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Buen Vivir Konferenz am 26. und 27.06.2017 in München


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© Liz Guadalupe Muñoz Hilares / wernerimages - fotolia.com

Buen Vivir - Recht auf gutes Leben

Bolivien und Ecuador haben in ihren Verfassungen erstmalig den Begriff des «Buen Vivir» aufgenommen, der die Grundlagen für ein harmonisches Zusammenleben definiert und nicht nur dem Individuum sondern auch der Natur Rechte einräumt.

Was macht ein gutes bzw. ein gelungenes Leben aus? Diese zentrale Frage stellen wir uns in der Hektik des Alltags wahrscheinlich viel zu selten und oft nur individuell, nach dem Motto „Was für einen gut ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden!“ Aber ist das wirklich so? Wie so oft lohnt ein Blick über den eigenen Tellerrand!

Am 26. und 27. Juni 2017 möchten wir uns Zeit nehmen, um uns ausführlich mit dem lateinamerikanischen Konzept des Buen Vivir, also dem Konzept des guten Zusammenlebens, zu beschäftigen.

Die Regierungen von Ecuador und Bolivien haben das Buen Vivir vor knapp 10 Jahren als Leitprinzip in ihren Verfassungen verankert. Vorbild war und ist die Lebensphilosophie indigener Völker Südamerikas. Zentrale Erkenntnis der indigenen Philosophie ist, dass ein gutes Zusammenleben nur gelingt, wenn die Gemeinschaft durch gegenseitigen Respekt und durch ein soziales, solidarisches Miteinander gekennzeichnet ist. Zentrales Element der indigenen Tradition ist auch, dass die Mutter Erde ebenso wie die Mitmenschen respektiert wird und folglich nicht übermäßig ausgebeutet und instrumentalisiert werden darf.

Diskutieren Sie u.a. mit Esperanza Martínez, Alberto Acosta, Felix Santi, Prof. Ulrich Brand, Ruth Buendía, Cletus Gregor Barié, Teresita Antazu und Prof. Stephan Lessenich, ob und falls ja welche Gemeinsamkeiten sich im lateinamerikanischen Konzept des Guten Lebens und im hiesigen Nachhaltigkeitsdiskurs entdecken lassen oder warum die Umsetzung eines guten Lebens und eines guten Zusammenlebens in die Realität oft so schwierig ist!

Die Buen Vivir Konferenz ist Teil des EU-Projektes „Europäisches Entwicklungsjahr 2015 – Kommunen für nachhaltige Entwicklung“ ("The future we want - European Year for Development 2015 - Local Authorities for sustainable development") und wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Für den Inhalt ist das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der EU angesehen werden. Informationen zum EU-Projekt: www.overdeveloped.eu/de.

Anmeldung und Programm

Bitte melden Sie sich über unser Veranstaltungsportal an. Der Eintritt ist frei (Verpflegung gegen Bezahlung).

Organisatorisches


Konferenzsprachen

Die Konferenz findet auf Deutsch und Spanisch statt. Bei allen Vorträgen und Diskussionsrunden gibt es Simultanübersetzung in die jeweils andere Sprache. Filme werden mit spanischem Ton und deutschen Untertiteln gezeigt.

Die Workshops finden zum größten Teil auf Deutsch statt. An beiden Konferenztagen wird jedoch je ein Workshop (von Teresita Antazu und Ruth Buendia) in spanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung ins Deutsche angeboten. Für rein englischsprachige Gäste werden die Vorträge und Diskussionen simultan ins Englische übersetzt. In den Workshops ist auf Anfrage ggf. eine englische Flüsterübersetzung möglich. Am Montag wird in der Workshopphase ein Film mit englischen Untertitel gezeigt. Die Silentparade findet aus technischen Gründen nur deutsch-spanisch statt.

 

Catering

Speisen und Getränke werden (gegen Bezahlung) durch die benachbarte Gaststätte "Wirtshaus am Bavariapark" angeboten.

 

Tagungsort

Die Alte Kongresshalle (Baujahr 1952/53) ist ein denkmalgeschützter und vielseitiger Veranstaltungsort mit retro-futuristischer Architektur. Das Gebäude in der Nähe der Theresienwiese im Herzen Münchens wurde von der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung 2007 umfassend saniert und technisch modernisiert und ist heute ein idealer Ort für Konferenzen und Veranstaltungen.
Adresse: Theresienhöhe 15, 80339 München, www.altekongresshalle.de

 

Anreise

  • Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln

    Der Münchner Hauptbahnhof ist zwei U-Bahnstationen vom Veranstaltungsort entfernt. Vom Münchner Hauptbahnhof ist die Station Schwanthalerhöhe nahe der Alten Kongresshalle in fünf Minuten zu erreichen (mit der U4 in Richtung Westendstraße oder der U5 in Richtung Laimer Platz). Von dort sind es zu Fuß weniger als 5  Minuten zur Alten Kongresshalle.

    Informationen über Bahnverbindungen: www.bahn.de
    Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln in München: www.mvv-muenchen.de oder www.mvg.de
  • Mit dem Flugzeug

    Vom Flughafen München (www.munich-airport.de) fahren die S1 und S8 in ca. 40 Minuten zur Hackerbrücke. Von dort sind es 15 Minuten Fußweg zum Veranstaltungsort.

    Alternativ kann man am Hauptbahnhof in die U4 oder U5 umsteigen und zur Schwanthalerhöhe fahren. Von hier sind es zu Fuß weniger als 5 Minuten bis zur Alten Kongresshalle.

 

Unterkunft

Buchungsplattform auf muenchen.de

 

 

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