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Verhütung nach der Geburt


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© Sven Hoppe - Fotolia.com

Die Frage nach einer sicheren Verhütungsmethode muss nach der Schwangerschaft, in der nicht verhütet werden musste, neu überlegt werden.

Insbesondere während der Stillzeit werden besondere Anforderungen an eine zuverlässige Verhütungsmethode gestellt: Sie muss sicher sein, darf aber die Milchproduktion und Milchqualität nicht beeinflussen. Vor allem darf sie keine schädlichen Folgen für das Baby haben, weshalb z.B. Pillen, die Östrogene enthalten, ungeeignet sind.

Wenn nach der Geburt kein Wunsch nach einer neuen Schwangerschaft besteht, sollte sich die Frau, auch wenn sie voll stillt, nicht auf den Verhütungsschutz durch das milchgebende Hormon Prolaktin verlassen. Prolaktin hemmt zwar die Aktivitäten der Eierstöcke, reicht aber im Einzelfall nicht aus, so dass es immer wieder zu ungeplanten Schwangerschaften bald nach der Geburt eines Kindes kommt, wenn nicht zusätzlich verhütet wird.

Wenn Sie Fragen zur Verhütung nach der Geburt haben, können Sie sich dazu in der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen oder bei Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt beraten lassen. Wir senden Ihnen auf Wunsch auch gerne eine Broschüre mit Informationen zur Verhütung zu.