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Das Integrierte Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München


Das Handlungsprogramm auf einen Blick

  • Ziel: 17.500 E-Kfz in München bis 2020
  • mehr als 30 Mio. Euro an Förder- und Finanzmittel für den Zeitraum 2015 bis 2017
  • eigenes Förderprogramm für den gewerblichen E-Verkehr und die dafür notwendige Ladeinfrastruktur mit einem Finanzvolumen von 22,2 Mio. Euro
  • 9 Handlungsfelder mit insgesamt 11 Maßnahmen
  • 9 zusätzliche Stellen in der Stadtverwaltung
E-Ladestation SWM  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Eine Ladesäule der Stadtwerke
© Stadtwerke München

Auftrag des Stadtrates

Mit Stadtratsbeschluss vom 24. Juli 2013 wurde das Referat für Gesundheit und Umwelt beauftragt, in Abstimmung mit den betroffenen städtischen Referaten und der SWM GmbH geeignete Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität zu entwickeln.
Nach einem umfangreichen Abstimmungsprozess zwischen der Referate wurde am 20. Mai 2015 das Integrierte Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München beschlossen. Die Förderung der Elektromobilität gehört nicht zu den kommunalen Pflichtaufgaben und stellt daher eine freiwillige Leistung der Landeshauptstadt München dar.

Mit dem vom Stadtrat beschlossenen "Integrierten Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München" fördert die Landeshauptstadt München eine zukunftsträchtige Technologie, die in der Lage ist, wichtige Beiträge zum Klima- und Lärmschutz, zur Luftreinhaltung und ganz allgemein zu einer Abkehr von fossilen Energieträgern zu leisten, um so die Lebensqualität in München zu verbessern. Mit einem Fördervolumen von 22,2 Millionen Euro ist München auf diesem Gebiet Vorreiter in Deutschland.

Das Referat für Gesundheit und Umwelt in enger Abstimmung mit allen städtischen Referaten und Dienststellen ist für die Koordination des „Integrierten Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München (IHFEM)" zuständig. Ziel der referatsübergreifenden Steuerung der städtischen Aktivitäten ist, die Effizienz der ergriffenen Maßnahmen zu steigern und Synergien besser zu nutzen. Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit sowie die Evaluation der Maßnahmen sind dazu wichtigen Aufgaben des Referats für Gesundheit und Umwelt.

Überblick über wichtige Maßnahmen des aktuellen Handlungsprogramms IHFEM 2015

Zusätzlich zum Förderprogramm werden im Rahmen des IHFEM verschiedene Maßnahmen entwickelt. Hierzu zählen unter anderem:


Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur

Die Stadtwerke München GmbH plant zusammen mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung sowie dem Referat für Arbeit und Wirtschaft die Errichtung von 100 Ladesäulen (200 Ladepunkte) im Stadtgebiet Münchens. Ziel ist eine optimale Verteilung der Ladepunkte (etwa auch für den Taxiverkehr) und eine Sicherstellung einer einheitlichen und technisch diskriminierungsfreien öffentlichen Ladeinfrastruktur.


Konzept für Mobilitätsstationen

Das Angebot der Mobilitätsstation soll die Abhängigkeit vom eigenen Auto reduzieren und die Ein- und Umsteigemöglichkeiten für die Kunden verbessern. Von reinen Informationspunkten bis hin zu umfassenden multimodalen Angeboten soll den Münchner Bürgerinnen und Bürgern ein räumlich differenziertes, bedarfsgerechtes Mobilitäts- und Informationsangebot zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklung des Konzepts wird im Rahmen des IHFEM begleitet.


Förderung von E-Bikes / Pedelecs im Umland und der Region“

Im Umland und in der Region wird zukünftig ein Konzept für die Förderung von Pedelecs und E-Bikes in Verbindung mit Radschnellverbindungen und unter Anbindung von U-, S- und Regionalbahnhalten erarbeitet. Abstell- und Lademöglichkeiten von E-Zweiräder sind beispielsweise vorgesehen.
Im Stadtgebiet werden im Rahmen von Fahrradverleihsystemen der Umstieg vom Auto auf Pedelecs und die Einbindung von Pedelecs in das vom Stadtrat bewilligte Mietradsystem „MVG Rad“ unterstützt.


Förderung von batterieelektrischen Bussen

Über 30 % aller Wege in München werden mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt, hiervon wiederum 80 % mit elektrisch betriebenen Verkehrsmitteln. Um den Anteil der Elektromobilität weiter zu erhöhen, werden zwei batterieelektrische Busse und die notwendige Ladeinfrastruktur sowie die Anpassung der Buswerkstatt bereit gestellt.
 

Pilotprojekt zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen im kommunalen Fuhrpark

Elektrofahrzeugen für den kommunalen Fuhrpark werden technisch und finanziell unterstützt.


P+R-Plätze mit Ladeinfrastruktur für Pendler

Die Stadt München steht vor der Herausforderung, trotz eines starken Bevölkerungswachstums des Großraumes München, Fortschritte in der Luftreinhaltung zu erreichen. Dafür sollen Pendler-verkehre in möglichst großem Umfang und möglichst früh auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verlagert werden. Mit Hilfe einer Potenzialanalyse über die Motivation und die Gründe der Pendler für die Wahl eines bestimmten Verkehrsmittels sollen Potenziale für die Elektromobilität in München abgeschätzt werden. Die Ladeinfrastruktur für Pendler sollte schwerpunktmäßig an P+R-Anlagen im Münchner Umland sowie im Stadtrandbereich vorhanden sein.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Gesundheit und Umwelt
SG E-Mobilität

Bayerstr. 28a
80335 München