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Die Landeshauptstadt München fliegt klimaneutral


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© © Landeshauptstadt München / atmosfair gGmbH

Die Landeshauptstadt München hat sich das Ziel gesetzt, bis spätestens 2030 ihre CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent zu reduzieren. Dafür müssen die Emissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent gesenkt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Landeshauptstadt München bereits das dritte Integrierte Handlungsprogramm Klimaschutz mit zahlreichen Einzelmaßnahmen verabschiedet. Der Schwerpunkt des Klimaschutzprogramms liegt auf der Vermeidung und der Reduktion von Emissionen.

Dies ist auch bei dienstlichen Flugreisen der Fall. Da jedoch nicht alle Flugreisen vermieden werden können, hat der Münchener Stadtrat am 01.06.2011 beschlossen, die Emissionen aller dienstlich veranlassten (unvermeidbaren) Flüge der Stadtspitze, der Stadtratsmitglieder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung durch eine freiwillige Abgabe auszugleichen. Über diese Kompensationszahlungen, die an die gemeinnützige GmbH atmosfair gehen, werden Klimaschutzprojekte, hauptsächlich in Entwicklungsländern gefördert, um vor Ort Emissionen einzusparen.

Die Landeshauptstadt München will, ebenso wie die Bundesregierung -die im letzten Jahr beschlossen hat, ihre Dienstreisen klimaneutral durchzuführen- ein Zeichen setzen und eine Vorbildrolle im Klimaschutz einnehmen. Zudem sollen andere Institutionen, Unternehmen und die Bevölkerung dazu ermutigt werden, über die Konsequenzen ihrer (Dienst)Reisen nachzudenken und darüber diese Emissionen ebenfalls auszugleichen.