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Bestattungen


    Eingeschränkter Bestattungsbetrieb

    Die Aussegnungshallen der städtischen Friedhöfe stehen wieder für Aussegnungen bei Sargbestattungen, für Urnentrauerfeiern (mit und ohne anschließender Beisetzung) und für Trauerfeiern vor Feuerbestattungen zur Verfügung.

    Teilnehmeranzahl

    Die Anzahl der Teilnehmer*innen an der Aussegnung und den Feiern in den Hallen richtet sich nach der Anzahl der Sitzgelegenheiten, maximal jedoch 30 Personen. Diese Anzahl ist zwingend einzuhalten und wird durch das Friedhofspersonal kontrolliert. Ausnahmen sind leider nicht möglich.

    Eine Teilnehmerliste ist nicht notwendig. Es wird allerdings geraten, eine solche anzulegen und auch eine Vorauswahl für die Teilnehmer*innen an der Trauerfeier zu treffen, da das Sitzplatzangebot in den Aussegnungshallen begrenzt ist. Auch im Freien gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 30 Personen und auch hier besteht eine durchgehende FFP2-Maskenpflicht!

    Sitzplätze in den Aussegnungshallen

    • Friedhof Aubing: 13
    • Friedhof Feldmoching: 23
    • Friedhof Obermenzing: 12
    • Friedhof Pasing: 12
    • Friedhof am Perlacher Forst: 30
    • Friedhof Riem - Neuer Teil: 13
    • Krematorium: 30
    • Neuer Südfriedhof: 30
    • Nordfriedhof: 27
    • Ostfriedhof: 30
    • Waldfriedhof - Alter Teil: 30
    • Waldfriedhof - Neuer Teil: 30
    • Waldfriedhof Solln: 18
    • Westfriedhof: 30

    Hinweise zur Trauerfeier

    • Bitte FFP2-Maske auf!
      Sowohl in der Trauerhalle als auch im Freien gilt während der kompletten Bestattung FFP2-Maskenpflicht .
    • Bitte Abstand halten!
      In der Trauerhalle und während der gesamten Bestattung – auch an der Grabstätte – gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter.
    • Bitte Nies-Etikette einhalten!
      Zum Niesen und Husten bitte ein Taschentuch oder die Armbeuge benutzen, auch wenn Sie eine Maske tragen.
    • Bitte nur wenig berühren!
      So schützen Sie sich selbst und andere vor Ansteckung.
    • Bitte nur gesund teilnehmen!
      Personen mit Anzeichen einer Infektion (Husten, Halskratzen, Fieber) dürfen zum Schutz anderer Personen nicht an einer Trauerfeier teilnehmen.

     

    Urnenbeisetzungen

    Nach Möglichkeit sollten Urnenbeisetzungen trotz der Einschränkungen stattfinden.

    Ein Verschieben erscheint zwar in Anbetracht der derzeitigen Situation verständlich. Jedoch geben wir Folgendes dringend zu bedenken:

    Eine Beisetzung zeitnah nach dem Tod der*s Verstorbenen ist erstens für die Angehörigen aus trauerpsychologischer Sicht wichtig, vor allem weil Niemand absehen kann, wie lange die Beschränkungen in dieser Krise aufrecht erhalten werden.

    Zweitens entsteht durch das Verschieben der Urnenbeisetzungen ein enormer Überhang, der die Städtischen Friedhöfe München in eine sehr schwierige Lage bringt.

    Die Personalressourcen werden nach dem Ende der Corona-Pandemie nicht ausreichen, die verschobenen Urnenbeisetzungen inkl. Trauerfeiern kurz- oder mittelfristig nachzuholen. Vielmehr ist zu erwarten, dass sich dadurch die Beisetzungen weiter verschieben werden.

    Auch nach der Krise wird es lange dauern, bis wieder ein geregelter Bestattungsbetrieb möglich sein wird.

     

    Allgemeines

    Wir sind uns bewusst, dass diese Einschränkungen emotional sehr belastend sind. Sie sind aber dringend geboten, um das Infektionsrisiko in höchst möglichem Rahmen zu minimieren. Sie dienen neben dem Schutz aller Beteiligten vor allem auch dem Schutz der älteren Menschen, die zu der besonders gefährdeten Personengruppe gehören.

    Die Städtischen Friedhöfe München werden ihrer Verantwortung gerecht, würde- und pietätvolle Bestattungen zu gewährleisten.

    Aufgrund der derzeitigen Situation können außerdem bis auf Weiteres keine Friedhofsführungen angeboten werden.

    Die Städtischen Friedhöfe München bitten auf Grund der außergewöhnlichen Lage um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen.