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Grabstätten im Friedhof am Krematorium


Grabstätten im Friedhof am Krematorium

Im Friedhof des Krematoriums gibt es Urnenerdgrabstätten sowie Urnennischen verschiedener Art.

Hinsichtlich der Grabarten, Grabgebühren, Grabgrößen und Bestattungsmöglichkeiten sind die Friedhofssatzung sowie die Friedhofsgebührensatzung der Landeshauptstadt München in der jeweils aktuellen Fassung maßgeblich. Die folgenden Angaben dienen der unverbindlichen Information.


Urnenerdgräber

Ein Urnenerdgrab wird durch die Inhaberin oder den Inhaber des Grabes angelegt, gepflegt und unterhalten. Die Pflege kann die Inhaberin oder der Inhaber des Grabes auch bei einer Friedhofsgärtnerei in Auftrag geben.

Nach Genehmigung des Denkmalplans durch das Grabmalbüro kann auf Wunsch ein Grabmal angebracht werden.

Im Friedhof des Krematoriums gibt es folgende Urnenerdgräber:

  • Urnenerdgrab in erster Reihe
  • Urnenerdgrab in zweiter oder folgenden Reihen
  • Urnenanlagengrab

Die Ruhezeit im Friedhof des Krematoriums beträgt zehn Jahre. Für Kinder gelten kürzere Ruhezeiten. Nach einem Sterbefall muss jede Grabstätte mindestens für die Dauer der Ruhezeit erworben werden.

Die konkrete Bestattungsmöglichkeit in einem Urnenerdgrab ist abhängig von der Anzahl, der Reihenfolge und dem Zeitpunkt der hier bereits stattgefundenen Beerdigungen.

Je nach Lage im Friedhof des Krematoriums ist eine Urnenerdgrabstätte auch als Doppel- und Mehrfachgrab erhältlich, mit einer größeren Grabfläche und weiteren Bestattungsplätzen.


Urnennischen

Urnennischen sind schlichte und würdevolle Grabstätten ohne gärtnerische Anlage. Im Friedhof des Krematoriums gibt es Urnennischen mit unterschiedlichem Erscheinungsbild in Urnenhallen, Urnenmauern sowie in ehemaligen Grabmalen, Gruften und Grabkapellen.

Im Urnenfriedhof des Krematoriums gibt es Urnennischen mit Deckplatte für

  • eine Urne
  • zwei Urnen
  • vier Urnen und mehr

offene Urnennischen für

  • eine Urne
  • zwei Urnen und

Urnennischen mit einer Überurne für

  • eine Urne
  • zwei Urnen
  • eine Urne mit Sockel

Auch gibt es Urnennischen hinter einem Gitter.

Für Urnennischen, die durch ihre architektonische, künstlerische oder landschaftliche Gestaltung besonders hervorgehoben sind, erhöht sich die Grabnutzungsgebühr um 50 Prozent.

Ein Namensschild mit den Daten der verstorbenen Person kann am Bestattungsplatz angebracht werden. Die Grabanlage ist für Hinterbliebene gedacht, die selbst keine Grabpflege und keinen Grabunterhalt durchführen können oder wollen. Ein individueller Grabschmuck am Grabplatz kann in diesen Anlagen nicht angebracht werden.