. Statt „bloßer Wettkämpfe“ werden heute „Mega-Events“ aufgezogen, bei denen das Rahmenprogramm, die Sponsorendarstellung, die VIP Betreuung, Shows und das gemeinsame Feiern mindestens genauso wichtig sind wie das eigentliche Sportgeschehen.

Große Metropolen konkurrieren gegenwärtig regelrecht um die Austragung von Spitzensportveranstaltungen, deren positive Wirkungen das Image, die Wirtschaft, den Tourismus und die Sportbegeisterung der jeweiligen Region aufwerten sollen.
Die mediale Aufmerksamkeit, die national und international durch Sportgroßereignisse erzeugt wird, ist einzigartig. So verfolgten beispielsweise ca. 300 Millionen Fernsehzuschauer in 200 verschiedenen Ländern das Champions League Finale 2012 „dahoam“.

Diese positive mediale Präsenz, verbunden mit der weltweiten Berichterstattung, die rund um das Sportevent aus der „Host City“ erzeugt wird, stellt eine für den Austragungsort unbezahlbare Werbung. Keine Kampagne erreicht eine derartige Reichweite, um Botschaften an gewünschte Zielgruppen zu übermitteln und somit Impulse für die Stadt- und Regionalentwicklung setzen.

Gleichzeitig setzen Spitzensportveranstaltungen Impulse für den Breitensport und motivieren Jung und Alt zur aktiven sportlichen Betätigung.

Auf der anderen Seite bergen derartige „Mega-Events“ große Risiken. So können beispielsweise die seit einigen Jahren stetig steigenden finanziellen Anforderungen, die von vielen internationalen Verbänden an die Ausrichterstädte gestellt werden, zu einem Defizit führen. Außerdem haben in den letzten Jahren die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung bei der Planung und Durchführung von Sportgroßereignissen immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Münchner Leitlinie Sportgroßereignisse

Wie entscheidet man sich also in der Landeshauptstadt, welche Sportgroßereignisse hier stattfinden sollen?

Um diese Fragen zukünftig besser beantworten zu können, ist eine „Leitlinie Sportgroßereignisse“ für die Landeshauptstadt geplant. In ihr sollen Grenzen und Richtlinien definiert werden, um welche Veranstaltungen man sich aktiv bewirbt und vor allem wie (nachhaltig) diese dann umgesetzt werden.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Bildung und Sport
Sportamt

Bayerstraße 28
80335 München