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Läuse


Ärztin untersucht Kopf eines Kindes nach Läusen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Wenn der Kopf juckt

Die Kopflaus ist ein blutsaugender Parasit, der sich im Haar einnistet, aber keine gefährlichen Erreger überträgt.

Sie sind flink, lästig und verursachen Juckreiz: Kopfläuse machen insbesondere Kindern zu schaffen. Meist ist in Kindergärten und Schulen vom Läusealarm die Sprache. Doch bei allen Unannehmlichkeiten steht fest: Läuse sind weder gefährlich noch übertragen sie Krankheiten.

Kopfläuse sind auch keinesfalls ein Anzeichen für mangelnde Hygiene. Ein Befall des Kindes muss niemandem peinlich sein, denn Läuse kommen in allen sozialen Schichten vor. Die Parasiten sind flink und klettern von Haar zu Haar. Läuse können sich rasch verbreiten. Mit konsequentem Handeln kann man sie jedoch problemlos vertreiben.

Blutsaugender Parasit

Kopfläuse ernähren sich mit ihrem Saugrüssel von Blut, was beim Menschen den unangenehmen Juckreiz erzeugt. Die  Lebensdauer der Parasiten beträgt rund vier Wochen. Ein Läuseweibchen kann bis zu zehn Eier am Tag legen, die sie nahe der Kopfhaut an den Haaren festklebt. Die Hüllen der Eier werden als Nissen bezeichnet. Sieben bis zehn Tagen später schlüpft der Nachwuchs, und nach weiteren sieben bis zehn Tagen ist aus der Larve eine ausgewachsene Laus geworden.

Meldepflicht für Gemeinschaftseinrichtungen

Wer bei seinem Kind Läuse beziehungsweise Nissen entdeckt, muss dringend Schule, Kindergarten oder Krippe informieren. Für Gemeinschaftseinrichtungen besteht eine Meldepflicht im Gesundheitsreferat. Kinder, die Läuse haben, dürfen bereits nach Beginn der Behandlung wieder die Gemeinschaftseinrichtung besuchen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Gesundheitsreferat
Gesundheitsschutz
Infektionsschutz
Meldewesen

Bayerstraße 28a
80335 München

Fax:
089 233-47814
Postanschrift:

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Hinweis für Ärzt*innen:

Dringende Fälle am Wochenende, wie z.B. die Meldung von Meningokokken-Meningitis, Diphtherie, Milzbrand, Pest, Ebola- oder Lassavirus-Infektionen, können über die Integrierte Rettungsleitstelle (Tel.: 112) an die diensthabenden Ärzt*innen des Gesundheitsamtes weitergeleitet werden.