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Pressemitteilungen des Referats für Bildung und Sport


    Weltcupfinale und Europameisterschaft im Bouldern am 18./19.8. im Olympiastadion

    (13.08.2017) München gilt als Kletterhauptstadt Deutschlands. Hier gibt es die meisten Kletterhallen mit Boulderwänden und mit rund 50.000 Kletterinnen und Klettern auch besonders viele Anhängerinnen und Anhänger des Outdoorsports. Kein Wunder also, dass die besten Boulderinnen und Boulder der Welt schon zum 7. Mal in der Landeshauptstadt Station machen.

    Am Freitag, 18. August, und Samstag, 19. August, kämpfen die Sportlerinnen und Sportler beim Weltcupfinale, das in diesem Jahr mit der Europameisterschaft verquickt ist, unter dem Dach des Olympiastadions um Punkte und Titel.

    Am Freitag geht es bei der Qualifikation um den Einzug ins Halbfinale: Von 7 Uhr bis 22 Uhr bouldern rund 300 Frauen und Männer darum, unter die 20 Besten zu gelangen.

    Am Samstag beginnt um 10 Uhr das Halbfinale inklusive der Zusatzwertung der Europameisterschaft. Um 18 Uhr startet das Finale des Weltcups mit den besten sechs Athletinnen und Athleten.
    Bouldern ist das Klettern in Absprunghöhe. Beim Boulder-Weltcup müssen die Aktiven verschiedene vorgegebene Boulder nacheinander bewältigen. Siegerin bzw. Sieger ist, wer die meisten Boulder schafft und dafür die wenigsten Versuche benötigt hat. Die Landeshauptstadt München ist gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein Veranstalterin des Boulder-Weltcups, der in diesem Jahr bereits zum 7. Mal in München stattfindet.

    Der Eintritt zu den Qualifikationswettkämpfen am Freitag ist frei.

    Tickets für die Halbfinal- und Final-Wettkämpfe am Samstag, 19. August, gibt es bei MünchenTicket oder an der Tageskasse.

    Berufliche Oberschule wird optimiert

    (11.08.17) An den vier städtischen Fachoberschulen werden ab dem kommenden Schuljahr sogenannte Vorklassen installiert. Diese unterstützen insbesondere Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen und Wirtschaftsschulen während des Übergangs in die Sekundarstufe II. In den Vorklassen werden vorhandene Lücken geschlossen und aus den Vorgängerschulen nicht vertraute Lern- und Arbeitsformen eingeübt. Dieses zusätzliche Angebot ist notwendig, da der Mittlere Schulabschluss sich trotz der formalen Gleichstellung von Schulart zu Schulart unterscheidet. Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Wirtschaftsschulen haben gegenüber den Absolventinnen und Absolventen der Realschulen und den Abgängerinnen und Abgängern der Gymnasien häufig Nachteile, was Umfang und Tiefe ihres Wissens anbelangt. Somit können diese Vorklassen, welche sich bereits seit Jahren an den Berufsoberschulen erfolgreich etabliert haben, einen wertvollen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit leisten.

    Gleichzeitig hat der Stadtrat beschlossen, an den städtischen Fach- und Berufsoberschulen die neuen Ausbildungsrichtungen „Gesundheit“ sowie „Internationale Wirtschaft“ einzuführen. Dadurch wird die wichtige Rolle der Beruflichen Oberschule weiter gestärkt, welche sich unter anderem daran ablesen lässt, dass in München inzwischen fast die Hälfte aller Hochschulzugangsberechtigungen an den Beruflichen Oberschulen erworben wird.

    Beste Projektarbeit Deutschlands kommt aus München

    (10.08.17) Die Städtische Fachschule für Maschinenbau, Metallbau, Informatik und Elektrotechnik – kurz Technikerschule – ist vom Bundesverband höherer Berufe der
    Technik, Wirtschaft und Gestaltung e.V. mit dem BVT-AWARD 2017/Projekt U+ ausgezeichnet worden. Im Schuljahr 2016/17 hatte eine Klasse der Fachrichtung Maschinenbau in Projektarbeit einen neuen Steuerungstechnikraum geplant, konstruiert, aufgebaut und in Betrieb genommen. Durch dieses außerordentliche Projekt kann ab dem kommenden Schuljahr der Fachunterricht der Technikerschule sowie der Berufsschule für Fertigungstechnik an einer hochmodernen, dem Industrie-Standard 4.0 entsprechenden Anlage stattfinden. Vergleichbare Produkte kosten auf dem freien Markt mehrere 100.000 Euro. Dieses Geld konnte sich die Stadt sparen – der technischen Finesse der Schülerinnen und Schüler sei Dank. Offiziell eröffnet wird der Fachraum am 19. September durch Stadtschulrätin Beatrix Zurek.

    Vier Schulen auf einen Streich

    Am gestrigen Montag haben Bürgermeisterin Christine Strobl, Stadtschulrätin Beatrix Zurek und Detlev Langer, Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat, der Presse den Neubau der Grundschule an der Gustl-Bayrhammer-Straße in Freiham vorgestellt. Die Schule ist eine von vier baugleichen Grundschulen, die im neuen Schuljahr in Betrieb gehen werden.

    Ausgelöst durch die geplante Bebauung ehemaliger Kasernenflächen und die Entwicklung des neuen Stadtteils Freiham mussten zur schulischen Versorgung der neuen Wohngebiete zeitgleich und möglichst rasch vier neue Grundschulen gebaut werden:

    • Grundschule Gustl-Bayrhammer-Str. 21, Freiham
    • Grundschule Aubinger Allee 155, Freiham
    • Grundschule Bauhausplatz (ehem. Funkkaserne, Schwabing-Freimann)
    • Grundschule Ruth-Drexel-Straße (ehem. Prinz-Eugen-Kaserne, Bogenhausen)

    Der Stadtrat hat deshalb im Jahr 2012 entschieden, für die vier Schulen einen gemeinsamen Realisierungswettbewerb auszuloben – basierend auf dem Grundprinzip des modularen Lernhauskonzepts. Durch die gemeinsame Ausschreibung und zeitgleiche Realisierung konnte der Aufwand für die erforderlichen Verfahren hinsichtlich der Planungs- und Bauprozesse deutlich verringert werden.

    Diese damals neue Herangehensweise lieferte erste Erfahrungswerte und eine wertvolle Datenbasis für das im November 2014 verabschiedete Aktionsprogramm Schul- und Kitabau2020 und die nachfolgenden Schulbauprogramme.

    Alle vier Neubauten ähneln sich in der Optik, sind jedoch individuell auf die jeweiligen Grundstücke und den Bedarf vor Ort angepasst.

    Bürgermeisterin Christine Strobl: „Wir können die wachsende Bevölkerung unserer Stadt nur dann bedarfsgerecht mit Schulen versorgen, wenn wir mehrere Projekte gleichzeitig auf den Weg bringen und die Planungs- und Bauprozesse zeitlich ineinander verzahnen. Die vier Grundschulen, die nun zeitgleich im September in Betrieb gehen, sind das beste Beispiel für die Effizienz dieser Strategie.“

    Stadtschulrätin Beatrix Zurek: „Alle neu gebauten Schulen sind mit Räumen für die ganztägige Betreuung der Kinder ausgestattet. Die Räumlichkeiten sind so flexibel, dass sie für alle Betreuungsformen genutzt werden können.“

    Hinweis an die Redaktionen:

    Fotos von der neuen Grundschule an der Gustl-Bayrhammer-Straße 21 in Freiham können in der Pressestelle des RBS unter Telefon (089) 233-83530 angefordert werden.

    Sommer, Sonne, Feriensport – noch freie Plätze beim Feriensportprogramm des RBS

    (02.08.2017) Endlich haben die Sommerferien begonnen. Die Münchner Schülerinnen und Schüler können faulenzen, Freunde treffen – oder natürlich beim Feriensportprogramm des Referats für Bildung und Sport mitmachen! Für viele Kurse gibt es noch Restkarten, etwa für verschiedene Dance-Workshops von Ballett bis Hiphop, Einradfahren, Golf, das Piraten-Camp oder Parkour.

    Das Programm ist in der Stadtinformation im Rathaus, in den Stadtbibliotheken und an der Infothek des Referats für Bildung und Sport, Bayerstr. 28, erhältlich. Im Internet ist es unter www.sport-muenchen.de abrufbar. Inhaltliche Informationen zum Programm gibt es unter 233-96777, hier ist aber keine Anmeldung möglich. Die Anmeldung ist entweder direkt bei den Vereinen, die die jeweiligen Kurse anbieten, oder über MünchenTicket möglich (www.muenchenticket.de).

    Zwei Angebote sorgen darüber hinaus kostenlos für Sport und Spaß: Am Flughafen München gibt es beim „Bike & Style“ von Freitag, 4. August, bis Sonntag, 20. August, Mitmach-Angebote, Wettbewerbe und mehr rund ums Mountainbike. Täglich von 10 bis 14 Uhr finden einstündige Mountainbike-Workshops für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren statt. Anmeldung unter www.munich-airport.de/bikeandstyle. Von 14 bis 20 Uhr ist die Anlage für alle Aktiven geöffnet, dann ist keine Anmeldung nötig. Immer freitags (17 Uhr bis 17.45 Uhr) und sonntags (14.30 Uhr bis 15.15 Uhr) finden Workshops mit Profis statt, freitags (19 bis 20 Uhr) und sonntags (16 bis 17 Uhr) gibt es Vorführungen und Sprung-Wettbewerbe. Wer beim „Bike & Style“ mitmachen will, sollte sportliche Kleidung und Schuhe mitbringen, Helm und Bike werden gestellt (man kann aber auch sein eigenes Bike mitbringen). Das „Bike & Style“ findet im MAC-Forum zwischen den beiden Terminals statt.

    Wer Lust aufs Tanzen hat, kann sich schon jetzt zwei Termine vormerken. Am Donnerstag, 31. August, und Donnerstag, 7. September, (jeweils 17.30 Uhr bis 19 Uhr) laden die Yellow Boogie Dancers in Moosach zum „Boogie-Workshop – Tanzen wie Oma und Opa“ ein. Im Kultur- und Bürgerhaus Pelkofenschlössl (Moosacher St.-Martins-Platz 2) können interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren einfach mittanzen – eine Anmeldung ist nicht nötig.

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    Pressestelle des Referats für Bildung und Sport

    Bayerstraße 28
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    Fax:
    089 233-83533