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Private Trinkwasserinstallation


Allgemeines zu Trinkwasserinstallationen in vermieteten Gebäuden

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) unterscheidet zwischen der Abgabe von Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder einer gewerblichen Tätigkeit (vgl. § 3 Nr. 10 und 11 TrinkwV 2001). Beide Tätigkeiten können sich durchaus auch überlagern.
Von einer gewerblichen Tätigkeit im Sinne der TrinkwV 2001 spricht man dann, wenn die Bereitstellung des Trinkwassers unmittelbar oder mittelbar, zielgerichtet aus einer Tätigkeit resultiert, für die ein Entgelt bezahlt wird. Die wirtschaftliche Tätigkeit muss dabei erkennbar auf Dauer angelegt sein.
Ein Beispiel für eine rein gewerbliche Tätigkeit stellt die Vermietung von Wohnraum oder Arbeitsstätten dar. In den gemieteten Räumen kann dann allerdings sowohl eine öffentliche als auch gewerbliche Tätigkeit erfolgen.

Für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in der Trinkwasserinstallation und auch den regelkonformen Betrieb in Gebäuden aller Art ist gemäß den Vorgaben der Trinkwasser­verordnung  (TrinkwV 2001, vgl. § 4) der Unternehmer oder sonstige Inhaber "UsI" , d. h. der Hausbesitzer, die Eigentümergemeinschaft oder stellvertretend auch eine Hausverwaltung, verantwortlich. Diese haben die gesundheitliche Unbedenklichkeit des in der Hausinstallation verteilten Wassers sicherzustellen und bspw. - soweit erforderlich - entsprechende Wasseruntersuchungen durchzuführen.

Seit Inkrafttreten der ersten Novellierung der Trinkwasserverordnung am 1. November 2011 bestehen auch für die Betreiber von Trinkwasserinstallationen in privaten/gewerblichen Gebäuden erweiterte Untersuchungs- und Informationspflichten gegenüber dem Gesundheitsamt und den angeschlossenen Nutzern. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie im Downloadbereich.

Treten Veränderungen des Trinkwassers, wie zum Beispiel ungewöhnlicher Geruch, Geschmack, Färbung und Aussehen auf oder werden Grenzwertüberschreitungen bekannt, so muss der UsI (Betreiber/Inhaber/Eigentümer) nach den Vorgaben in § 16 der Trinkwasserverordnung in eigener Verantwortung unverzüglich eine fachkundige Überprüfung der Hausinstallationsanlage, Sofortmaßnahmen zur Abhilfe und gegebenenfalls Wasseruntersuchungen veranlassen. Zudem ist umgehend das Referat für Gesundheit und Umwelt, Sachgebiet Umwelthygiene/-medizin, zu benachrichtigen.

Weitergehende Informationen zum Betrieb von privaten/gewerblichen Trinkwasserinstallationen erhalten Sie ebenfalls im Download-Bereich. Dort stehen u. a. Merkblätter zur seit November 2011 verpflichtenden Trinkwasseruntersuchung, Anzeige- und Meldeformulare sowie Checklisten zum Umgang mit nachgewiesenen Legionellenkontaminationen zur Verfügung.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
Gesundheitsschutz
Hygiene und Umweltmedizin
Umwelthygiene/-medizin

Bayerstraße 28a
80335 München

Fax:
089 233-47846
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
Gesundheitsschutz
Hygiene und Umweltmedizin
Umwelthygiene/-medizin
Bayerstr. 28a
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