Top
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Ostfriedhof


    Ostfriedhof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Städtische Friedhöfe München

    Ostfriedhof

    Der Ostfriedhof ist einer der vier großen Münchner Friedhöfe, die von 1899 bis 1907 nach Plänen von Stadtbaurat Hans Grässel errichtet wurden. Grässel integrierte die seit 1817 bestehenden "Auer Leichenäcker" in den Ostfriedhof, der im Jahr 1900 eröffnet wurde.

    Vom imposanten Rundbau der Trauerhalle am St.-Martins-Platz öffnet sich der Blick ins Forum. Symmetrische und geschwungene Wege laufen auf zentrale Punkte wie Brunnenanlagen, Sitzbänke oder Allgemeindenkmäler zu. Die imposante Kaskadenanlage befindet sich relativ mittig im Ostfriedhof. Sie besteht aus einer nördlichen und einer identischen südlichen Wasseranlage, die zwischen den Gräberfeldern 74 und 75 bzw. zwischen den Gräberfeldern 76 und 77 liegen. Mit seinem dichten Baumbestand ist der Ostfriedhof ein ausgesprochen grüner Friedhof.

    Ein breiter Hauptweg mit repräsentativen Gräbern führt Richtung Westen zum Eingang an der Tegernseer Landstraße. Der Hauptweg Richtung Osten führt zum 1929 errichteten Krematorium am Ostfriedhof.

    Auf dem Ostfriedhof gibt es etwa 34.000 Grabplätze. Das Friedhofsgelände umfasst eine Fläche von 25,86 Hektar. 

    Öffnungszeiten

    November bis Februar: 8 bis 17 Uhr
    März: 8 bis 18 Uhr
    April bis August: 8 bis 20 Uhr
    September bis Oktober: 8 bis 19 Uhr

    Gräber im Ostfriedhof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt

    Grabstätten im Ostfriedhof

    Das Bild des Ostfriedhofs ist von Erdgrabstätten geprägt. Daneben gibt es Urnenerdgrabstätten, Urnennischen, Grüfte und Mausoleen.

    Urnengrabstätten befinden sich hauptsächlich im Urnenfriedhof des benachbarten Krematoriums, einige sind jedoch auch im Ostfriedhof selbst zu finden.

    Trauerhalle des Ostfriedhofes  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Städtische Friedhöfe München

    Die Trauerhalle

    Die Trauerhalle mit ihrem eindrucksvollen Kuppelbau bietet einen würdigen Rahmen für Trauerfeiern.

    Der imposante Kuppelbau der Trauerhalle ist das markante Erkennungszeichen des Ostfriedhofs. Durch die Raumform und Farbwahl wollte Stadtbaurat Hans Grässel einen Innenraum von "hohem geistigen Inhalt, feierlichem Ernst, eindrucksvoller Pracht und tief ergreifender Stimmung" schaffen. Der Kuppelbau ist ein Bekenntnis zum christlichen Raumtypus der Basilika und ein Rückgriff auf frühchristliche Architektur.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde die Trauerhalle weitgehend zerstört. Der Architekt Hans Döllgast schuf sie in einem "interpretierenden Wiederaufbau" neu, ohne eine Original-Rekonstruktion nach dem Vorbild Grässels anzustreben. Döllgast errichtete die Kuppel als schlichten Raum aus freigelegtem Ziegelmauerwerk, einigen Steinteilen und verputzter Wölbschale. Äußerlich gleicht die Trauerhalle dem Original aus dem Jahr 1900.

    Verabschiedungsraum im Ostfriedhof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Städtische Friedhöfe München

    Der Verabschiedungsraum

    Im Verabschiedungsraum des Ostfriedhofs können die Angehörigen und Hinterbliebenen in einem eigenen Raum nach individuellen Bedürfnissen Abschied von der oder dem Verstorbenen nehmen. Die verstorbene Person noch einmal sehen, noch einmal berühren oder einfach nur noch einmal zusammen sein...

    Der Verabschiedungsraum fügt sich mit seiner terracotta-roten Farbe in die Architektur und Farbigkeit der denkmalgeschützten Gebäude des Ostfriedhofs ein. Der rote Farbton wirkt feierlich und warm.

    Die Gestaltung ist schlicht und beschränkt sich auf das Wesentliche.

    Der Verabschiedungsraum kann sowohl für eine reine Verabschiedung als auch für eine Trauerfeier in kleinerem Rahmen genutzt werden.


    Nutzung für eine Verabschiedung

    Wird der Verabschiedungsraum für eine Verabschiedung genutzt, so werden Nutzungsgebühren erhoben in Höhe von

    • 31 Euro pro Stunde oder
    • ab 3 Stunden 93 Euro pro Tag. 


    Nutzung für eine Trauerfeier

    Kleine Trauergemeinden mit bis zu 30 Personen können den Verabschiedungsraum für Trauerfeiern alternativ zur großen Trauerhalle nutzen. Der Raum wird der Trauerhalle entsprechend mit Blumenschmuck, Kerzen und Leuchter dekoriert. Ablauf und Nutzungsgebühren für eine solche Nutzung entsprechen dem Ablauf und den Nutzungsgebühren einer Trauerhalle.


    Hinweis

    Insbesondere hinsichtlich der Nutzung und Gebühren sind die Friedhofssatzung sowie die Friedhofsgebührensatzung der Landeshauptstadt München in der jeweils aktuellen Fassung maßgeblich.

    Eingang zum Ostfriedhof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Städtische Friedhöfe München

    Dienstleistungen im Ostfriedhof

    Für alle Dienstleistungen ist die Friedhofssatzung der Landeshauptstadt München in der jeweils aktuellen Fassung maßgeblich.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten gerne und helfen bei Fragen und Anliegen weiter.

    Folgende Dienstleistungen werden im Ostfriedhof angeboten:

    • Erwerb eines Grabnutzungsrechts ("Grabkauf")
    • Grabumschreibung und Grabverlängerung
    • Durchführung von Sargbestattungen und Urnenbestattungen


    Erwerb eines Grabnutzungsrechts ("Grabkauf")

    Das Grabnutzungsrecht für ein Grab im Ostfriedhof kann bei einem aktuellen Sterbefall oder grundsätzlich im Vorkauf zu Lebzeiten erworben werden. Der Graberwerb kann unabhängig vom Wohnsitz erfolgen.

    Im Ostfriedhof besteht freie Grabwahl, sofern zum betreffenden Zeitpunkt in der jeweiligen Grabart ein entsprechendes Grab frei ist.

    Grabkäufe im Ostfriedhof erfolgen Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr oder nach Terminabsprache.

    Öffnungszeiten der Verwaltung im Ostfriedhof:

    Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
    Freitag: 8 bis 12 Uhr
    Telefon: 089/ 8 58 36 79 10
    Fax: 089/ 8 58 36 79 18
    E-Mail: ostfriedhof@muenchen.de

    Fragen und Auskünfte zu Grabmälern und Grabfundamenten werden im Grabmalbüro  fachkundig und gebührenfrei beantwortet.


    Grabumschreibung und Grabverlängerung 

    Die Umschreibung zu Lebzeiten einer Grabinhaberin, eines Grabinhabers ist nur auf direkte Familienangehörige möglich. Die Umschreibung nach Ableben der Grabinhaberin, des Grabinhabers erfolgt aufgrund schriftlicher Verfügung oder nach der gesetzlichen Reihenfolge.

    Grabstätten auf den Städtischen Friedhöfen München können nach Ablauf des Grabnutzungsrechts beliebig oft und beliebig lange verlängert werden.

    Öffnungszeiten für Fragen zu Grabumschreibungen und Grabverlängerungen im Ostfriedhof:

    Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
    Freitag: 8 bis 12 Uhr
    Telefon: 089/ 8 58 36 79 14 oder 089/ 8 58 36 79 19
    Fax: 089/ 8 58 36 79 18
    E-Mail: sfm-gv-ost.rgu@muenchen.de


    Durchführung von Sargbestattungen und Urnenbestattungen

    Sargbestattungen und Urnenbestattungen werden, soweit es möglich ist, nach den Wünschen der Auftraggeberin, des Auftraggebers der Bestattung durchgeführt.

    Es ist den Städtischen Friedhöfen München ein großes Anliegen, jede einzelne Beerdigung und Trauerfeier würde- und pietätvoll durchzuführen.


    Verwaltung

    Die Verwaltung im Ostfriedhof ist verantwortlich für die örtlichen Friedhofsangelegenheiten

    Öffnungszeiten der Verwaltung im Ostfriedhof:

    Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
    Freitag: 8 bis 12 Uhr
    Telefon: 089/ 8 58 36 79 10
    Fax: 089/ 8 58 36 79 18
    E-Mail: ostfriedhof@muenchen.de

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Gesundheit und Umwelt
    Städtische Friedhöfe München
    Ostfriedhof

    Sankt-Martins-Platz 1
    81541 München

    Fax:
    089 858367918
    Postanschrift:

    Landeshauptstadt München
    Referat für Gesundheit und Umwelt
    Städtische Friedhöfe München
    Ostfriedhof
    Damenstiftstr. 8
    80331 München

    Öffnungszeiten:

    Mo. – Do.: 08:00 Uhr – 15:00 Uhr,
    Fr.: 08.00 Uhr – 12:00 Uhr