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Lärmminderungsplanung


Stau und Lärmkarte  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© © Michael Nagy und Accon GmbH

Ballungsräume sollen leiser werden

Lärm zu verhindern, zu vermeiden oder zu mindern, ist Ziel der Lärmminderungsplanung, die von der Europäischen Union durch die EG-Umgebungslärmrichtlinie angestoßen worden ist. Gesetzliche Grundlage ist das Bundes-Immissionsschutz-Gesetz. Demnach muss im fünfjährigem Turnus die Lärmsituation in Ballungsräumen ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ermittelt und in Lärmkarten dargestellt werden.

Auf Grundlage von Lärmkarten hat die Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit einem externen schalltechnischen Beratungsbüro übergeordnete stadtweite Maßnahmen sowie auf die Untersuchungsgebiete beschränkte Maßnahmen zur Lärmminderung untersucht und bewertet. Die Ergebnisse sind im Lärmaktionsplan dargestellt.
 

Was ist Umgebungslärm?

Zum Umgebungslärm zählen belästigende oder gesundheitsschädlich Geräusche im Freien einschließlich des Lärms von Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr sowie Industrie- und Gewerbelärm. Nachbarschaftslärm oder Lärm am Arbeitsplatz zählen nicht zum Umgebungslärm.
 

Lärmaktionsplan - wer macht was?

München zeichnet für die Lärmaktionsplanung an städtischen Straßen, Trambahnstrecken und oberirdischen U-Bahnlinien verantwortlich. Autobahnen, S-Bahn- und Eisenbahnstrecken fallen in die Zuständigkeit der Regierung von Oberbayern.

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