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Friedhof am Perlacher Forst


Friedhof am Perlacher Forst, Trauerhalle  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Städtische Friedhöfe München

Friedhof am Perlacher Forst

Der Friedhof am Perlacher Forst wurde im Jahr 1931 nach Plänen von Stadtbaurat Hermann Leitenstorfer errichtet. Die Planer wollten den "größten und schönsten" Münchner Friedhof erschaffen. Die monumentale Trauerhalle erinnert an die ursprünglich geplante Friedhofsgröße von 100.000 Gräbern. Doch dann folgten die dunkelsten Jahre der Deutschen Geschichte.

Das heutige Friedhofsbild wird geprägt durch den alten Baumbestand und zahlreiche Hecken, die das Friedhofsgelände strukturieren.

Im Friedhof am Perlacher Forst befinden sich die Gräber der Geschwister Sophie und Hans Scholl sowie weiterer Mitglieder der Widerstandsgruppe "Die weiße Rose". In Ehrenhainen werden die Opfer des Nationalsozialismus gewürdigt.

Im Friedhof am Perlacher Forst gibt es etwa 21.600  Grabstätten. Das Friedhofsgelände umfasst eine Fläche von 28,15 Hektar.

Die Friedhofstore sind geöffnet:

November bis Februar: 8 bis 17 Uhr
März: 8 bis 18 Uhr
April bis August: 8 bis 20 Uhr
September bis Oktober: 8 bis 19 Uhr

Grabstätte der Geschwister Sophie und Hans Scholl  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Städtische Friedhöfe München

Wissenswertes zum Friedhof am Perlacher Forst

Im Friedhof am Perlacher Forst befinden sich die Grabstätten von Sophie und Hans Scholl sowie weiteren Menschen, die sich in den Widerstandsgruppen "Die Weiße Rose" und "Freiheitsaktion Bayern" gegen den NS-Willkürstaat organisierten.

Ehrenhaine erinnern an die Opfer der Konzentrationslager, der NS-Willkürjustiz sowie an Zwangsarbeiterinnen, Zwangsarbeiter und Verschleppte.

Grabmal im Friedhof am Perlacher Forst  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Städtische Friedhöfe München

Grabstätten im Friedhof am Perlacher Forst

Im Friedhof am Perlacher Forst gibt es Erdgräber, Urnenerdgräber, Urnenerdgräber mit Rahmenbepflanzung und Urnennischen. Diese Vielfalt ergibt ein buntes Bild an unterschiedlichen Gräbern in der Friedhofslandschaft.

Fenster in der Kuppel, Lichtstimmung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Städtische Friedhöfe München

Die Trauerhalle

Die denkmalgeschützte Trauerhalle aus dem Jahr 1931 schafft einen würdigen Rahmen für Beerdigungen und Trauerfeiern.

Die zwölfeckige, 35 m hohe Konstruktion aus hellem, in städtischen Steinbrüchen in Darching bei Miesbach gebrochenem Tuffstein ist das Erkennungszeichen des Friedhofes am Perlacher Forst.

Im Inneren ist die Trauerhalle schlicht und hell gestaltet. Der Lichteinfall durch die Fenster auf verschiedenen Ebenen sorgt für eine besondere Stimmung.

Verabschiedungsraum, Detailaufnahme der künstlerischen Gestaltung von Birgit Schwacke  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Städtische Friedhöfe München

Der Verabschiedungsraum

Im Verabschiedungsraum des Friedhofs am Perlacher Forst können die Angehörigen und Hinterbliebenen in einem eigenen Raum nach individuellen Bedürfnissen Abschied von der oder dem Verstorbenen nehmen. Die verstorbene Person noch einmal sehen, noch einmal berühren oder einfach nur noch einmal zusammen sein...

Künstlerisch gestaltet wurde der Raum von Brigitte Schwacke. Die meditative und spirituelle Wirkung des Raums erschließt sich vor allem beim Aufenthalt im Raum.

Die unterschiedlich tief in der Wand eingelassenen runden Zylinder stehen für den Sternenhimmel und das Firmament. Sie symbolisieren die Unendlichkeit, das Unbegreifbare und Geheimnisvolle am Übergang in eine neue Welt.

Der Verabschiedungsraum kann sowohl für eine reine Verabschiedung als auch für eine Trauerfeier in kleinerem Rahmen genutzt werden.


Nutzung für eine Verabschiedung

Wird der Verabschiedungsraum für eine Verabschiedung genutzt, so werden Nutzungsgebühren erhoben in Höhe von

  • 31 Euro pro Stunde oder
  • ab 3 Stunden 93 Euro pro Tag.


Nutzung für eine Trauerfeier

Kleine Trauergemeinden mit bis zu 20 Personen können den Verabschiedungsraum für Trauerfeiern alternativ zur großen Trauerhalle nutzen. Der Raum wird der Trauerhalle entsprechend mit Blumenschmuck, Kerzen und Leuchter dekoriert. Ablauf und Nutzungsgebühren für eine solche Nutzung entsprechen dem Ablauf und den Nutzungsgebühren einer Trauerhalle.


Hinweis

Insbesondere hinsichtlich der Nutzung und Gebühren sind die Friedhofssatzung sowie die Friedhofsgebührensatzung der Landeshauptstadt München in der jeweils aktuellen Fassung maßgeblich.

Gräber im Friedhof am Perlacher Forst  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Städtische Friedhöfe München

Dienstleistungen im Friedhof am Perlacher Forst

Für alle Dienstleistungen ist die Friedhofssatzung der Landeshauptstadt München in der jeweils aktuellen Fassung maßgeblich.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten gerne und helfen bei Fragen und Anliegen weiter.

Folgende Dienstleistungen werden im Friedhof am Perlacher Forst angeboten:

  • Erwerb eines Grabnutzungsrechts ("Grabkauf")
  • Grabumschreibung und Grabverlängerung
  • Durchführung von Sargbestattungen und Urnenbestattungen


Erwerb eines Grabnutzungsrechts ("Grabkauf")

Das Grabnutzungsrecht für ein Grab im Friedhof am Perlacher Forst kann bei einem aktuellen Sterbefall oder grundsätzlich im Vorkauf zu Lebzeiten erworben werden. Der Graberwerb kann unabhängig vom Wohnsitz erfolgen.

Im Friedhof am Perlacher Forst besteht freie Grabwahl, sofern zum betreffenden Zeitpunkt in der jeweiligen Grabart ein entsprechendes Grab frei ist.

Grabkäufe im Friedhof am Perlacher Forst erfolgen Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr oder nach Terminabsprache.

Öffnungszeiten der Verwaltung im Friedhof am Perlacher Forst:

Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr
Telefon: 089/ 7 67 73 59 10
Fax: 089/ 7 67 73 59 18
E-Mail: fh-perlacher-forst@muenchen.de

Fragen und Auskünfte zu Grabmälern und Grabfundamenten werden im Grabmalbüro fachkundig und gebührenfrei beantwortet.
 

Grabumschreibung und Grabverlängerung

Die Umschreibung zu Lebzeiten einer Grabinhaberin, eines Grabinhabers ist nur auf direkte Familienangehörige möglich. Die Umschreibung nach Ableben der Grabinhaberin, des Grabinhabers erfolgt aufgrund schriftlicher Verfügung oder nach der gesetzlichen Reihenfolge.

Grabstätten auf den Städtischen Friedhöfen München können nach Ablauf des Grabnutzungsrechts beliebig oft und beliebig lange verlängert werden.

Öffnungszeiten für Fragen zu Grabumschreibungen und Grabverlängerungen im Friedhof am Perlacher Forst:

Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr
Telefon:  089/ 7 67 73 59 14
Fax: 089/ 7 67 73 59 18
E-Mail: sfm-gv-perl.rgu@muenchen.de


Durchführung von Sargbestattungen und Urnenbestattungen

Sargbestattungen und Urnenbestattungen werden, soweit es möglich ist, nach den Wünschen der Auftraggeberin, des Auftraggebers der Bestattung durchgeführt.

Es ist den Städtischen Friedhöfen München ein großes Anliegen, jede einzelne Beerdigung und Trauerfeier würde- und pietätvoll durchzuführen.


Verwaltung

Öffnungszeiten der Verwaltung im Friedhof am Perlacher Forst:

Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr
Telefon: 089/ 7 67 73 59 10
Fax: 089/ 7 67 73 59 18
E-Mail: fh-perlacher-forst@muenchen.de

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
Städtische Friedhöfe München
Friedhof am Perlacher Forst

Stadelheimer Straße 24
81549 München

Fax:
089 767735918