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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Öffentliche Trinkwasserinstallation


Abgabe von Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit - Besonderheiten

Der Betrieb von Wasserversorgungsanlagen, die Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit bereitstellen, wird gemäß § 18 Abs. 1 der Trinkwasserverordnung in der seit dem 14. Dezember 2012 geltenden Fassung (TrinkwV 2001) durch die örtlichen Gesundheitsämter überwacht.

Als "öffentlich" werden hierbei Einrichtungen bezeichnet, die der Allgemeinheit Leistungen anbieten, die von einem wechselnden und nicht durch persönliche Beziehungen verbundenen Personenkreis in Anspruch genommen werden. Hierbei handelt es sich unter anderem um
 

  • Krankenhäuser und REHA-Kliniken,
  • ambulant operierende medizinische Einrichtungen
  • Senioren-, Behinderten- und Pflegeeinrichtungen
  • Kindertagesstätten und sonstige Kinderbetreuungseinheiten
  • Internate, Schulen, Fachakademien, Hochschulen
  • Flüchtlings-, Asylbewerber- und Aussiedlerheime
  • Gemeinschaftsunterkünfte
  • Justizvollzugsanstalten
  • Jugendgästehäuser, Jugendherbergen, (Jugend)-Freizeiteinrichtungen
  • Sportstadien, öffentliche Sportanlagen, Schulsportanlagen
  • Hotels, Pensionen und andere Einrichtungen

Für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in den Trinkwasserinstallationen der Gebäude ist gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (vgl. § 4 TrinkwV 2001) im öffentlichen wie gewerblichen Bereich ausschließlich der Unternehmer oder sonstige Inhaber der Trinkwasserinstallation (Eigentümer/Inhaber/Betreiber) verantwortlich. Dieser hat ohne jede Aufforderung durch das örtlich zuständige Gesundheitsamt auch die erforderlichen jährlichen Routineuntersuchungen des Trinkwassers (Warm- und Kaltwasser) vorzunehmen.

Werden unabhängig von den Routineüberprüfungen Veränderungen des Trinkwassers, wie zum Beispiel ungewöhnlicher Geruch, Geschmack, Färbung und Aussehen oder Grenzwertüberschreitungen festgestellt, so muss der Unternehmer oder sonstige Inhaber der Trinkwasserinstallation (Betreiber/Inhaber/Eigentümer) in eigener Verantwortung unverzüglich eine fachkundige Überprüfung der Trinkwasserinstallation, Sofortmaßnahmen zur Abhilfe und gegebenenfalls Wasseruntersuchungen veranlassen (vgl. § 16 TrinkwV 2001). Zudem ist umgehend das Referat für Gesundheit und Umwelt, Sachgebiet Umwelthygiene/-medizin, zu benachrichtigen.

Weitergehende Informationen zum Betrieb von öffentlichen Trinkwasserinstallationen finden Sie im Download-Bereich. Dort stehen u. a. Merkblätter zur verpflichtenden Trinkwasseruntersuchung, Anzeige- und Meldeformulare sowie Checklisten zum Umgang mit nachgewiesenen Legionellenkontaminationen zur Verfügung.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
Gesundheitsschutz
Hygiene und Umweltmedizin
Umwelthygiene/-medizin

Bayerstraße 28a
80335 München

Fax:
089 233-47846
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
Gesundheitsschutz
Hygiene und Umweltmedizin
Umwelthygiene/-medizin
Bayerstr. 28a
80335 München

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