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Alte Menschen in der letzten Lebensphase


Palliative Geriatrie – Unterstützung auf dem letzten Lebensweg

Im Fokus der palliativen Geriatrie stehen mehrfach erkrankte alte Menschen, die ans Lebensende schreiten. Dabei ist es unwichtig, an welchen Erkrankungen die Betroffenen leiden. Ziel der Palliativmedizin ist es, Mensch zu bleiben bis zum Schluss. Für ein würdevolles Sterben muss der Respekt und die Achtung gegenüber des erkrankten Menschen aufrecht erhalten werden.

Für eine individuell auf den Patienten abgestimmte Diagnostik und Therapie ist ein individuelles Versorgungsnetzwerk notwendig. Dieses setzt sich z.B. aus Angehörigen, Nachbarschaft, Hausärzten, ambulanten Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Hospizdiensten und gegebenenfalls gesetzlichen Betreuern zusammen. Eine individuelle Diagnostik und Therapie kann nur mit dem Wissen über körperliche und psychische Gesundheit des erkrankten Menschen geschehen. Ein multiprofessionelles Team hat daher die Aufgabe, Symptome zu erkennen und zu lindern und auf die Wünsche und Bedürfnisse des sterbenden Menschen einzugehen. Zudem sollte dem spirituellen Hintergrund sowie dem autonomen Willen und den seelischen Bedürfnissen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Diese Kriterien tragen essenziell zu dem Wohlbefinden des erkrankten Menschen bei.

Die palliative Geriatrie unterstützt neben der Behandlung, Pflege, Betreuung und Begleitung schwerstkranker sterbender Menschen auch  Angehörige bei der qualifizierten Sterbe- und Trauerbegleitung.

Weiterhin werden Fragestellungen und Entscheidungen besprochen, die am Ende eines Lebens auftreten können. Diese nicht immer einfachen Fragen können sich auf rechtliche, medizinische- pflegerische, psychosoziale und ethische Aspekte in der Versorgung beziehen.


Multiprofessioneller Fachtag - „Essen und Trinken am Ende des Lebens - Aspekte palliativer Geriatrie“ am 5. Dezember 2012  

Im Mittelpunkt des Fachtages im Referat für Gesundheit und Umwelt standen Praxiserfahrungen zum Thema "Essen und Trinken am Ende des Lebens älterer Menschen".

Palliativgeriatrisches Netzwerk

Das palliativgeriatrische Netzwerk ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen des Gesundheitswesens.

Unterschiedliche Berufsgruppen erörtern die Thematik der palliativgeriatrischen Versorgung aus ihren verschiedenen Perspektiven.

Ziel des palliativgeriatrischen Netzwerkes ist es, die Strukturen der Palliativmedizin in München zu verbessern und zu fördern. Mit Hilfe von  Vernetzung und Kooperation zwischen den verschieden Arbeitsfeldern - sowohl ambulant als auch stationär - sollen Leitlinien erarbeitet werden.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
SG Koordination Versorgung und Pflege

Bayerstraße 28a
80335 München

Fax:
089 233-47542