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Ebola-Fieber


Eine schwere Infektionskrankheit

Ebola (Ebola-Fieber) ist eine schwere, meldepflichtige Virusinfektion, die mit Fieber und erhöhter Blutungsneigung (auch inneren Blutungen) einhergeht.

Was ist Ebola?

Ebola ist eine seltene, schwere Infektionskrankheit, die durch das Ebola-Virus verursacht wird. Die Erkrankung zählt zu den viralen hämorrhagischen Fiebererkrankungen (Hämorrhagie = Blutung). Die ersten Symptome sind meist unspezifisch und ähneln einem grippalen Infekt ( Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Müdigkeit). Später können Magen-Darm-Beschwerden sowie innere und äußere Blutungen hinzukommen. Bei einer frühzeitigen Behandlung haben Betroffene inzwischen sehr gute Überlebenschancen.

Wo tritt Ebola auf?

Infektionen mit dem Ebola-Virus treten – bis auf Einzelfälle – überwiegend auf dem afrikanischen Kontinent auf. Der bislang größte Ebola-Ausbruch ereignete sich 2014/2015 in Westafrika und wurde 2016 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als beendet erklärt. Seitdem hat vor allem die Demokratische Republik Kongo immer wieder mit Ebola-Ausbrüchen zu kämpfen. Das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland wird als sehr gering einschätzt.

Wie wird Ebola übertragen?

Man kann sich bei einem erkrankten Menschen durch direkten Kontakt mit dessen Blut oder anderen Körperflüssigkeiten anstecken. Bei flüchtigem Kontakt in der Öffentlichkeit mit Menschen, die nicht krank wirken, wird Ebola nicht übertragen. Eine Übertragung über die Atemluft, wie bei der Grippe, wurde bisher nicht beobachtet. Für eine gewisse Zeit ist jedoch eine Übertragung über Gegenstände möglich, die mit infektiösen Flüssigkeiten in Kontakt gekommen sind, wie  Kleidung, Bettwäsche, Nadeln oder Operationsinstrumente. In betroffenen Gebieten kann es auch durch den Kontakt mit infizierten Wildtieren oder infektiösen Tierprodukten (sogenanntes „Bushmeat“) zu einer Ansteckung kommen.

Wie kann man sich vor Ebola schützen?

Da Deutschland kein Verbreitungsgebiet für Ebola-Fieber ist, sind persönliche Schutzmaßnahmen hierzulande nicht nötig. Für den Fall einer Einschleppung gelten strenge Richtlinien für die Isolation und Versorgung von erkrankten Personen, die helfen, eine Weiterverbreitung zu unterbinden.

Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten, sollten sich beim Auswärtigen Amt über Schutz- und Hygienemaßnahmen informieren. Eine individuelle Beratung bieten spezialisierte niedergelassene Ärztinnen und Ärzten sowie Tropeninstitute an.

Mittlerweile steht auch eine Schutzimpfung gegen Ebola-Fieber zur Verfügung. Sie wird in Afrika zur Ausbruchsbekämpfung sowie zum Schutz des dortigen Hilfspersonals eingesetzt.

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Dringende Fälle am Wochenende, wie z.B. die Meldung von Meningokokken-Meningitis, Diphtherie, Milzbrand, Pest, Ebola- oder Lassavirus-Infektionen, können über die Integrierte Rettungsleitstelle (Tel.: 112) an die diensthabenden Ärzt*innen des Gesundheitsamtes weitergeleitet werden.