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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Die Landeshauptstadt München fliegt klimaneutral


Grafik mit Marienplatz und Schriftzug "nachdenken - klimabewusst reisen - atmosfair"  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Landeshauptstadt München / atmosfair gGmbH

Kompensation dienstlicher Flugreisen

Die Landeshauptstadt München hat sich das Ziel der Klimaneutralität gesetzt - bis zum Jahr 2035 sollen die energiebedingten Treibhausgas-Emissionen auf 0,3 t pro Einwohner*in reduziert werden. Die Landeshauptstadt München ist bereits seit vielen Jahren aktiv im Klimaschutz. Der wichtigste Baustein der Klimaschutzaktivitäten der Stadt ist dabei das Integrierte Handlungsprogramm Klimaschutz in München (IHKM), mit dem schon seit 2010 zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen entwickelt, gebündelt und umgesetzt werden.

Eine Maßnahme des IHKM betrifft die dienstlichen Flugreisen der Stadtverwaltung. Da nicht alle Flugreisen vermieden werden können, hat der Münchener Stadtrat am 01.06.2011 beschlossen, die Emissionen aller dienstlich veranlassten (unvermeidbaren) Flüge der Stadtspitze, der Stadtratsmitglieder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung durch eine freiwillige Abgabe auszugleichen.

Über diese Kompensationszahlungen, die an die gemeinnützige GmbH atmosfair gehen, werden Klimaschutzprojekte, hauptsächlich in Entwicklungsländern gefördert, um vor Ort Treibhausgas-Emissionen einzusparen.

Mit der Kompensation der durchgeführten dienstlichen Flugreisen setzt die Landeshauptstadt ein Zeichen und übernimmt eine Vorbildrolle im Klimaschutz. Zudem sollen andere Institutionen, Unternehmen und die Bevölkerung dazu ermutigt werden, über die Konsequenzen ihrer (Dienst-)Reisen nachzudenken und diese - falls eine Vermeidung nicht möglich ist - über Kompensationsprojekte auszugleichen.

Das Referat für Klima- und Umweltschutz berichtet in regelmäßigen Abständen und in zusammenfassender Form über die kompensierten Flugreisen im Rahmen einer Bekanntgabe. Der aktuelle Bericht umfasst den Zeitraum 2018 und 2019 und wurde am 18. Mai 2021 im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz bekannt gegeben (siehe weiterführende Informationen unten).