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Informationen für Kontaktpersonen zu einem COVID-19-Fall


Informationen für Kontaktpersonen

Kontaktpersonen sind Personen, die Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall in dessen ansteckendem Zeitraum hatten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 10 Tage häusliche Quarantäne einhalten.
  • Die häusliche Quarantäne endet, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall 10 Tage zurück liegt und während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind.
  • Alternativ endet die Quarantäne vorzeitig,
    • wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens 5 Tage zurückliegt und ein frühestens 5 Tage nach dem letzten Kontakt durchgeführter Nukleinsäuretest (z.B. PCR-Test) ein negatives Ergebnis zeigt.
    • wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens 7 Tage zurückliegt und ein frühestens 7 Tage nach dem letzten Kontakt durchgeführter Antigen-Schnelltest ein negatives Ergebnis zeigt.
  • Voraussetzung für ein vorzeitiges Quarantäneende ist jeweils die Übermittlung des negativen Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt. Die Kontaktdaten stehen jeweils im Quarantäneanordnungsschreiben. Die Testungen müssen jeweils durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person durchgeführt werden. Die Quarantäne endet dann jeweils erst mit Ablauf des abschließenden Tages. (Wichtig: Auch bei vorzeitigem Ende der Quarantäne sollte ein Symptommonitoring auf Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion erfolgen. Bei Auftreten von COVID-19-Symptomen sind Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und das Gesundheitsamt zu informieren, das über das weitere Vorgehen entscheidet.)
  • von Familienangehörigen im eigenen Haushalt isolieren
  • Hygieneregeln einhalten
  • Hausärzt*in kontaktieren bei Symptomen, die behandelt werden müssen
  • Im Notfall: 112 anrufen

Die Quarantänepflicht gilt in der Regel nicht für Kontaktpersonen, deren Immunsystem nicht durch Medikamente oder Vorerkrankungen beeinträchtigt ist und die

  • vollständig gegen COVID-19 geimpft sind und seit der abschließenden Impfung mehr als 14 Tage vergangen sind oder
  • von einer durch PCR-Test bestätigten COVID-19-Erkrankung genesen sind und mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden oder
  • von einer durch PCR-Test bestätigten SARS-CoV-2-Infektion genesen sind, wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt.

Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall eine abweichende Entscheidung treffen und eine Quarantäne anordnen.

Enge Kontakte zu einem bestätigten COVID-19-Fall, die weder geimpft noch genesen sind, sollten sich beim Gesundheitsamt unter infektionsschutz.gsr@muenchen.de oder bei der Allgemeinen Servicehotline Corona (089 233-96333, Montag-Freitag 8-16 Uhr) melden.

Treten bei Ihnen innerhalb von 14 Tagen ab dem engen Kontakt zu dem bestätigten Fall von COVID-19 typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber oder Geschmacks- und Geruchsverlust auf, so ist das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren.

Der Sinn der Quarantäne liegt darin, Kontaktpersonen herauszufiltern, noch bevor sie eventuell krank werden und das Virus unbemerkt weiterverbreiten können.

Im Folgenden finden Sie nähere Informationen:

Wann ist man eine "enge Kontaktperson"?

Wie verhalte ich mich als enge Kontaktperson?

Haushaltsmitglieder und Kontaktpersonen von engen Kontaktperson

Wo kann ich mich testen lassen?

Was sagt ein negativer Test?

Wie sind Antigentests zu beurteilen?

Wo bekomme ich eine Bescheinigung für die Quarantäne?

Weitere wichtige Telefonnummern und Links

 

Haben Sie noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns unter infektionsschutz.gsr@muenchen.de oder die stadtweite Servicehotline Corona telefonisch unter 089 233-96333 (Montag-Freitag 8-16 Uhr).

 

Wann ist man eine "enge Kontaktperson"?

Kontaktpersonen sind Personen, die Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall in dessen ansteckendem Zeitraum hatten.

Welcher Zeitraum ist für die Kontaktpersonenermittlung relevant?

Bei an COVID-19 Erkrankten mit Symptomen wird von einem ansteckendem Zeitraum von 2 Tagen vor Symptombeginn bis mindestens 14 Tagen nach Symptombeginn ausgegangen.

Bei positiv Getesteten ohne Symptome sind alle engen Kontakte 2 Tage vor Testung bis 14 Tage nach Testung relevant. Wenn bekannt oder wahrscheinlich ist, wann sich die Person angesteckt hat, wird ein ansteckender Zeitraum von Tag drei bis Tag 19 nach wahrscheinlicher Ansteckung angenommen.

Wer ist eine enge Kontaktperson?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Enger Kontakt (weniger als 1,5 Meter, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Infizierte Person und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske
  2. Gespräch mit dem Fall (face-to-face-Kontakt, weniger als 1,5 Meter, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Infizierte Person und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Infizierter Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für mehr als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen wurde

Beispielhafte Konstellationen für enge Kontaktpersonen

  • Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Falls, wie zum Beispiel durch Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, oder Ähnliches
  • Personen, die infektiösen Aerosolen im Raum ausgesetzt waren (zum Beispiel Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung). Hier bietet ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske (außer im Gesundheitswesen/bei geschultem medizinischen Personal) keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung.
  • Personen, die auf einer Flugreise gegenüber einem bestätigten COVID-19-Fall exponiert waren, unabhängig vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske:
    • Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit.
    • Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der oben genannten anderen Kriterien zutrifft (zum Beispiel ein längeres Gespräch).

Medizinisches Personal

Medizinisches Personal wird zur engen Kontaktperson, wenn sie

- in einem Raum Kontakt zu einer infizierten Person zum Beispiel im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (weniger oder gleich 1,5 m) ohne adäquate Schutzausrüstung hatte.

- in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole (zum Beispiel Intubation oder Bronchoskopie) ohne adäquate Schutzausrüstung war.

Besteht der Verdacht, dass Kontakt zu einer infizierten Person ohne adäquater Schutzausrüstung (wie Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske) stattgefunden hat, oder wird nachträglich eine Beschädigung der Schutzausrüstung festgestellt, muss die*der Betriebsärzt*in oder die*der Krankenhaushygieniker*in informiert werden. Dort erfolgen die Risikoeinschätzung und gegebenenfalls die Information des Gesundheitsamtes.

Von einer Corona-Infektion genesenes Personal, das als enge Kontaktperson eingestuft wird, muss sich in Quarantäne begeben, wenn der Kontakt später als sechs Monate nach dem PCR-Nachweis der eigenen Infektion erfolgte und nach Genesung keine Impfung erfolgte.

Wenn der Kontakt zum Quellfall innerhalb von sechs Monaten nach der eigenen Infektion mit Corona erfolgte, wird empfohlen, die Tätigkeit mit Risikogruppen für 14 Tage zu pausieren.

Für geschultes Personal, das adäquate Schutzkleidung beim Kontakt mit einer infizierten Person getragen hat, besteht keine Quarantänepflicht.
Nicht in Quarantäne muss vollständig geimpftes Personal,

  • bei dem die Abschlussimpfung mindestens 15 Tage zurückliegt und
  • das keine typischen Corona-Symptome (Husten, Fieber, Geruchsverlust) hat.

Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall eine abweichende Entscheidung treffen und eine Quarantäne anordnen. Bei Kontakt oder Verdacht auf Kontakt zu einer Mutante (außer B.1.1.7, britische Mutante) besteht grundsätzlich Quarantänepflicht.

 

Wie verhalte ich mich als enge Kontaktperson?

Begeben Sie sich umgehend in Quarantäne.

Als enge Kontaktperson muss eine Quarantäne für mindestens 10 Tage nach dem letzten Kontakt zu dem bestätigten Fall eingehalten werden. Die häusliche Quarantäne endet, wenn der enge Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall 10 Tage zurück liegt und während der Quarantäne keine für COVID-19 typischen Krankheitszeichen aufgetreten sind.

Alternativ endet die Quarantäne vorzeitig,

  • wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens 5 Tage zurückliegt und ein frühestens 5 Tage nach dem letzten Kontakt durchgeführter Nukleinsäuretest ein negatives Ergebnis zeigt.
  • wenn der enge Kontakt zu dem bestätigten COVID-19-Fall mindestens 7 Tage zurückliegt und ein frühestens 7 Tage nach dem letzten Kontakt durchgeführter Antigen-Schnelltest ein negatives Ergebnis zeigt.

Voraussetzung für das Wirksamwerden des vorzeitigen Quarantäneendes ist jeweils die Übermittlung des negativen Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt. Die Kontaktdaten stehen jeweils im Quarantäneanordnungsschreiben. Wichtig: Auch bei vorzeitigem Ende der Quarantäne sollte ein Symptommonitoring auf Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion erfolgen. Bei Auftreten von COVID-19-Symptomen sind Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und das Gesundheitsamt zu informieren, das über das weitere Vorgehen entscheidet.

Am ersten Tag der Quarantäne wird eine PCR-Testung durchgeführt. Nach Möglichkeit soll die enge Kontaktperson während der Quarantäne zusätzlich zwei Mal einen Antigentest machen. Hier ist ein Schnelltest oder ein Selbsttest ist möglich, die Wohnung soll für die Testung nicht verlassen werden.

Ist der Antigentest positiv, muss das Gesundheitsamt informiert werden. Zusätzlich ist dann eine PCR-Testung notwendig. Ist auch der PCR-Test positiv, wird die enge Kontaktperson zu einem Fall und das Gesundheitsamt leitet die erforderlichen Maßnahmen ein. Dazu gehören Isolierung, Ermittlung und Isolierung von Kontaktpersonen.

Während dieser Quarantäne darf die Wohnung nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen werden.

Nach der Quarantäne sollten sich die Kontaktpersonen des Haushaltes für 6 weitere Tage selbst beobachten, Kontakte minimieren und bei Symptomen sofort eine Testung durchführen lassen.

Haushaltsmitglieder einer infizierten Person

Haushaltsmitglieder einer infizierten Person sind enge Kontaktpersonen. Sie müssen sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben und die oben erklärten Maßnahmen treffen.

Treten bei Haushaltsmitgliedern der infizierten Person Symptome auf, müssen sich die betroffenen Personen umgehend isolieren und sich mittels PCR-Test auf eine mögliche Corona-Erkrankung testen lassen. Der neue positive Fall ändert nichts an der Quarantänedauer der anderen Haushaltsmitglieder. Der neue positive Fall selbst muss mindestens 14 Tage in Quarantäne ab Symptombeginn. 

Die Kontaktpersonen innerhalb des Haushaltes sollten sich nach der Quarantäne für 6 weitere Tage selbst beobachten, Kontakte minimieren und bei Symptomen sofort eine Testung durchführen lassen.

Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und Ihre Angehörigen

In der Quarantänezeit dürfen Sie nicht an Ihrem Arbeitsplatz arbeiten. Wer keine Krankheitszeichen hat, sollte mit dem Arbeitgeber klären, ob er im Homeoffice weiterarbeiten kann. Sie können nach der Quarantänezeit für Ihren Arbeitgeber eine Bescheinigung über die angeordnete Quarantäne beantragen oder, im Falle von Symptomen, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Hausarzt erhalten.

Informieren Sie Ihre Angehörigen oder Freunde. Falls notwendig können diese helfen, Sie mit allem Nötigen in der Quarantänezeit zu versorgen.

Organisieren Sie eine Testung

Die Testung kann über den Hausarzt, über die Teststation auf der Theresienwiese oder über die Vertragsärzte der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgen. Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (116117) führt in der Regel keine Testungen bei symptomfreien Kontaktpersonen durch.
Wenn Sie sich an einer privaten Teststation testen lassen und dafür von der Teststation Kosten erhoben werden, können diese vom Gesundheitsreferat nicht übernommen werden.

Die Anreise zum Test muss individuell (zum Beispiel mit dem Auto) und darf nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.

Wichtig: Ein negativer Test ist eine Momentaufnahme, eine COVID-Erkrankung kann trotzdem in seltenen Fällen bis 14 Tage nach Ansteckung ausbrechen. 

https://www.corona-testung.de/

https://www.kvb.de/

 

Haushaltsmitglieder und Kontaktpersonen von engen Kontaktperson

Falls Sie als enge Kontaktperson keine typischen Symptome einer Corona-Infektion (Husten, Fieber, Schnupfen, Durchfall, Geruchs-/Geschmacksverlust) aufweisen, unterliegen Ihre Kontaktpersonen (zum Beispiel Familienangehörige) keiner Einschränkung und müssen sich auch nicht testen lassen. Allerdings ist es wichtig, dass enge Kontaktpersonen ihre Haushaltsmitglieder und sonstigen Kontakte informieren und dass diese Personen dann die Hygienemaßnahmen einhalten, auf Krankheitssymptome bei sich selbst achten und ihre Kontakte minimieren.

Liegen bei Ihnen als enge Kontaktperson allerdings Symptome vor, die mit einer Corona-Infektion vereinbar sind, sollten sich Ihre Familienangehörigen so lange in Selbstisolation begeben, bis COVID-19 bei Ihnen durch einen negativen Test ausgeschlossen wurde.

Generell gilt: Enge Kontaktpersonen sollten sich von ihren Haushaltsmitgliedern zeitlich und räumlich absondern.

Die Kontaktpersonen innerhalb des Haushaltes sollten sich nach der Quarantäne für 6 weitere Tage selbst beobachten, Kontakte minimieren und bei Symptomen sofort eine Testung durchführen lassen.

Räumliche Absonderung

Eine infizierte Person kann bereits vor Ausbruch von Symptomen ansteckend sein. Die häusliche Isolierung innerhalb einer Wohngemeinschaft hat zum Ziel, die weiteren Haushaltsmitglieder vor der Ansteckung zu schützen. Trennen Sie sich deshalb zu Hause vom Rest der Familienmitglieder ab und empfangen Sie keinen Besuch. Die häusliche Abtrennung meint, dass Sie sich Tag und Nacht allein in einem eigenen Zimmer absondern, ein eigenes Bad benutzen, das Essen vor die Türe gestellt bekommen oder den Raum nur mit Mund-Nasen-Schutz und mit einem Abstand von mindestens circa 1,5 - 2 Metern zu den Familienmitglieder verlassen. Da sich das Virus über die gemeinsam geatmete Raumluft verbreitet, ist der gemeinsame Aufenthalt in Räumen wie im Wohnzimmer vorm Fernseher oder in der Küche zum Essen strikt zu vermeiden. Nutzen Sie die Räumlichkeiten zeitversetzt und lüften Sie danach gründlich.

Eine häusliche Isolierung sollte erfolgen, wenn es durch die Wohnungsbedingungen (ausreichend Zimmer) und die familiäre Strukturen möglich ist. Es gibt sicher Fälle, die keine sinnvolle häusliche Isolierung zulassen, wie zum Beispiel eine positiv getestete Mutter von ihrem kleinen Kind zu trennen.

Einhalten der Hygieneregeln

Führen Sie Maßnahmen durch, um die Anzahl an Keimen zu verringern:

  • Lüften Sie so oft wie möglich, besonders, wenn Sie sich im gleichen Raum mit Ihren Familienmitgliedern aufhalten. Als Faustregel gilt alle 20 Minuten für 3-5 Minuten
  • tägliche Reinigung von Türklinken und Sanitäranlagen,
  • Einhalten der Husten-/ Niesetikette
  • häufiges gründliches Händewaschen für 20-30 Sekunden
  • getrennte Nutzung von Handtüchern, Geschirr und so weiter

Gesundheitliche Überwachung

Beobachten Sie sich selbst auf Symptome, messen Sie zweimal täglich Fieber und halten Sie dies in einem Symptomtagebuch fest. Sollten COVID-19-assoziierte Symptome (Husten, Fieber, Schnupfen, Durchfall, Geruchs-/Geschmacksverlust) auftreten, muss umgehend eine Abklärung in Form eines Abstriches erfolgen. Bei ernsten Symptomen (zum Beispiel Atemnot) oder Notfällen wenden Sie sich bitte an die Rettungsleitstelle unter 112 (Information, dass eine COVID-19-Erkrankung bestehen könnte).

Wo kann ich mich testen lassen?

Die Testung kann über Ihren Hausarzt, über die Teststation/Drive-in auf der Theresienwiese oder über die Vertragsärzte der Kassenärztliche Vereinigung erfolgen. Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (116117) führt in der Regel keine Testungen bei symptomfreien Kontaktpersonen durch.
Wenn Sie sich an einer privaten Teststation testen lassen und dafür von der Teststation Kosten erhoben werden, können diese vom Gesundheitsreferat nicht übernommen werden.

Informieren Sie das medizinische Personal immer über die Möglichkeit einer Corona-Erkrankung. Sollten Sie keine Symptome aufweisen, brauchen sich Ihre Familienmitglieder vorerst nicht testen zu lassen.

Bitte nutzen Sie für die Anfahrt zum Test und die Heimfahrt ausschließlich das eigene Auto oder kommen Sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Nutzen Sie bitte nicht die öffentlichen Verkehrsmittel und fahren Sie nicht mit dem Taxi, um Ihre Mitbürger*innen im Falle eines positiven Befundes keinem Ansteckungsrisiko auszusetzen.

Wichtig: Ein negativer Test ist eine Momentaufnahme, eine COVID-Erkrankung kann trotzdem in seltenen Fällen bis 14 Tage nach Ansteckung ausbrechen. 

www.corona-testung.de/

www.kvb.de/

 

Was sagt ein negativer Test?

Ein negativer Test ist eine Momentaufnahme, die eine aktuelle Besiedelung oder Infektion mit SARS-CoV2 nahezu ausschließt. Dennoch kann eine COVID-Erkrankung auch nach einem negativen Test in seltenen Fällen bis 14 Tage nach Ansteckung ausbrechen. Die meisten infizierten Personen entwickeln zwischen dem fünften und siebten Tag nach Ansteckung Symptome. Wenn Sie einen Test in diesem Zeitfenster durchführen, ist die Wahrscheinlichkeit, danach noch zu erkranken, eher als gering einzustufen.

 

Wie sind Antigentests zu beurteilen?

Antigentests sind bisher nicht als Nachweismethode einer SARS-CoV-2-Infektion validiert und damit nicht als Erregernachweis anerkannt. Bei entsprechenden Symptomen oder engem Kontakt zu einer infizierten Person, sollte aktuell immer ein Erregernachweis im Rachenabstrich mittels PCR-Diagnostik erfolgen. Ein negativer Antigentest schließt aktuell eine Infektion mit SARS-CoV-2 nicht sicher aus.

 

Wo bekomme ich eine Bescheinigung für die Quarantäne?

Eine Bestätigung kann grundsätzlich erst ausgestellt werden, wenn die Quarantäne beendet ist. Benötigen Sie eine Bestätigung Ihrer Quarantänezeit durch die Kreisverwaltungsbehörde (zum Beispiel für den Arbeitgeber), senden Sie eine E-Mail mit Ihren Daten (Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Wohnadresse, behördlich angeordneter Quarantänezeitraum) an das folgende Postfach: beleg.infektionsschutz@muenchen.de

Bitte beachten Sie, dass es zu Wartezeiten kommen kann. Ein nochmaliges Senden Ihrer Daten ist nicht erforderlich.

 

Weitere wichtige Telefonnummern und Links

  • Haben Sie noch Fragen? Dann kontaktieren Sie uns unter infektionsschutz.gsr@muenchen.de oder die stadtweite Servicehotline Corona telefonisch unter 089 233-96333 (Montag-Freitag 8-16 Uhr).
  • Die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): 09131-68085101
  • Einkaufservice: 089-46132983
  • Bürgertelefon des Bayerischen Staatsministerium: 089-122220
  • Bei psychischen Krisen während der Quarantäne: Hilfe in psychischen Krisen
  • Weitere Informationen zu möglichen Hilfen während der Quarantäne finden Sie unter: Hilfsangebote
  • Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie unter: www.muenchen.de/corona
  • Die Übersichtsseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Covid-19: RKI Covid-19
  • Teststation Theresienwiese (Drive in /Walk Through) (www.corona-testung.de)
  • Finden Sie einen Arzt für einen Corona-Abstrich in Ihrer Nähe (www.kvb.de)