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HIV-Test


Reagenzgläser  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© © Franz Pfluegl - Fotolia.com

Labordiagnose

Die Labordiagnose der HIV-Infektion beruht in erster Linie auf einem Antikörper-Suchtest. Falls das Ergebnis positiv ausfällt, wird es in weiteren Testverfahren überprüft (Stufendiagnostik).

Der Suchtest sollte auf Grund seiner sehr hohen Empfindlichkeit (Sensitivität) ein kombinierter Test sein. Diese sogenannten HIV-Tests der 4. Generation weisen sowohl HIV-spezifische Antikörper als auch das HIV-1-Antigen p24 nach. Zugelassene Suchtests erfassen alle bekannten HIV-Typen (HIV-1 und -2), HIV-Gruppen und HIV-Subtypen. 

Wichtig ist: Jeder positive Erstbefund muss durch eine Zweitprobe bestätigt werden, um eine Verwechslung auszuschließen.

Dank des raschen medizinischen Fortschritts seit der Entdeckung des HI-Virus durch Luc Montagnier und Françoise Barré-Sinoussi im Jahr 1983 hat sich die HIV-Infektion für Menschen mit Zugang zu medizinischer Versorgung von einer tödlichen Erkrankung zu einer chronischen Krankheit gewandelt - vergleichbar mit der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Experten gehen mittlerweile davon aus, dass die Lebenserwartung von HIV-Infizierten, die Zugang zu einer Therapie haben, etwa so hoch ist wie die von Nichtinfizierten.

Um HIV-Infektionen zu behandeln, wird derzeit vor allem eine Kombination antiretroviraler Medikamente eingesetzt. Diese Therapie kann die Vermehrung der HI-Viren verlangsamen, sie jedoch nicht völlig unterbinden.


(Quelle: DAIG)

Blutabnahme am Finger  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© © LHM - Referat für Gesundheit und Umwelt

HIV-Schnelltest

Der HIV-Schnelltest erfasst alle bekannten HIV-Typen (HIV 1 und 2) und HIV-Subtypen. Die Blutentnahme erfolgt aus dem Finger. Das Ergebnis liegt innerhalb von 20 bis 30 Minuten vor. ...weiter ►

Positives Testergebnis

Bei einem positiven Testergebnis bieten wir an:
 

  • Vermittlung zu weiterführenden Beratungsangeboten
  • ärztliche Beratung und Vermittlung zu medizinischen Einrichtungen wie HIV-Schwerpunktpraxen
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven
  • Beratung bei Partnerschaftsproblemen (z.B. Infizierungsängste, Schuldzuschreibungen, Kinderwunsch etc.)
  • Beratung bei Problemen mit dem sozialen Umfeld (z.B. mit Angehörigen oder Arbeitskollegen, im Kindergarten etc.)
  • Beratung von Partnern, Angehörigen und Freunden

Kontakt

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Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
Gesundheitsschutz Infektionsschutz Beratungsstellen

Schwanthalerstraße 69
80336 München

Fax:
+89 233 47839
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
Gesundheitsschutz Infektionsschutz Beratungsstellen
Schwanthalerstr. 69
80336 München

Öffnungszeiten:

Sprechstunden mit Testung

(ohne Voranmeldung)

Montag, Mittwoch, Donnerstag
08.00 - 11.00 Uhr

Dienstag
14.00 - 18.00 Uhr

Donnerstag
14.00 - 15.00 Uhr


Telefonische Beratung

Montag bis Donnerstag
08.00 - 11.00 Uhr
14.00 - 15.00 Uhr

Dienstag
14.00 - 18.00 Uhr


Gynäkologische Sprechstunde
(nur für Frauen mit erschwertem Zugang zu einer ärztlichen Versorgung!)

Mittwoch
13.00 - 15.00 Uhr