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Versorgungsangebote


Stein im Wasser  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Petr Malyshev - Fotolia.com

Leistungen im ambulanten, teilstationären oder stationären Bereich

Im Mittelpunkt der Hospizarbeit und der Palliativversorgung stehen körperliche, psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse der Sterbenden, der Angehörigen und der Freunde.

Palliativstation

Sie ist eine eigenständige, an ein Krankenhaus angebundene oder in eine Abteilung integrierte Station. Sie ist spezialisiert auf die Behandlung, Betreuung und Begleitung von unheilbaren, schwerstkranken Menschen, die eine spezielle medizinische, pflegerische und psycho-soziale Versorgung benötigen. Auch spirituelle Fragestellungen werden aufgegriffen. Die Palliativstation arbeitet mit anderen Krankenhausabteilungen, Hausärztinnen und -ärzten, ambulanten Pflege- und Hospizdiensten, stationären Hospizen und Beratungseinrichtungen zusammen. Ziel ist, krankheitsbedingte Beschwerden zu lindern und wenn möglich, die Krankheits- und Betreuungssituation der Betroffenen so zu stabilisieren, dass sie wieder entlassen werden können. Die erste Kinderpalliativstation wird derzeit im Klinikum Großhadern eingerichtet.
 

Stationäres Hospiz

Es ist ein eigenständiges Haus, das in einem häuslichen Ambiente für schwerstkranke und sterbende Menschen, für die ein Krankenhausaufenthalt nicht zwingend erforderlich ist, alle Leistungen wie eine Palliativstation anbietet. Die Schwerpunkte liegen in der palliativ-pflegerischen, psycho-sozialen und spirituellen Versorgung, die verschiedene Fachkräfte (Pflegende, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Seelsorgerinnen und Seelsorger und andere) anbieten. Die palliativmedizinische Behandlung wird durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gewährleistet. Unterstützt wird die Arbeit durch ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer.
 

Ambulanter Hospizdienst/ Ambulante Hospiz- und Palliativberatung

Die Einrichtungen der ambulanten Hospiz- und Palliativberatung beraten und begleiten Patientinnen und Patienten, Angehörige, behandelnde Ärztinnen und Ärzte, sowie ambulante und stationäre Pflegedienste zu Themen wie palliativpflegerische und -medizinische Maßnahmen, Finanzierungshilfen sowie weitere Hilfsmöglichkeiten. Geschulte, ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer begleiten Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige.
Die Einrichtungen des ambulanten Hospizdienstes bieten psycho-soziale Unterstützung im Sterbe- und Trauerprozess für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige durch geschulte, ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer und vermitteln diese an Hilfesuchende.
 

Ambulanter Pflegedienst

Die pflegerische Versorgung zu Hause kann von einem ambulanten Pflegedienst sichergestellt werden. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit dem ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie den betreuenden Ärztinnen und Ärzten statt. Das Angebot kann "rund- um-die-Uhr" abgerufen werden. Zur psycho-sozialen und spirituellen Betreuung oder auch therapeutischen Arbeit werden bei Bedarf verschiedene Berufsgruppen hinzugezogen. Die aufgelisteten Pflegedienste beschäftigen mindestens eine Pflegende oder einen Pflegenden mit der Zusatzausbildung in Palliative Care.
 

Koordinationsstelle Kinderpalliativmedizin- Hospiz ohne Mauern (HOMe)

Zur Unterstützung von Familien mit schwerstkranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen übernimmt die Koordinationsstelle Kinderpalliativmedizin mit der Entlassung nach Hause die Vernetzung und Koordination aller Hilfsangebote und unterstützt die behandelnden Haus- und Kinderärztinnen und -ärzte. Gleichzeitig steht sie der Familie und allen Helfenden in Krisensituationen rund um die Uhr zur Verfügung.

Versorgung

Haus- und Kinderärztinnen,-ärzte

In der Regel kann die ambulante medizinische Versorgung der schwerstkranken Patientinnen und Patienten durch die Haus- beziehungsweise Kinderärztin oder -arzt durchgeführt werden. Um jedoch eine adäquate palliativmedizinische Versorgung sicherzustellen, soll eine enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der ambulanten Hospiz- und Palliativberatung und einer Palliativmedizinerin oder einem Palliativmediziner erfolgen.
 

Patienten-InfoLine der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns

Als Bürgerin und Bürger erhalten Sie über die Patienten-InfoLine kompetente Informationen rund um die ambulante ärztliche und kinderärztliche Versorgung in München und Bayern. Informationen zu den Ärztinnen und Ärzten erfahren Sie unter der Patienten-InfoLine, Telefon 089 - 5 70 93 0.
 

Weitere Fach- und Beratungsstelle:

Fachstelle Hospizarbeit und Palliativkultur, Pastoralpsychologie und Supervision: Die Fachstelle hat zum Ziel, Hospizarbeit und Palliativbetreuung in den Altenpflegeheimen zu implementieren und interessierte Altenpflegeheime entsprechend zu beraten.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
SG Koordination Versorgung und Pflege

Bayerstraße 28a
80335 München

Fax:
089 233-47542