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Zikavirus


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Aedes-Mücke
© lirtlon - Fotolia.com

Was ist das Zikavirus?

Das Zikavirus wird von Stechmücken, vornehmlich der Gattung Aedes übertragen. Infektionen verlaufen häufig ohne Symptome oder nur mit milder klinischer Symptomatik. Symptome einer akuten Erkrankung können Fieber, Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie eine Bindehautentzündung sein.

Neuinfektionen während der Schwangerschaft können mit dem Risiko von kindlichen Schädelmissbildungen einhergehen.

Ein Impfstoff oder eine spezifische Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung, daher stehen Präventionsmaßnahmen (v.a. Mückenstichschutz) in den betroffenen Gebieten im Vordergrund.

Wo tritt das Zikaviurs auf?

Die Überträger- Mücken sind in allen tropischen und in einigen subtropischen Gebieten der Welt verbreitet.

In Deutschland ist eine Verbreitung der Infektion gegenwärtig nicht zu erwarten.

Die Aedes- Mücke wurde zwar vereinzelt in Deutschland nachgewiesen, es ist jedoch unklar, ob sie das Virus unter den hier herrschenden Bedingungen übertragen kann.

Das Robert Koch-Institut hat das Risiko für Deutschland bewertet sowie Empfehlungen für Reisende in die betroffenen Gebiete gegeben. Insbesondere Schwangere und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten Reisen in bekannte Zikavirus-Ausbruchsgebiete soweit wie möglich vermeiden.

Kontakt

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Hinweis für Ärztinnen und Ärzte:

Dringende Fälle am Wochenende, wie z.B. die Meldung von Meningokokken-Meningitis, Diphtherie, Milzbrand, Pest, Ebola- oder Lassavirus-Infektionen, können über die Integrierte Rettungsleitstelle (Tel.: 112) an den diensthabenden Arzt bzw. die diensthabende Ärztin des Gesundheitsamtes weitergeleitet werden.